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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. maxine195
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    AW: Wie wichtig ist Humor in einer Partnerschaft???

    Tja hatte wahrscheinlich nicht mal Maxi.Mumm auf die große Verabschiedung reagiert. Das geht natürlich nicht, einfach so bedeutungslos zu verschwinden;-)
     
    01.10.2014 #76
  2. Truppenursel
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    AW: Wie wichtig ist Humor in einer Partnerschaft???

    Neulich begegnete mir ein Mann mittleren Alters, dessen Haare sahen so seltsam strüpp aus, dass ich mich fragte, ob der den Elton John gemacht hat. Leider war kein wirklicher Schnitt erkennbar, es strüppte ungebändigt vor sich hin. Am liebsten hätte ich ihn mal in den Regen gestellt um den Jogi Löw zu machen, der mit nassem glatten Haar zurück so viel besser aussah.
    Es fällt mir ja oft auf, dass Herren über 50 so gar keinen Wert mehr auf ihr Aussehen legen und "irgendwie" herumlaufen. Früher nannte sich das Räuberzivil.
     
    02.10.2014 #77
  3. lone rider
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    AW: Wie wichtig ist Humor in einer Partnerschaft???

    Wie jemand herumläuft ist vor allem eine Frage des Milieus und weniger des Alters.
     
    02.10.2014 #78
  4. AW: Wie wichtig ist Humor in einer Partnerschaft???

    Sehr wichtig!

    So übersteht man gemeinsam auch mal schlechte Zeiten, ohne sein Lachen zu verlieren ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 02.10.2014
    02.10.2014 #79
  5. Heike
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    AW: Wie wichtig ist Humor in einer Partnerschaft???

    Hört eigentlich der Spaß irgendwo auf oder kennt Witzischkeit keine Grenzen und kein Pardon?
    Da zwar alles ein Ende hat, nur die Wurst hat zwei, schreib ich doch noch was zu:

    Nuit hat Halligalli nicht deren Eindruck abgesprochen, sondern ihren eigenen Eindruck mitgeteilt. Und wenn Halligalli ihren Eindruck als themenrelevant ansieht, dann dürfte auch Nuits Bericht über ihren eigenen Eindruck zur selben Sache als themenrelevant angesehen werden. Es sei denn, Mentalista möchte Halligalli absprechen, dass ihr Eindruck themenrelevant ist. Und wenn Mentalista Halligalli nun dafür mißbraucht, um Nuit eins auszuwischen, indem sie letzterer unterstellt, sie werte Halligallis Gefühle und Eindrücke ab, ist das unterste Schublade. Zwar nicht anders zu erwarten, aber weder Halligalli noch Nuit haben dieses Unterstellungsmanöver verdient, und das Thema bringts schon gar nicht voran.

    Inhaltlich teile ich Nuits Eindruck. Meinem Eindruck nach bringen die meisten Beiträge unter dem Label Mentalista ein unterdurchschnittliches Niveau an Menschenkenntnis, Reflexions- und Einfühlungsvermögen zum Ausdruck. Ich kann aber auch gut verstehen, wenn jemand zunächst einen anderen Eindruck haben sollte. Denn natürlich ist nicht alles falsch, was da steht. Es gibt da so drei, vier Weisheiten, die eigentlich jeder so vom Hörensagen und aus Ratgebern kennt, an denen natürlich was dran ist und die ab und zu zu lesen, auch wenn man sie natürlich kennt nicht falsch ist. Wenn man niedergeschlagen ist, es dann mal mit Bewegung probieren. Oder wenn man immer Hals über Kopf an jemand gerät, der sich dann als unpassend herausstellt, dann mal ein bißchen langsamer machen und nachdenken, worauf man so abfährt.
    Das Problem sind nicht diese Weisheiten, sondern wie sie auf die Situation angewendet werden, für welche Stoßrichtung sie benutzt werden und was mehr oder minder deutlich an Ressentiments mittransportiert wird.

    Näher besehen kaschieren die drei, vier Weisheiten ja nicht den Mangel an Menschenkenntnis, sondern legen ihn offen. Also weil deren eigentlich so wenig ist, klammert man sich an die paar bewältigbaren Regeln. Und zwar ohne rechten Sinn dafür, wie sie spezifisch auf eine Situation anzuwenden sind. Und, so scheint mir, auch ohne Interesse für die jeweilige Situation. Paßt zum Thema “Gleich und Gleich”. Es werden, weil die Welt nur aus Doppelgängern einerseits und Feinden andererseits besteht, Doppelgänger gesucht und wo die Chance besteht, so jemanden vor sich zu haben, wird zugegriffen.
    Nein, das ist nicht wirklich Hineinversetzen. Denn “hineinversetzt” wird dabei nicht in eine fremde Situation unter Berücksichtigung der Unterschiede und mit einer Transferleistung, sondern es wird einfach über jede Situation mit dem eigenen Urszenario drübergewalzt, auf immer dieselbe Art, mit immer denselben Formulierungen, ohne Übersetzungsleistung und ohne Sinn für Unterschiede und Angemessenheit.
    Das dürfte so manchem aufgefallen sein, der hier länger mit ein bißchen Aufmerksamkeit mitliest. Was nicht jeder hat und tut, deswegen ists vielleicht sinnvoll, das zu erwähnen.

    Wieso kann sich dann aber dabei jemand verstanden fühlen? Nun, das ist nicht schwer zu beantworten. Einfach weil sicherlich manche Gleichheit da ist, in Persönlichkeit, Erfahrung und Situation und weil geworben wird. Jemand, der letzten Monat seine Arbeitsstelle verloren hat, während ein neuer Kollege eingestellt wurde, zufällig ein Ausländer, ist besonders verführbar von jemand, der ihm dann am nächsten Wahlwerbestand auf “verständnisvolle” Weise versichert, die Ausländer seien ohnehin an allem schuld. Da wird ein bestimmter Knopf gedrückt und er fühlt sich in dem Moment verstanden. Da wird ihm aus der Seele gesprochen und zugleich so richtig was klar. Opferansteckung funktioniert oft recht gut.

    Ja, jeder hier ist reif genug, um selbst zu entscheiden und sich ein Bild zu machen. Wie auch jeder, der wählen darf, reif genug ist, um zu wählen. Das schließt nicht aus, sich zu informieren. Halligalli schreibt, dass sie das Forum auch zur Meinungsbildung nutzt. Und wenn man den Eindruck hat, an einem Wahlwerbestand ein tolles Gespräch mit jemandem gehabt zu haben, der nur so von Sachkenntnis über die Arbeitswelt und Zuwanderungspolitik strotzt und sich zudem so toll in einen hineinversetzen kann, finde ich es völlig ok, wenn ein anderer mal zu bedenken gibt, ob derjenige, von dem man da so begeistert ist, denn wirklich Sachkenntnis hat und sich in einen hineinversetzt oder überhaupt gut in andere hineinzuversetzen vermag. So unterstützt man Meinungsbildung. Und ja, das IST zum Thema.
    Und nein, es widerspricht nicht den Forenregeln, Mentalistas Unterstellungen statt sie unkommentiert stehen zu lassen sachlich zu korrigieren. Das tue ich hiermit, auch wenn sie mich nicht betreffen.

    Und nein, es geht nicht persönlich um Mentalista. Wenn ich “Mentalista” schreibe, dann ist das die Abkürzung für das in diesen Beiträgen implizit zum Tragen kommende Verfasserprofil. Der Mensch hinter den Beiträgen ist mir nicht in jedem, aber in diesem Fall eher unwichtig. Prinzipiell natürlich möglich, dass sich da ein großer Menschenkenner verbirgt, der hier im Forum nur aus Spaß mal was anderes ausprobiert und extra unreflektierte Beiträge schreibt. Darüber weiß ich nichts und darüber spekuliere ich nicht. Es kommt auch nicht auf die Fähigkeiten des Users an, sondern auf Kompetenzen oder eben Inkompetenzen, wie sie in den Beiträgen zum Tragen kommen. Mich interessiert die Wirkung und Funktion der Beiträge im Thread. Und für mich persönlich haben die mentalistagelabelten Beiträgen oft primär die Funktion, ein hervorragendes Beispiel dafür zu geben, wie man es nicht machen sollte und wohin die Reise gehen kann, wenn man in eine bestimmte Abwärtsspirale von Ressentiment und Sichvormachen rutscht. Manchmal auch die Funktion, ein Exempel für unfreiwillige Komik (neben Witz und Humor unbedingt noch zu nennen!) abzugeben.
    Selbstverständlich können sie für andere eine andere Funktion haben. Ich will da niemandem vorschreiben, was er womit machen soll. Wer lieber ignoriert, soll das tun. Wer schreiben möchte, sie sprächen ihm ganz aus der Seele, darf das tun. Und Raucher dürfen auch gerne in der Pfeife rauchen.

    Wie gesagt, die Beiträge - um den abwesenden Schreiber gehts da gar nicht, der spielt keine Rolle. Den kennt ja niemand, wie es in den mentalistagelabelten Beiträgen immer heißt. Und in dem Punkt haben sie mal recht. Allerdings irren sie in der Auffassung, man müsse den abwesenden Schreiber kennen, um die Beiträge zu beurteilen.
     
    02.10.2014 #80
  6. maxine195
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    AW: Wie wichtig ist Humor in einer Partnerschaft???

    Ich habe die mentalistagelabelten Beiträge weitgehend ähnlich gelesen aber mehr versucht, die unfreiwillige Komik zu sehen... mit mir selbst Wetten abgeschlossen, welche der max. ein Handvoll möglicher Antworten jetzt kommt...dann hatte ich auch irgendwie so einen Gedanken - jetzt kommt ERNST- und stellte mir vor, welches Leben, mit welchen Selbstlügen hier existiert... und da ist sie ja weitaus nicht die Einzige mit solchen Selbstlügen , Weisheiten aus platten Ratgebern ... es ist doch alles tatsächlich selbstverräterisch Und wem könnte sie denn schaden, außer sich selbst und vielleicht ihrem näherem Umfeld ?

    Und muss man manchmal den Menschen nicht ihre Selbstlügen lassen? Inwieweit ist man selbst völlig frei von solchen falschen Annahmen, Selbstlügen? Deshalb schrieb ich mal, warum so auf sie reagieren? Warum es nicht so sehen, dass das offensichtlich gebraucht wird, um einigermaßen gut sein Leben zu leben?

    Wenn solche Lebensweisheiten dann hier von wirklich Unterstützung suchenden Menschen für den Ausdruck tatsächlicher Teilnahme und wirklicher Erfahrung und tiefer Reflexion genommen werden, dann könnten Grenzen erreicht sein, wo man das eben nicht einfach unkommentiert stehen lassen möchte und auch sollte. Wenn man sich hier verantwortlich fühlt , auch für die Anderen....
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 02.10.2014
    02.10.2014 #81
  7. Blanche
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    AW: Wie wichtig ist Humor in einer Partnerschaft???

    Schau mal Heike - hihi - habe ich zufällig gefunden, incroyable :)
    (letztes Bild ganz unten anschauen - 1. April 2007)
    http://www.foodaktuell.ch/printeditorial.php?id=536

    Habe ich auch so verstanden.
    Manchmal sind ehrliche - ich nenne es mal Beobachtungen - nicht unbedingt leicht anzunehmen.
    Können aber hilfreich sein.
    Und einen voranbringen.
     
    02.10.2014 #82
  8. Heike
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    AW: Wie wichtig ist Humor in einer Partnerschaft???

    Maxine, ich glaub, ich sehe das einfacher. Im Bild: hier haben doch letzt einige Münchner ihren Unmut über die hygienischen Zustände beim Oktoberfest kund getan. Nehmen wir an, es gebe da ein paar Straßenabschnitten oder Ecken, wo Betrunkene gehäuft ihren Magen, Darm oder Blase entleeren. Wenn du als Ortskundige weißt, wo das ist und siehst einige Auswärtige, ihrerseits halb betrunken, so dass sie sich vielleich bald hinsetzen wollen, in diese Richtung laufen, dann weist du sie vielleicht darauf hin: da ists nicht so schön!
    Den sich Entleerenden selbst hast du vielleicht auch mal kurz Unterstützung angeboten, aber dann schnell gemerkt, dass das nichts bringt, weder ihnen noch dir, sondern dass die halt einfach in diesem Zustand sind und sie sich überlassen mußt, auch wenn sie sich in ihr eigenes Erbrochenes legen sollten. Aber neu Hinzukommende warnst du vielleicht. Und wenn das ganze vor deiner Haustür stattfindet, dann ärgerst du dich vielleicht über den Gestank in deiner Hauseinfahrt.
    Das alles ist recht unabhängig davon, dass du selbst sicherlich auch schon mal erbrochen hast. Hat jeder mal. Wie sich auch jeder mal belügt. Unterschiede gibts in Ort, Ausmaß, eigener Reaktion darauf, wenn einen jemand darauf hinweist, und Wirkung auf Dritte.
    Polizistin ist nicht so meine Rolle. Ich hebe keine Kelle bei Überrotfahrern. Ich brauche selbst ein bißchen Herausforderung und Spaß, wenn ich ausspreche, wo sich jemand übergeben hat. So lange ich selbst was daraus ziehen kann, spreche ich es ab und zu an. Auseinanderzufieseln, was genau ich davon habe und aus welchen Motiven genau ich es tue, ist eigentlich nicht so wichtig. Das gehört zu den Dingen, über die man sich am ehesten belügt. Für mich ist das ein mit ein Grund, darüber nicht so sehr zu sprechen hier.
     
    02.10.2014 #83
  9. lone rider
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    AW: Wie wichtig ist Humor in einer Partnerschaft???

    Das ist auch im Sinne der Elche.
    Und ferner: Katharsis kann durchaus zum Wohle der Volksgesundheit beitragen und so wie der Fasching, bzw. der vornehmere Carneval identitätfördernd ist, so kann die Erörtung des Humors, der Esoterik und auch des Schuhwerks zu Erkenntnisen führen. Kleist schrieb (!) von der allmählichen Verfertigung der Gedanken beim Reden. Die Hermannsschlacht, Preußens Niederlage gegen Frankreich und all dies dienten nicht nur der Aufklärung, sondern als Mann von Adel war er auch mit der Romantik befreundet.
     
    03.10.2014 #84
  10. Mentalista
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    AW: Wie wichtig ist Humor in einer Partnerschaft???

    Herrlich, ich danke für die viele Zeit und "Wertschätzung", die man sich für meine Gedanken nimmt, auch wenn letztendlich ich die Zeilen nur als die von getroffenen bellenden Hunden sehe.

    Die "weisen" Ratschläge gebe ich gerne zurück und bevor man sich aufspielt, alles besser wissen zu können und zu wollen, sollte man seine eigenen Grenzen erstmal sehen und die Grenzen anderer Menschen respektieren.

    Anscheinend habt ihr keine anderen Themen mehr, als immer wieder vom Fragenden abzukommen, sich auf mich zu konzentrieren und immer wieder gegenzuhalten. Fühle mich geehrt, das meine Meinung so hoch angesetzt wird, denn eigentlich sollte es dir & Co. am A... vorbei gehen, wie ich denke und was ich meine. Wichtig ist, was Halligalli aus meinen Gednken rausnimmt und wenn sie nichts findet, ist auch gut. Aber da dem nicht so ist, scheine ich doch mit meinen Gedanken nicht falsch zu liegen.

    Jetzt kannst du & Co. sich wieder an den PC setzten und ellenlange kommentierende Kommentare zurück schreiben. Ich freue mich schon darauf, sie zu lesen ,-).

    Ich gehe derweil raus, das Wetter ist so schön und mache mir einen schönen Tag.

    Allen Anderen wünsche ich einen wunderschönen Tag.
     
    03.10.2014 #85
  11. carlo
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    AW: Wie wichtig ist Humor in einer Partnerschaft???

    Mir sind stilvolle und gepflegte Schuhe auch ein wesentliches Merkmal.

    Den Blick auf die Welt durch die Schuhbrille derart zu verengen scheint mir aber doch eigentümlich snobistisch.

    Klar, hat jeder von uns das Recht, sich seine Religion selbst zu schaffen. Das erschwert aber den "wirklichen" Kontakt mit anderen Menschen, von dem hier ja so oft geprahlt wird. Moment!? - Vielleicht ist gerade das das Ziel? ;-)

    C.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 03.10.2014
    03.10.2014 #86
  12. carlo
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    AW: Wie wichtig ist Humor in einer Partnerschaft???

    Wenn man die Dinge nur lange genug dreht und wendet, findet man irgendwann eine Position, in der sich das eigene Weltbild bestätigen lässt.

    Elegant wäre, wenn man dazu andere nicht so in den Dreck stossen müsste.

    C.
     
    03.10.2014 #87
  13. carlo
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    AW: Wie wichtig ist Humor in einer Partnerschaft???

    Hat sie doch gar nicht! Sie hat ein Thema zur Diskussion gestellt und dazu ein wenig Rahmenhandlung gegeben. Dass man dafür hier im Forum regelmässig geteert und gefedert wird macht die Threads aus meiner Sicht nur langweilig und einseitig. Ich finde das Thema interessant, weil es für mich klar ist und offensichtlich für andere Menschen nicht. Jetzt ist aber schon weider keine wirkliche Diskussion möglich. Alles hat sich wieder eingeschossen auf für und gegen und die Threaderstellerin, deren Hilfegesuch und Dank bei mir erhlich ankommen hat das Weite gesucht.

    Schönen Dank auch.

    Warum glaubst du das nicht? Halligalli sucht nach Austausch. Den hatte sie hier gefunden. Und der wird ihr Denken immer bereichern und neue Sichtweisen fördern, was dann Sicherheit gibt. Aber kaum macht sie die ersten zaghaften Schritte kriegt sie hier die immer gleichen Oberweisheiten um die Ohren gehauen, die bei mir in ihrer Unhinterfragbarkeit keineswegs Souveränität vermittelt.

    Live and let live !

    Genau das will sie doch versuchen. Aber, klar, wenn sie es nicht mit der vermeintlichen Weisheit der Grand dames tut, ist es nichts wert. Doch nur Schuhe für 100 EURO....

    Igitt.

    Na denn: Allen einen vereinten Feiertag
    C.
     
    03.10.2014 #88
  14. Heike
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    AW: Wie wichtig ist Humor in einer Partnerschaft???

    Daß sich jemand über die negative Aufmerksamkeit freut, die er für seine Posts (nein, nicht die Gedanken) kriegt, ist in dem Zusammenhang auch ein netter Beitrag zur Komik. Denn das ist Charakteristikum des Trolls. Und der Troll ist ja die Figur, über den Mentalista häufig seitenlange Erkennungstafeln gepostet hat.

    Und nein, auch wenn sie aufgrund meines Posts die Regel zu lernen glauben sollte, daß jeder selbst immer das genau ist, was er anderen vorwirft: nein, so einfach ists eben nicht mit den Regeln. Man muß sie eben anzuwenden wissen, das ist die "Kunst". Und um die Anwendung anderen nachvollziehbar zu machen, ist es manchmal ganz gut, etwas zu begründen.

    Ich wende es mal zurück aufs Threadthema:
    Ist unfreiwillige Komik wichtig in einer Partnerschaft?
    Irgendwann wärs ja schön, wenn die Beteiligten sie merken. Und nicht nur Außenstehende. Manchmal habe ich mich gefragt: fehlt da vielleicht gar nicht so sehr die Fairness, sondern kriegt sie es einfach nur nicht mit? Aber dann gab es ja komische Situationen wie die, wo Mentalista mal wieder zur Bekräftigung ihrer Meinung auf ein Post in einem anderen Forum berufen hat ("wie ich in einem anderen Forum las"), sich dann aber herausgestellt, daß sie das nämliche Posting dort selbst verfaßt hatte. Also, das ist etwas, was jeder merkt, und nur nicht jeder auch als komisch ansehen kann. Gemeinsames Komischfinden hätte verbunden, denn das gilt ja nicht nur für eine Partnerschaft, sondern allgemein unter Menschen. Statt es mit komisch zu finden, ist Mentalista dann aber für einige Wochen verschwunden und hat danach genauso weitergemacht, auch mit denselben Formulierungen "wie ich in einem anderen Forum las".

    Ich find das ein ganz gutes Beispiel, an dem man sich klarmachen kann, wie es mit Täuschungen und Humor laufen kann.
    Es ging ja mal um Humor und Witzischkeit. Die Witzischkeit verbreitet für einen Moment gute Laune, um das Schwierige und Drückende wegzuschieben. Die Strategie des Humors ist anders. Auch entlastend, aber er schiebt das Schwierige nicht weg, sondern macht es für den Moment genießbar. Im Humor kann man gnädig mit sich und anderen sein, und beispielsweise die Selbsttäuschungen, von denen die Rede war, erkennen, bei sich und bei anderen. Sie müssen nicht ein für alle mal ausgemerzt werden. Aber sie bemerken, gemeinsam, im Humor, das verbindet und entlastet.
    Also nicht nur gemeinsam über einen Dritten lachen, der gerade auf einer Bananenschale ausrutscht (was schon auch ganz lustig sein kann!), sondern auch gemeinsam über einander.

    Also, auch das ist wieder substanziell zum Thema. Wohingegen Berichte übers Wetter das nicht so sind, aber natürlich auch ok. Jeder schreibt einfach das, was man von ihm erwartet.
    Und nein, hier ist ein Forum. In so einem Thread darf jeder was zur "Meinung" des anderen schreiben, nicht nur der Threadstarter.

    @Carlo: Hm, drei Angriffsposts gegen Foristen (äh, "live and let live"?), aber nichts zum Thema Humor in der Partnerschaft. Nein, die Diskussion ist nicht längst kaputt. Man hat es immer auch in der eigenen Hand, sie zu gestalten und zu prägen. Es geht. Deswegen: wenn du was Interessantes zum Thema Humor in der Partnerschaft beizutragen hast: nur zu!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 03.10.2014
    03.10.2014 #89
  15. carlo
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    AW: Wie wichtig ist Humor in einer Partnerschaft???

    Klar, manche sind gleicher als andere. Auch - oder gerade - hier.

    Ich vertraue meist, darauf, dass jeder hier sich aus dem Konzert der Antworten das heraus nimmt, das gerade für ihn selbst am besten passt. Mag sein, dass es passend ist für die Bestätigung des eigenen Weltbilds. Mag sein, dass es einen neuen Blick öffnet. Jeder nach seiner Facon.

    Witzig ist ja auch - womit wir irgendwie wieder beim Thema wären - dass gerade diejenigen am meisten vor den verfestigten Weltbildern anderer warnen, die ihre eigenen so oft zum einzig gültigen Massstab machen. Sehr lehrreich ;-)

    C.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 03.10.2014
    03.10.2014 #90