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  • #196
?...es war mehr persönliches Bedürfnis, es so zu machen.
Ich denke, ich würde es anders einfach nicht aushalten.
Ich werte deine Art es zu machen nicht ab. Ich hätte es einfach nicht gekonnt....es war mehr persönliches Bedürfnis, es so zu machen...
Schöne heile Welt, so sahen meine Wünsche auch mal aus. Als mein erstes Kind zwei Jahre alt war, wurde ich Witwe. Ich musste volltags arbeiten, um uns zu ernähren. Persönliches Bedürfnis, gut und schön, solange das Leben einem keine Hürden in den Weg stellt. Und ich war froh, dass dass aufgrund von Ganztagskita möglich war. Ich habe mein ganzes Leben lang volltags gearbeitet, wie die beiden Väter meiner Kinder auch. Die Verantwortung und die Aufgaben wurden geteilt.
Vor ein paar Monaten wurde ich Oma. Die Mutter ist ganz plötzlich sehr krank geworden und liegt im Krankenhaus. Der Papa war von Anfang an voll mit allen Aufgaben mit dabei (außer stillen natürlich). Von einem Tag zum anderen wurde er zum Volltagsvater und es klappt bestens, weil das Kind von Anfang an beide Eltern vollverantwortlich hatte. Insofern empfinde ich es als klaren Vorteil, wenn die Bindung zum Kind schon sehr früh auf mehrere Schultern verteilt wird.
 
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  • #198
??? Nein, ich habe klar geschrieben, dass ich zu Hause bleiben hätte können. Ich wollte nicht. Wobei ich in der bevorzugten Position war ,mir ausuchen zu können, wie viel ich arbeite. Vollzeit hätte ich auch nicht gewollt.

Und vielleicht schaffst f u es dann auch mal @himbeermond und mich nicht zu einer Person zusammenzufassen, auch wenn wir hier offenbar recht ähnliche Meinungen haben, sind wir zwei sehr eigenständige Frauen ;)
Vllt schaffe ich es iwann aber garantieren kann ich es nicht :D
Ich habe nicht so mit Namen, und ihr habt gleichen Avatar. Bin eher ein Zahlen-Mensch
 
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  • #200
Vllt schaffe ich es iwann aber garantieren kann ich es nicht :D
Ich habe nicht so mit Namen, und ihr habt gleichen Avatar. Bin eher ein Zahlen-Mensch
Äh nein, wir haben auch nicht den gleichen Avatar o_O
Und @creolo, du halt dich mit deinen Sticheleien da raus. Ich kann auch gegen alte beißen , wenn sie in meinen Augen krude Theorien vertreten. Und gegen subtile Anheizer sowieso.
 
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Deleted member 21128

  • #201
hat damit sowieso nichts zu tun - oder vielleicht in den Köpfen mancher Dogmatiker schon.
Genau darum geht’s mir. Für mich hat dieses Rollenverhalten gar nix mit Gleichberechtigung oder liebevollem Umgang zu tun.
Hätte es auch funktioniert, wenn sie die Mutter Deiner Kinder wäre und ihr gleichzeitig beide Karrieren und die (kleinen) Linder hättet wuppen müssen?
Hätte was funktioniert?
Meine Exfrau hat sich dafür entschieden, erstmal zuhause zu bleiben. Ich glaube, wenn sie das nicht gewollt hätte, hätte ich keine Kinder gewollt.
Dass ich sie als gleichberechtigt erachtet habe und ihr trotzdem die Tür aufgehalten usw., das hat funktioniert, ja.
 
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  • #203
Du musst aufpassen, neue Weibchen im Forum werden sehr oft von den alten weggebissen. :D
Das ist doch Quark! Ich jedenfalls wollte nur vermitteln, dass Lebensentwürfe sehr schön sind, wenn sie auch gelebt werden können. Das stelle ich nicht infrage. Mein Lebensentwurf war nie der einer "Vollzeitmutter". Aber ich werte keine Frau ab, die darin aufgeht und auch in der Lage ist, das so zu leben. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass das Leben oft nicht planmäßig verläuft und dann so manch ein Lebensentwurf notgedrungen scheitert. Und dann ist es gut, wenn die Beteiligten auf Plan B vorbereitet sind. Mit wegbeissen hat das, zumindestens bei mir, nichts zu tun.
 
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  • #204
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  • #205
Das ist doch Quark! Ich jedenfalls wollte nur vermitteln, dass Lebensentwürfe sehr schön sind, wenn sie auch gelebt werden können. Das stelle ich nicht infrage. Mein Lebensentwurf war nie der einer "Vollzeitmutter". Aber ich werte keine Frau ab, die darin aufgeht und auch in der Lage ist, das so zu leben. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass das Leben oft nicht planmäßig verläuft und dann so manch ein Lebensentwurf notgedrungen scheitert. Und dann ist es gut, wenn die Beteiligten auf Plan B vorbereitet sind. Mit wegbeissen hat das, zumindestens bei mir, nichts zu tun.
Ich denke, du warst nicht gemeint..
Es war definitiv viel Arbeit und Kraft, was du aufbringen müsstest. Respekt
 
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  • #207
Das ist doch Quark! Ich jedenfalls wollte nur vermitteln, dass Lebensentwürfe sehr schön sind, wenn sie auch gelebt werden können. Das stelle ich nicht infrage. Mein Lebensentwurf war nie der einer "Vollzeitmutter". Aber ich werte keine Frau ab, die darin aufgeht und auch in der Lage ist, das so zu leben. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass das Leben oft nicht planmäßig verläuft und dann so manch ein Lebensentwurf notgedrungen scheitert. Und dann ist es gut, wenn die Beteiligten auf Plan B vorbereitet sind. Mit wegbeissen hat das, zumindestens bei mir, nichts zu tun.
Wird halt so schnell persönlich. Ich hatte meinen Sohn ca. 1 Jahr nach meinem Abschluss auch unter der Woche alleine weil seine Mutter dann ihre ne Ausbildung fertig machte in ner anderen Stadt. Da war er ca. 2 Jahre dann am Ende. Ich war ganz froh danach mit dem Arbeiten anfangen zu können. Geb ich auch zu, Krabbelgruppen auf dem Dorf sind nett aber naja...
 
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Deleted member 21128

  • #208
@Wani In dem Punkt stimme ich @mone7 (und wie sie alle heißen ;)) zu, ein intensives Kümmern durch den Vater von Geburt an legt eine sehr gute Basis und tut sicherlich der ganzen Familie gut.
Ich glaube übrigens auch, dass Babies erstmal eine engere Bindung zur Mutter haben (logisch), denke aber, dass man die als Vater auch sehr schnell aufbauen kann.
Und @mone7 's Punkt mit dem Karriereloch, unter dem Frauen dann oft nach einer Trennung zu beißen haben, ist auch sehr berechtigt.
 
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  • #209
Sticheleien, krude Theorien, subtile Anheizer, merkst selbst oder? Wenn einer mal ne andere Meinung vertritt kommt das immer recht schnell.
Der Stichler und Anheizer bist du - das weißt du selbst sehr genau.
Und ich habe ganz bewusst "in meinen Augen krude Theorien" geschrieben. Denn diese Glorifizierung der Mutterrolle in dem Sinn nur eine Mutter kann auf Grund der biologischen Bindung spüren, was für ihr Kind gut ist, eine Mutter gehört zum Kind, und was weiß ich, wie das noch beschrieben wird ist für mich eine krude Theorie. Ich wiederhole mich: Kinder brauchen stabile Bezugspersonen, das muss nicht die Mutter sein.
Bist nicht du der, der alleinerziehender Vater ist? Oder bringe ich da was durcheinander?
 
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  • #210
Wird halt so schnell persönlich. Ich hatte meinen Sohn ca. 1 Jahr nach meinem Abschluss auch unter der Woche alleine weil seine Mutter dann ihre ne Ausbildung fertig machte in ner anderen Stadt. Da war er ca. 2 Jahre dann am Ende. Ich war ganz froh danach mit dem Arbeiten anfangen zu können. Geb ich auch zu, Krabbelgruppen auf dem Dorf sind nett aber naja...
Ja, siehste. Das ist doch dann mal ein konstruktiver Beitrag. Dann schwing doch bitte einfach mal nicht so schnell die Sinnlos-Keule und behaupte, die "alten" beißen die "neuen" weg. Manchmal fände ich es deeskalierend und kommunikationsfördernd, wenn du den einen oder anderen inhaltslosen Einzeiler einfach mal stecken lassen würdest.