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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. lukeship
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    Wie Buch (Liebesgeschichte) verlegen lassen? Hat jemand Erfahrungen damit?

    Hallo liebe Mitmenschen. Mein Thema hat nur am Rand etwas mit Beziehung zu tun, ich freue mich aber trotzdem über viele Antworten! Ich wollte euch fragen, ob jemand Erfahrungen mit dem Buch schreiben hat und wie man das Buch veröffentlichen kann. Ich habe gemeinsam mit meiner Schwester an einem Roman geschrieben, der sich an der Liebesstory unserer Eltern orientiert (aber nur teilweise, andere Faktoren haben wir auch einfließen lassen, die wir z.B. hier im Forum gefunden haben :)) Das Manuskript ist nun so gut wie fertig. Wir fragen uns, welcher Verlag sich für dieses Genre interessieren könnte und jungen Neuautoren eine Chance geben würde. Wir würden uns sehr über Erfahrungsberichte freuen! Liebe Grüße
     
    07.01.2018 #1
  2. IPv6
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    Das es Google (und noch andere Suchmaschienen) gibt weisst du schon und wie es bedient wird auch, oder.

    Bei einer Suche nach "wie verlege ich ein buch" kommen ca. 134000 Treffer, aber unter den ersten 150 nicht ein einziger Link in das Parshipforum.
    Das muss nicht unbedingt was mit der Forenthematik zu tun haben, aber die Wahrscheinlichkeit das doch dürfte gegen 99,9% gehen...
     
    07.01.2018 #2
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  3. Traumichnich
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    Neben der "klassischen" Methode, es bei diversen Verlagen einzureichen, bleibt noch der Selbstverlag bzw. "Books On Demand", wobei bei letzterem die Kosten für eine ISBN-Nr. fast das Teuerste sein dürfte, was aber die Auffind- und Bestellbarkeit eines Werkes deutlich erleichtert.

    Aber wie @IPv6 schon schrieb : Google ist Dein Freund ! ;)

    Viel Erfolg !
     
    07.01.2018 #3
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  4. Frau M
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    @lukeship: Du könntest Dir einen Agenten suchen. Der nimmt Dir Arbeit ab, da er
    besser als Du weiß, zu welchem Verlag Dein Buch passen könnte.
    Oder Du suchst Dir einen Buchhändler, der in einer Person Verleger ist und fragst an, ob Du eine Lesung halten kannst, auch wenn das Buch noch nicht gedruckt ist. Im besten Falle kannst Du sowohl den Buchhändler /Verleger, als auch das Publikum überzeugen, vielmehr gut unterhalten.
     
    07.01.2018 #4
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  5. Gar kein Verlag druckt ein Buch, um "jungen Neuautoren eine Chance zu geben". Verlage drucken nur, wenn sie glauben, dass sich ein Buch gut verkaufen wird und es ins Verlagsprogramm passt (ein Fachbuchverlag hätte auch Romeo und Julia von Shakespeare abgelehnt). Als Neuling musst Du dein Buch dutzenden Verlagen anbieten und die Chance ist groß, dass alle Verlage dein Buch ablehnen oder es nur drucken, wenn du einen erheblichen Teil der Druckkosten selbst übernimmst. Also bleibt eher Eigenverlag, und zwar nur in elektronischer Form, um die Kosten niedrig zu halten. Leider kann ich dir nichts Angenehmeres dazu schreiben.
     
    09.01.2018 #5
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  6. AlexBerlin
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    Du musst nach Verlagen gucken, die ähnliche Literatur im Programm haben und halt googeln, was sie von euch an Unterlagen haben wollen, z.B. https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/faq/id_3416526 Es kann schon klappen, aber die Lektorate werden mit Manuskripten ziemlich zugeschüttet.
     
    10.01.2018 #6
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  7. plesiosaurus
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    Wenn man das Lektorat weglässt, komplett auf Werbemaßnahmen verzichtet und so weiter, wird es schon stimmen, dass es so ziemlich kostengünstig ist.

    Ich denke mir aber, wenn man ein qualitativ hochwertiges Buch herausbringen will, wird man nicht ganz darauf verzichten verschiedene Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

    Wenn man im Selbstverlag das Buch verlegt, muss man das alles selbst organisieren. Wenn man einen Verlag findet, übernimmt der das, behält sich dann pro verkauftem Buch einen gewissen Prozentsatz des Verkaufspreises ein. Ein Zwischending wäre dann wahrscheinlich ein Dienstleistungsverlag, der die anfallenden Dienstleistungen aus einer Hand anbietet.

    Welche Methode die beste ist, kommt halt auch darauf an, was man sich vom Buch veröffentlichen erhofft und erwünscht.
     
    21.01.2018 #7
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  8. Traumichnich
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    Nöö - das kommt einzig und alleine darauf an, ob Du überhaupt einen Verlag findest !
     
    22.01.2018 #8
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  9. lukeship
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    Natürlich habe ich auch schon gegoogelt. Aber: Wer nicht fragt, der nicht gewinnt ;-) Freut mich, dass sich doch so viele gefunden haben und auch schon Erfahrungen damit haben! Hat denn von euch jemand schon mal auch ein richtiges Buch veröffentlicht und wenn ja bei welchem Verlag seid ihr untergekommen?

    Ich glaube auch, dass es nicht sinnvoll wäre, auf Leistungen wie Lektorat oder Marketing zu verzichten, nur damit man billiger rauskommt - die Qualität ist das A und O! Von Dienstleistungsverlagen habe ich noch nicht gehört - dort veröffentlicht man auch oder sind das nur Leistungen, die man erhält?
     
    23.01.2018 #9
  10. plesiosaurus
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    Wie gesagt, abgesehen von den klassischen Verlagen gibt es ja auch noch alternative Möglichkeiten. Erfordert halt unter Umständen mehr Eigeninitiative, das muss es einem dann schon Wert sein.
    Ich würde Dienstleistungsverlage als ein Mittelding zwischen den klassischen Buchverlagen und Selfpublishing sehen. Beim Novum Verlag, den ich halt kenne, ist es so, dass man sich aussuchen kann wie viele Dienstleistungen man in Anspruch nimmt und sich der Anbieter dann um alle Leistungen bis zum Druck und zur Buch Veröffentlichung kümmert.
    Ich habe zwar schon Texte veröffentlicht, aber noch keine Bücher. Habe bei mir im Bücherregal aber mittlerweile etliche Werke, die nicht über klassische Verlage veröffentlicht wurden.
     
    27.01.2018 #10
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  11. lukeship
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    Das finde ich auch praktisch, wenn alles von einer Hand kommt. Sonst basteln da ja viel zu viele Menschen an dem Werk herum und dann geht das große Ganze verloren, finde ich…Woher kennst du denn den novum Verlag? Und hast du in Zukunft auch mal vor, ein richtiges Buch zu schreiben oder bleibst du bei deinen Texten? :)
     
    01.02.2018 #11
  12. 199MKt8gf
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    lukeship, hast du eine kleine Leseprobe für hier?
     
    01.02.2018 #12
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  13. Ulla
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    Ich nicht, aber eine Freundin von mir vor einigen Jahren. Die Reihenfolge war natürlich umgekehrt, sie hat erst mit dem Verlag ein Konzept besprochen und dann geschrieben. Das ist die sinnvollere Vorgehensweise.
    Wenn du einen Verlag findest, kannst du mit 5% des Nettoverkaufspreisese rechnen. Erstauflage irgendwas zwischen 2.000 und 5.000. Verlage, bei denen der Autor zahlt, fallen eher in die Rubrik Abzocke. Gibt es aber schon Ewigkeiten, weil Möchtegernschriftsteller oft eitel sind. Alternativ bietet sich ein ebook bei Amazon an. Einen Teil des Buches als kostenlose Leseprobe anbieten und für 2.99 verkaufen. Kann Sinn machen, wenn es nicht nur bei dem einen Buch bleiben soll.
     
    01.02.2018 #13
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  14. plesiosaurus
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    Also mehrere Menschen werden so und so an dem Buch rumbasteln, schließlich ist es ein professioneller Lektor ja nicht unbedingt ein begnadeter Grafiker. Was du meinst, ist wahrscheinlich, dass alles von einer zentralen Stelle koordiniert und aufeinander abgestimmt wird. Das ist da auf jeden Fall gegeben.

    Den Verlag kenne ich über einen Kunden von mir, der dort sein Buch veröffentlicht hat. Selbst würde ich auch gerne mal ein Buch schreiben, Ideen hätte ich auch schon, bislang hat mich die Muse aber noch nicht geküsst.

    Das ist natürlich auch eine Möglichkeit! Ich hätte dann aber das Gefühl, dass es mehr darum geht ein Auftragswerk abzuliefern und weniger darum das auf Papier zu bringen, was ich im Kopf und im Herz habe. Sind halt zwei verschiedene Ansätze.

    Genauso wie klassische Buchverlage und Dienstleistungsverlage unterschiedliche Geschäftsmodelle sind. Bei letzterem zahlt man als Autor natürlich ein bisschen was, hat dafür freiere Hand bei der Ausführung und bekommt, glaube ich, auch ein paar mehr Prozente des Nettoverkaufspreises.

    Bei Buchverlagen sind die Prozente ja deshalb relativ niedrig, weil die Verlage selbst mehr für sich behalten. Dafür zahlt man als Autor dann für die jeweiligen Dienstleistungen nichts. Aber egal für welche Option man sich entscheidet, kein Verlag veröffentlich Bücher rein aus wohltätigen Zwecken, sondern weil sie damit Geld verdienen.
     
    11.02.2018 #14
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  15. lukeship
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    Danke für die Antworten. Ulla, weißt du denn, bei welchem Verlag deine Freundin veröffentlicht hat? Das habe ich noch nie gehört, dass man schon einen Verlag hat, bevor man überhaupt das Buch geschrieben hat. :)

    plesiosaurus, welches Genre hat denn das Buch, das dein Kunde dort veröffentlicht hat? und wie ist dort der Veröffentlichungsprozess so abgelaufen?

    199MKt8gf, gerne das Exposé sobald wir es geschrieben haben :)
     
    18.02.2018 #15