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  • #32
AW: Wo sind denn die mutigen Männer?

Zitat von Howlith:
Hier geht es oft genug um das, was gerade nicht verfügbar ist.

Ich wage mal die These, dass "echte Männer" immer mutig sind (manchmal sogar so mutig, dass sie im richtigen Moment um Hilfe rufen), während "mutige Männer" nicht immer echt, sondern manchmal einfach nur doof sind ... ist aber nur so ne These ...
Ich finde diese These sehr gut.
 
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  • #33
AW: Wo sind denn die mutigen Männer?

Zitat von Howlith:
Hier geht es oft genug um das, was gerade nicht verfügbar ist.

Ich wage mal die These, dass "echte Männer" immer mutig sind (manchmal sogar so mutig, dass sie im richtigen Moment um Hilfe rufen), während "mutige Männer" nicht immer echt, sondern manchmal einfach nur doof sind ... ist aber nur so ne These ...
Ich würd sagen, daß reale Männer in dem einen Sinne mal mutig sind und mal nicht, und in einem anderen Sinne mal nicht mutig sind und mal schon.
Es scheint einiger Mut dazu zu gehören, sich auf einen realen Menschen einzulassen. Hingegen weniger Mut, von echten oder mutigen Männern zu schwurbeln, und dabei nur Klischees im Kopf zu haben. Da find ich es einen guten Zug der Realität, daß es diese Feiglinge mit Entzug bestraft. Worauf den Bedürftigen nichts anderes bleibt als umso lauter zu schreien, wo sie denn nu bleiben, die mutigen/echten Männer. Insofern erkennt man an diesem Schreien die Feiglinge. Und ja, sie können gerade nicht um Hilfe rufen. Denn sie glauben ja, daß man sich nur selbst helfen kann.
 
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  • #34
AW: Wo sind denn die mutigen Männer?

Na ja, die Beschreibung "echter Männer" ist schon eine subjektive Geschichte und es reicht bis zur Unbrauchbarkeit bezüglich der Begründungen, warum (jeder)Mann den "echten Mann" für sich reklamiert.

Ich fände wichtiger seinem eigenen Empfinden zu vertrauen. Häufig wird einem schnellen Treffen zugeraten und herausgestellt, dass reichliches Schreiben und Telefonieren Kopfkino verursacht. Ich bin weiterhin von der Sinnhaftigkeit reichlicher Schriebe/Telefonate überzeugt, da es mir vorab erkennbar überflüssige Dates ersparte. Bei mir spielte Kopfkino keine sonderliche Rolle und bei den mir interessanten Kontakten, soweit ich das beurteilen kann, auch nicht.

Es hilft also nicht , wenn ich mich am mainstream orientierte und schnell datete. Dafür bräuchte ich so oder länger als ein oder auch mehrere Dates an Zeit hergäben. Für mich kann ich "mögliches Potenzial" vorab schon eruieren und kann mich bei einem Treffen umso zwangloser ihrer "Chemie" ergeben. ^^

Also wäre mein Tipp, eigene Vorstellungen einer Kontaktaufnahme nicht zugunsten des mainstreams aufzugeben. Diejenigen mit ähnlichen Vorstellungen finden sich schon.
Mainstream oder nicht, das ist wertungsfrei und möchte lediglich in seiner Unterschiedlichkeit verstanden und berücksichtigt werden.

edit:
Ach ja, ich bin wirklich froh, dass ich im Zuge meiner Suche nie erleben musste wie die Chemie stimmt, es aber sonst an allen Ecken und Enden knirscht.

Mit freundlichem Gruß, DbC
 
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  • #35
AW: Wo sind denn die mutigen Männer?

Zitat von Heike:
Ich würd sagen, daß reale Männer in dem einen Sinne mal mutig sind und mal nicht, und in einem anderen Sinne mal nicht mutig sind und mal schon.
Stimmt. Mann muss wenn er heutzutage überleben will ganz schön flexibel sein ...

Zitat von Heike:
Es scheint einiger Mut dazu zu gehören, sich auf einen realen Menschen einzulassen.
Und ganz besonders dann, wenn dieser eine Mensch man selbst ist ...
 
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  • #37
AW: Wo sind denn die mutigen Männer?

Vielleicht hilft das ja weiter:
Die vermissten mutigen (oder meinetwegen auch richtigen) Männer haben sich natürlich längst mit den gleichfalls vermissten attraktiven Frauen auf und davon gemacht. Was dem gängigen Klischee entspräche, dass interessante Suchende relativ schnell Gefundene werden. Ob dem tatsächlich so ist, könnte allerdings nur PS selbst aufklären - und die werden sich hüten.
 
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  • #38
AW: Wo sind denn die mutigen Männer?

Zitat von Howlith:
Hier geht es oft genug um das, was gerade nicht verfügbar ist.

Ich wage mal die These, dass "echte Männer" immer mutig sind (manchmal sogar so mutig, dass sie im richtigen Moment um Hilfe rufen), während "mutige Männer" nicht immer echt, sondern manchmal einfach nur doof sind ... ist aber nur so ne These ...
*lachen*...ich glaube das ist garnicht so falsch und ausbaufähig ;-)
 
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  • #39
AW: Wo sind denn die mutigen Männer?

Zitat von Mietzekatze:
Hallo @all,

vielleicht könnt ihr mir helfen, ein bisschen klarer zu sehen.
Ich habe mich jetzt dreimal nacheinander mit je einem Mann geschrieben, telefoniert über Tage, richtig gut verstanden. Ein Termin zum Treffen stand auch jeweils fest. Da es immer ein bisschen weiter weg war, und wegen unserer Berufstätigkeit kam nur das Wochenende in Frage. Und plötzlich bekommt der Mann kalte Füße, ist sich unsicher. Macht einen Rückzieher.
Ich habe auch angeboten, mich auf halber Strecke zu treffen. Ich verstehe nicht, was ich vielleicht falsch gemacht habe. Es waren sehr intensive, offene, schon freundschaftliche, manchmal nächtelange Telefonate.
Spielt die Entfernung am Schluss doch die entscheidende Rolle? Mich hat das alles sehr erschöpft.
Klar ist das erschöpfend und frustrierend. Was soll nächtelanges Telefonieren? Nimm einen Mann in der Nähe, prüfe das Profil und triff Dich mit dem, falls es erfolgversprechend aussieht.
 
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  • #40
AW: Wo sind denn die mutigen Männer?

Zitat von Howlith:
Und ganz besonders dann, wenn dieser eine Mensch man selbst ist ...
Jup. Und ich glaub ja, daß die Selbstidealisierung in den meisten Fällen Resultat derselben Strenge ist, die zur Abwertung der anderen Menschen führt. Man legt im Prinzip an sich ebenso hohe Maßstäbe an wie an die anderen. Aber weil man selbst kein Versager sein möchte, sich nicht zugestehen kann, daß man die eigenen Maßstäbe nicht erfüllt, sondern zum Festhalten an ihnen verdammt ist, betrügt man sich einfach, indem man sich vormacht, man würde sie erfüllen.
Nur so kann ich mir zumindest die krassen Fehlselbsteinschätzungen erklären, die man ja auch hier immer wieder liest.
Meine Empfehlung wäre: indem man mit anderen etwas großzügiger ist, wird man vielleicht auch sich selbst gegenüber großzügiger sein, mit dem für alle Beteiligten letztlich positiven Resultat, ein bißchen von dem krassen Selbstbetrug wegzukommen.
Dafür scheint irgendwie Mut nötig zu sein. Komisch eigentlich. Denn das Ergebnis scheint doch so positiv, daß nur ein bißchen Reflexion und nicht mal großer Mut nötig wäre ...
 
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  • #41
AW: Wo sind denn die mutigen Männer?

Mein Buchtipp der Woche: Schopis "Die Welt als Wille und Vorstellung".
 
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  • #42
AW: Wo sind denn die mutigen Männer?

Zitat von Fischemann:
Klar ist das erschöpfend und frustrierend. Was soll nächtelanges Telefonieren? Nimm einen Mann in der Nähe, prüfe das Profil und triff Dich mit dem, falls es erfolgversprechend aussieht.
Das war der Plan. Ein Mann in der Nähe...
Offenbar habe ich die in der Nähe schon alle beschnuppert. Ich wohne etwas "strukturschwach". Also muss ich meine Filter weiter setzen.
Dachte ich. Und wenn ein Mann von weiter weg zu mir Kontakt aufnimmt, wird er sich ja wohl auch was dabei denken.
In meinem Lebensskript steht nicht "Fernbeziehung" :)

@all
Danke für die Anregungen. So viele lebensnahe und kluge Gedanken!
Allerdings hat sich hier parallel eine philosophische Diskussion entsponnen, in die ich nicht einsteigen möchte. Ist mir zu theoretisch. Ihr könnt ja noch weitermachen.
Ich bin dann mal weg....
Eure Mietzekatze