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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Danke :)
    Ich finde das immer sehr schön, und es motiviert ‚am Ball‘ zu bleiben, auch wenn es manchmal einige Durststrecken gibt.
    Alles Gute Euch.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #106
    WolkeVier und Jacinta gefällt das.
  2. Frau M
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    @Julianna
    @fleurdelis*
    Interessant finde ich, wenn man bei einer Unterhaltung statt einem "aber" ein "und" setzt.
    Eigentlich handelt es sich ja um eine Thematik, die rein auf einer Sachebene abzuklären wäre.
    Möglicherweise war das Stichwort " autoritäre Erziehung" ein Reizwort für fleurdelis*, wenn ich dann von ihr lese ( 2 Std still sitzen) .
    Aber da kann ich auch völlig falsch liegen.! Das meine ich aus so wörtlich.
    Unter dem Strich bringt es aber erhellende Aspekte zum Thema Kommunikation.
     
    03.01.2018 #107
  3. ionchen
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    Mir gar nichts. Und aus diesem Grund kann es Dir doch egal sein. :)
     
    03.01.2018 #108
  4. fleurdelis*
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    Ja da liegst du falsch. Im Grunde finde ich es ermüdend, wenn hier im Forum unterstellt wird, dass Themen einen persönlich betreffen oder reizen. Ich würde mich niemals einem Thema anschließen, welches mich nicht interessiert oder von dem ich mir persönlich einbilde etwas zu wissen .... über die Themen, die mir zu persönlich wären, schreibe ich hier nicht.
     
    03.01.2018 #109
  5. Frau M
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    Danke für Deine Antwort. Es war nicht negativ gemeint. Dann weiß ich das jetzt!
     
    03.01.2018 #110
    fleurdelis* gefällt das.
  6. Julianna
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    korrekt :)
     
    03.01.2018 #111
  7. Julianna
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    NEIN. Eben nicht. :)
    Die Kausalität ist falsch und diese falsche Kausalität hat fleurdelis in ihren Beiträgen zusammengeschwubbelt.
    Ich hatte schon in Beitrag #88 darauf hingewiesen. Das wurde aber ignoriert.
    Ich habe nicht gesagt, dass die Kommunikation schlecht ist, weil dies größtenteils auf autoritären Erziehungsstil zurückzuführen sei, SONDERN das dies ein mögliches Beispiel sei, warum jemand nicht besonders kommunikativ ist (man kann auch "gesprächig" einsetzen). Vorrangig hatte ich dabei an Ü50 Richtung 60 Jahre, 70 Jahre gedacht. Jene, die im zweiten Weltkrieg oder in der Nachkriegszeit Kinder waren. Weil da weiß ich ganz genau, da gab es noch den Rohrstock in der Schule - und was auf die Hände war da noch harmlos. Schule war autoritär. Und Kirche war autoritär. Da wurde auch gern mal zugehauen oder an den Ohren gezogen. Gehorche! Denn ich befehle. Mein Vater war Messdiener (wird jetzt 70 dies Jahr). Und auch von anderen Menschen dieser Generation hab ich da schon viele "bedenkliche" Erzählungen zu Ohren bekommen. Die reinste Machtausübung. Wenn man dann Pech hatte, hatte man zuhause auch noch einen Vater (seltener die Mutter) der auch gern noch mal zuschlug, wenn da mal was nicht wie am Schnürchen lief. Auch der ganze Umgang mit den Kindern (in solchen Elternhäusern - nicht verallgemeinern!) war hauptsächlich autoritär. Wenn einem Kind nicht - und zwar nie nicht! - zugehört wird und wenn es nicht genügend Beachtung bekommt und/oder vernachlässigt wird, dann fühlt es sich schlecht, gar minderwertig und entwertet. Solche Muster treten auch nach Jahrzehnten in Partnerschaften durchaus wieder hervor. Wie soll ein Mensch echte Empathie entwickeln (für das Gespräche/ die Kommunikation) , wenn er selbst in der Kinderstube selten Empathie entgegengebracht bekommen hat? Das sind nunmal die prägendsten Jahre.
    Zu der Korrelation: DAS heißt NICHT, dass eine ganze Generation solche Dinge mit hineinschleppt in eine Beziehung. Seit wann bediene ich mich dem Schubladen-Denken? Ich würde niemals eine ganze Generation (oder gleich mehrere) in solch eine Aussage hineinpacken. Und wenn fleurdelis das so versteht, verstehe ich ihre Logik nicht. Allein die Annahme dessen ist absurt.

    ... und weiter zur Korrelation ...nein, eigentlich zurück zum Ursprungsthema... also der Sachebene:

    weitere Faktoren, warum die Kommunikation eingeschränkt sein kann, oft misslingt, Streiterreien ausarten oder oder ... können sein
    - Überbehütung (das Kind kann sich nicht abgrenzen)
    - Vernachlässigung (wie in dem Beispiel mit der Wurst)
    - Gewalt in der Familie
    - Drogen/Alkoholmissbrauch in der Familie
    - sexueller Missbrauch
    - Eltern die einen ambivalenten Erziehungsstil haben
    - usw usf
    .... und ja, da gehört auch der autoritäre Erziehungsstil mit hinein.

    Aber danke an an fleurdelis, dass sie uns mit einem weiteren Beispiel für "Faktoren, die die Kommunikation beeinträchtigen" weitergeholfen hat:


    Sehr aufschlussreich. Einen Sohn großziehen als Argument.

    Mindestens genauso aufschlussreich, wie die Information von @WolkeVier , dass er 5 Kinder groß gezogen hat. Und welchen Erziehungsstil er dabei bevorzugt.

    Leider am Thema vorbei.

    Edit: und ich finde es seltsam, @fleurdelis* das du dieses Thema nicht ernst nimmst, denn es gibt viele die unter solchen Dingen gelitten haben und mir stattdessen irgendwas von deinen eigenen Erziehungsmethoden erzählen willst und damit nicht nur die Aussage untergräbst, sondern auch all jene, die unter solchen Bedingungen im Elternhaus gelitten haben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #112
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  8. Frau M
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    03.01.2018 #113
  9. WolkeVier
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    Du bist nicht kritikfähig.
    Und was du hier schreibst ist einfach nur Unsinn. Ich habe weder geschrieben, dass ich 5 Kinder groß gezogen habe, noch dass ich dabei einen Erziehungsstil bevorzugen würde.
    Bist du diejenige, die das Thema festlegt? Und entscheidet, wer am Thema vorbei redet? Nö.
    Zuhören ist auch nicht deine Stärke...
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #114
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  10. Frau M
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    @Julianna: Dieses: "Ein Beispiel, .... ." ( Post #31) kann man offenbar schnell überlesen.
    Das ist ja auch eine Kommunikationstechnik, dass man das Gehörte noch mal mit den eigenen Worten wiedergibt, um sicher gehen zu können, ob man sein Gegenüber richtig verstanden hat. Ich war mit eben nicht ganz sicher, ob ich Dich richtig verstanden hatte. Gut, dass Du dann noch einmal alles durchgelesen hast, um das jetzt an der Stelle rückwirkend klären zu können.
    Ich halte noch mal fest: -Den autoritären Führungsstil hast Du kurz und knapp umrissen.
    Ich gehe davon aus, dass Du so viel Fantasie hast, dass dieser Führungsstil in den einzelnen Konstellationen sehr unterschiedlich gehandhabt wurde und wird.
    Ich halte fest: Genaues Formulieren, nachfragen,aufmerksames lesen trägt dazu bei,
    dass weniger konstruiert wird, dafür aber mehr verstanden wird.:)
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #115
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  11. Julianna
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    Welche Kritik denn? Wo haste mich denn kritisiert? Muss ich wohl übersehen haben. :rolleyes: Du hast doch nur deine Meinung dargelegt. Und beschrieben, was du denkst und meinst und wie du glaubst sich das alles verhält. (Edit: Im übrigen stimme ich dir da durchaus zu und sehe da nichts, was ich inhaltlich zu kritisieren hätte).
    Allerdings habe ich dich kritisiert. Nämlich, dass du nicht verstanden hast, was ich geschrieben habe und daran vorbeigeschrieben hast. Wenn du dich nicht auf mich und meine Aussage bezogen hast, wundert es mich, dass du mich zitiert hast. Dann hätte es gereicht, sich mit Fleur über das Thema "Beziehungstile" und ob diese "gradlinig" sein können oder von einander klar abzugrenzen, austauschen können. ICH habe DAZU gar nix geschrieben.

    Dann waren es eben 4 Kinder.:rolleyes: Oder Patchwork. Tut das was zur Sache? Du hast darüber geschrieben - über deine Kinder. Belassen wir es also bei dieser Aussage.


    Nein du hast nichts über Beziehungsstil geschrieben, sondern über Erziehungsstil. Gleichgültig ob sich da mehrere vermischen oder ob du der Meinung bist, das Kind bräuchte einen Namen oder nicht. Du hast ganz allgemein über Erziehung geschrieben. Mir gings aber nicht ALLGEMEIN darum, wie man Erziehung versteht oder was man glaubt, gute Erziehung wäre.
    Das Thema Erziehung und was ich mir im Ideal darunter vorstelle, bespreche ich mit meinem Partner. Mit anderen darüber zu lamentieren ist müsig. Da gibts schon 1 Millionen Ratgeber.Und mindestens genauso viele Ansichten. Tausch dich doch einfach mit Fleur darüber aus. Und lass mich daraus.

    und noch eine Projektion. :rolleyes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #116
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  12. Frau M
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    ....Das ist in meinen Augen ein dehnbarer Begriff.
    Deswegen kann diese Formulierung zu einer Unklarheit in der Unterhaltung führen.
    Da wir hier nicht für eine Fachzeitschrift schreiben ( :) ), können immer wieder stilistische Stolpersteine auf dem Forumspflaster auftauchen :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #117
  13. mone7
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    Hey @Frau M - beim Friseur und einkaufen gewesen? ;) sieht ja Jahre jünger aus :p
     
    03.01.2018 #118
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  14. Frau M
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    Was ein Outfit doch ausmacht.:rolleyes:
     
    03.01.2018 #119
  15. Frau M
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    Merkmale des autoritären Erziehungsstils sind, dass ein Großteil der Aktivitäten vom Erzieher oder den Eltern bestimmt werden. Der dänische Familientherapeut Jesper Juul nennt diesen Stil auch „Elterndiktatur“. Strenge, viele Regeln, hohe Erwartungen, Belohnung und Bestrafung kennzeichnen diesen Erziehungsstil. Das Kind wird in seinem Verhalten und Denken gelenkt, entsprechend den Vorstellungen des Erwachsenen. Dabei werden häufig Befehle und Anordnungen an das Kind ausgesprochen.

    Die Eltern respektieren nur geringfügig die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder, da sie ihnen meistens vorgeben, was sie tun sollen. Oft wird das Kind, wenn es autoritär erzogen wird, zurechtgewiesen und getadelt. Es besteht also eine klare hierarchische Struktur und das Kind ist den Erwachsenen untergeordnet. Autoritäre Eltern stellen mit diesem Erziehungsstil hohe Anforderungen an ihr Kind und geben ihm wenig emotionale Unterstützung. Durch die vorgegebenen strengen Regeln und Befehle hat das Kind keine Möglichkeit, sich zu entfalten und ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln.



    [​IMG]



    Nachteile

    Auswirkungen des autoritären Stils auf das Kind könnte eine Einschränkung der Kreativität und Spontanität sein, da die Eltern einen Großteil der Aktivitäten vorgeben. Autoritäre Eltern fördern durch diesen Erziehungsstil nicht die Selbständigkeit der Kinder. Außerdem zeigt sich bei ihnen häufiger ein geringes Selbstwertgefühl.

    Kinder, die autoritär erzogen werden, können aggressive Verhaltensweisen z. B. Schwächeren gegenüber, zeigen. Wenn die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder nicht wahrgenommen werden, so kann Aggression eine Art „Hilferuf“ nach Aufmerksamkeit sein. Ein egozentrisches Sprachverhalten (ich, mein, mich, mir) kann bei auf diese Weise erzogenen Kindern ebenfalls oft beobachtet werden, da sie diese Sprechweisen den Eltern nachahmen.

    Merkmale:
    • der Erzieher bestimmt die Aktivitäten der Kinder
    • der Erzieher lobt und tadelt
    • der Erzieher verhält sich gegenüber den Kindern freundlich, aber unpersönlich
    • die Kinder wissen nicht, was als Nächstes kommt
    • der Erzieher arbeitet mit Drohungen und Einschüchterungen
    • der Erzieher gibt Befehle
    • der Erzieher übernimmt die Verantwortung


    > Hier gehts zum nächsten Erziehungsstil


    Quelle. KINDERERZIEHUNG.com
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #120
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