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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Julianna

    Julianna

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    Habs jetzt auch mal geschafft, den Artikel zu lesen. Teilweise Zustimmung, teilweise nicht (vorallem bei ungünstigen/seltsamen Formulierungen). Dennoch kann ich mich in dem ein oder anderen wiederfinden.
    Erstaunlicherweise kann ich nachvollziehen was die Autorin zum Ausdruck bringen will, wenn sie beschreibt, wie es sich anfühlt, wenn die Rollenverteilung der Geschlechter plötzlich nicht mehr existent ist. So wirklich und wahrhaftig unwichtig geworden ist - dass man weder drüber redet noch drüber nachdenkt. Bis vor kurzem hatte ich das selbst noch für Unmöglich gehalten - und hätte diesen Artikel als Unglaubwürdig abgetan. Und ich finde es sehr befreiend, wenn man in der Partnerschaft nicht mehr alles gendert.


    Zitat
    "Ich bin auch mit einem viel jüngeren Mann zusammen. Und bei weitem nicht die Einzige in meinem Freundeskreis."
    --> das bestätigt meine Theorie, dass die Zeiten für Männer, die sich später einfach eine Jüngere suchen, sich langsam dem Ende nähern, und das Ungleichgewicht zurückgeschoben wird. Ewiger Junggeselle bleibt dann ewiger Junggeselle.
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #16
  2. t.b.d.

    t.b.d.

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    Warum? Wenn die älteren Frauen sich die jungen Männer schnappen, dann bleiben doch die jungen Frauen für die älteren Männer. ;-)
     
    03.01.2018 #17
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  3. Pit Brett

    Pit Brett

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    Genau genau. Weil ich aber nicht nur traditionellen Rollenbildern verhaftet bin, sondern auch «anständigem» traditionellem Essen, haben mir seinerzeit enorm unter die Arme gegriffen
     
    03.01.2018 #18
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  4. Julianna

    Julianna

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    Ich glaube die Rechnung geht nicht auf ;)

    Also du meinst Frau ist 30 und mit einem Mann der 28 ist zusammen ---- dann könnte die 28-Jährige Frau sich ja mit dem 40-Jährigen einlassen, den die 30-jährige abgelehnt hat?

    Wenn schon der 30-jährigen der 40-jährige zu alt ist, wieso sollte dann eine noch jüngere darauf stehen?:eek:
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #19
  5. t.b.d.

    t.b.d.

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    Ich dachte mehr so an die 20-30 jährigen mit den Ü70-ern :D

    (Mist. Jetzt muss ich mit nem Schwiegersohn rechnen der mein Vater sein könnte. :eek:)
     
    03.01.2018 #20
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  6. Julianna

    Julianna

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    Lol !
    Du könntest das was ich geschrieben habe ruhig etwas ernster nehmen :p In meinem (weiblichen) Freundeskreis zeichnet sich das alterstechnisch auch so ähnlich ab.
    Aber natürlich wird dich das ja eh nicht mehr betreffen , insofern wahrscheinlich uninteressant für dich ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #21
  7. Dr. Bean

    Dr. Bean

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    Früher haben die Frauen nur versucht ihren Ehemann zu formen, heute formen sie die ganze Gesellschaft. :)

    Ein wahrer Peter Pan spielt Playstation und hat gar kein Bock auf Frauenquatsch ! :)
     
    03.01.2018 #22
  8. t.b.d.

    t.b.d.

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    Ich nehm dich so ernst wie ich kann.

    Trends und Statistiken lassen nun einmal außer bestimmten prozentualen Wahrscheinlichkeiten keine konkreten Rückschlüsse auf Individuen zu.

    Wir hatten es ja kürzlich mit der Normalverteilung. Es ist wahrscheinlicher dass jemand sich in dem Bereich mit der großen Fläche findet als an den Rändern. Konkret ausschließen lässt sich ohne weiteres aber nichts.

    Die Katze lebt oder sie lebt nicht.

    Sollte es mich mal betreffen, dann wäre das Thema Alter weniger weit oben auf meiner Prioritätenliste als ein paar andere Dinge.
     
    03.01.2018 #23
  9. IMHO

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    Ich auch nicht. Wie geschrieben, es war mein Eindruck, da einige Damen meines Umfeldes an derartige "Jammerlappen" geraten waren und die Männer aufgrund deren emotionaler "Anfälligkeit" für nicht beziehungsfähig empfanden - und das Kennenlernen abbrechen.
    Dass die Abkehr von den totalen "Frauenverstehern" und "Männergruppenbesuchern" gleich in die Rückkehr zum Proletentum münden muss, erschließt sich mir allerdings nicht.
     
    03.01.2018 #24
  10. Dr. Bean

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    Du hast ja auch Frauenfreunde :D
     
    03.01.2018 #25
  11. MaryLu

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    Das Leben könnte so einfach sein, gell? :rolleyes:
     
    03.01.2018 #26
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  12. Howlith

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    Hmmm, ja das war auch einer meiner Gedanken.

    Den Text wird man wohl in einzelnen Etappen diskutieren müssen. Es reiht sich ja ein Klischee ans nächste. Ich komme kaum dazu Luft zu holen.

    Was mir an solchen Texten regelmäßig auffällt, ist die durchweg negative Definition von "Männlichkeit", in der Steigerung dann "echte Männlichkeit". (Im Genderspeech "toxische Männlichkeit".) Und dies ist eine - offenbar stillschweigend von allen tolerierte und akzeptierte - Definition, die so gar nicht zu meiner Auffassung (Definition?) von Männlichkeit passen will. Die Autorin muss dann auch, um genügend abschreckende und für jeden einfach nachvollziehbare Beispiele zu finden, schon tief in die Trickkiste greifen.

    Zitat: "Ich komme aus Russland. Das Land ist voll von solchen stolzen „Echten Männern“."

    Und mit denen will nun wirklich kein MANN in einen Topf geschmissen werden ... Klar, wenn man einen Begriff wie "echte Männer" schon von Anfang an bewusst (manipulativ) negativ vorbelegt, dann werden "echte harte Männer" schnell zum allgemein akzeptierten Feindbild, das bekämpft werden muss wo immer und wann immer es geht. (Sorry, "tigersleep", wenn ich Dich da zitiere ... ich weiß, was Du da meinst)

    Warum werden "echte Männer" mit zur Unselbständigkeit verzogenen und nur eingeschränkt lebenstüchtigen Möchtegerns gleichgesetzt. Nennt diese Pfeifen nicht "echte Kerle". Das sind sie nämlich nicht. - Versucht man diesen Gedanken konsequenter zu Ende zu denken, zerbröselt das Feindbild "Männlichkeit" nach und nach. Und das eigentliche Problem - wohl irgend eine krude Mischung aus Erziehung, Sozialisation, ... und und und wird - imho - besser sichtbar.

    Problematisch - aus meiner Sicht - sind Sätze wie dieser ... "Vielleicht ist ja das Konzept einer alleinerziehenden Mutter sogar oft besser für die Erziehung eines frei denkenden Jungen als ein vermeintlich intaktes Familienmodell mit einem „Echten Mann“, (...)"

    (Fortsetzung folgt ...)
     
    03.01.2018 #27
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  13. Julianna

    Julianna

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    In Statistik war ich noch nie gut. Ich kann das nur in Bioinformatik - also als Fachidiot auf bestimmte Statistik-Verfahren bezogen. Ansonsten ist mir Statistik weniger geläufig. So ne Normalverteilung kenn ich zwar schon und leide auch ein bisschen an Ahnung, was du da mitteilen möchtest. Aber auch nur ein bisschen :D


    Schrödinger. Der alte Schlaumeyer ;)

    Das ist wahrscheinlich auch eine gesunde Einstellung.

    Übringens meine ich mit "jüngere Männer" nicht nur jene, die faktisch jünger sind als die Frau, sondern dies inkludiert auch, dass im Verlgleich, insgesamt "jüngere Männer" bevorzugt werden. Also zb statt 10 Jahre älter nur noch 3 bis 5 Jahre älter.
     
    03.01.2018 #28
  14. Julianna

    Julianna

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    Ja der Satz ist echt total daneben. Der ist mir auch sehr negativ aufgefallen.

    Ich möchte aber noch zu deiner Kritik sagen, dass man dem Artikel verschiedenes entnehmen kann, je nach dem, worauf man sein Augenmerk legt. Ich finde deine Kritik berechtigt. Da hier mit Begriffen wie "echte Männer" usw unangemessen jongliert und provoziert wird. Dennoch entnehme ich dem Artikel auch noch eine andere Botschaft, die ich da weniger verwerflich finde, nämlich, dass dieses Gendering komplett abgeschafft gehört. Was ist weiblich was ist männlich? Wäre es nicht schön, solche Gedanken in Zukunft gar nicht mehr aufkommen zu lassen? Den anderen erstmal als Menschen wahrzunehmen und als Individuum? Nicht daran zu beurteilen, was zwischen den Beinen ist? Rational betrachtet ist das doch letztlich unlogisch - Menschen nach ihren Genitalien in Gruppen einzuteilen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #29
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  15. t.b.d.

    t.b.d.

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    Die gute alte Gaußglocke halt.
    [​IMG]

    Manchmal ist der Buckel flacher. Manchmal etwas nach links oder rechts verschoben. Manchmal ist die ansteigende Kurve steiler als der abfallende Teil. Aber das Gegenteil, eine U- oder Badewannenkurve sieht man in dem Zusammenhang nicht.
    interessant wird es, wenn zwei Kurven aufeinander gelegt werden und nicht deckungsgleich sind. Da kämen dann die Jungfrauen und die Greise ins Spiel, weil für die einen noch keine jüngeren Männer und für die anderen keine älteren Frauen mehr vorhanden wären.


    Ich habe das mit dem Altersunterschied immer sehr heterogen erlebt.
    Wo halt die Liebe hinfällt...
    Das mit dem großen Altersunterschied rührte früher wohl daher, dass ein Mann erstmal in eien Position kommen musste, die es ihm ermöglichte eine Familie zu versorgen.
    Leider verstarben viele junge Mütter recht früh und der Witwer sah sich früher oder später wieder nach einer unverheirateten Frau um.

    In dieser Hinsicht hat sich zum Glück vieles positiv entwickelt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #30