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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Dr. Bean
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    Naja, was heißt akzeptiert. Eigentlich ist mir das egal, wie Menschen "Männlichkeit" definieren. Ich besitze eine "hormonbeeinflusste Menschlichkeit" aber ich strebe nach keinem Männlichkeitsideal oder würde mich männlich bezeichnen. Irgendwie finde ich das Wort männlich - abseits von rein deskriptiven Gebrauch - total sinnlos.

    Meistens diskutieren das Wort auch nur Frauen und ich denk mir dann: wenn sie es wollen, sollen sie es machen. Mich interessiert es nicht.

    Vom viel beschrieben Chauvi sind auch nur noch ganz wenige Exemplare übrig und eigentlich waren die nie Männlichkeit, sondern überspielten Unsicherheiten in dem sie zuerst auf andere schossen, mittels plumpen Sprüchen. Da greift das Wort auch wieder nicht, also was solls. Zur Hölle damit. :)
     
    03.01.2018 #31
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  2. Howlith
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    Zitat aus dem von fafner eingestellten link:

    "Welche Vorbilder wollen wir?

    Nach zwei Jahren Affäre stellte Anton Yulia vor ein Ultimatum: Entweder ihr Mann oder er. Yulia packte zwei Koffer, nahm ihre 13-jährige Tochter an die Hand, und stand eines Abends vor der Tür von Antons Ein-Zimmer-Wohnung."

    Man stelle sich - nur mal für einen Moment vor - , da wäre nicht die Mutter der 13-jährigen zu ihrem 14 Jahre jüngeren Loverboy gezogen, sondern der Vater wäre ... wie würden wir diese Situation beurteilen?? Wäre die Reaktion die gleiche? Und wenn nein, warum?

    Vielleicht sollte man die Begriff der "SugarMom" einführen. Und schauen, ob dieser dann ähnlich negativ belegt wird, wie der entsprechende Begriff des "SugarDads".
     
    03.01.2018 #32
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  3. IMHO
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    Yep, bin halt in Teilen auch Frauenversteher.;)
     
    03.01.2018 #33
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  4. fleurdelis*
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    Ja, problematisch ... nicht nur in Bezug auf die Erziehung eines frei denkenden Jungen ... Problematisch in der Erfahrung als Familienmodell an sich. Und eigentlich auch traurig.
     
    03.01.2018 #34
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  5. Howlith
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    Hmmm ... mit eines der Hauptprobleme. Also nicht, dass Frauen es diskutieren. Sondern dass wir Ihnen das Feld (kampflos) überlassen ... mir haben diese Diskussionen fast immer was gebracht. Auch heute noch.
     
    03.01.2018 #35
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  6. Tone
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    Du meinst den gemeinsamen Kampf für gleiche Rechte :)
     
    03.01.2018 #36
  7. Howlith
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    Hi fleur. Heute Abend nur noch kurz. Mir brummt der Schädel. Dieser Abschnitt über "das Konzept der allein erziehenden Mutter" lässt einiges erahnen. Ums mal "maskulinistisch" zu formulieren: hier wird durch die Hintertür versucht, den Einfluss des Mannes auf die Erziehung möglichst komplett auszuschalten. Natürlich nur im besten Sinne des männlichen Kindes.

    Die Autorin versucht uns ja suggerieren, dass sie Männer mag. Aber nur wenn sie keine Männer sind. Sondern ... ja was eigentlich?

    (Ich merk grad, dass ich etwas in Rage komme ... morgen hoffentlich mehr.)
     
    03.01.2018 #37
  8. Howlith
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    Kommt drauf an, was Du unter "gleichen Rechten" verstehst.

    Dass ich mich als "Mann" fühle, dafür will ich mich nicht entschuldigen müssen. Ich denke, dass man das "Mann-sein" auch jenseits von Müll-runtertragen, Hemden bügeln, kochen und Staub wischen definieren kann. Und auch muss. Aber das sollten wir schon selbst in die Hand nehmen ...

    Und wenn man das wirklich-Mann-sein erst mal verstanden hat, fällt einem das Mensch-sein nicht mehr sonderlich schwer. Dann kann Mann nämlich loslassen ...
     
    03.01.2018 #38
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  9. Tone
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    Was möchten Männer loslassen?
     
    03.01.2018 #39
  10. Julianna
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    Das Gendering :rolleyes:

    ..... wird der Begriff verwendet, um auszudrücken, dass ein Thema unter einer geschlechterspezifischen Fragestellung und Perspektive untersucht und dargestellt wird. Dabei wird davon ausgegangen, dass Geschlecht in nahezu allen Lebensbereichen eine Rolle spielt und Herrschaftsverhältnisse geschlechtlich markiert sind. Geschlecht prägt Denken, Vorstellungen, die soziale und politische Welt und diese konstituieren das soziale Geschlecht.
    (wiki)

    Ich sags mal ganz plump: Ist doch Kacke sowas.
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #40
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  11. Tone
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    Und was ist daran Kacke, die Prämisse oder die Konklusion? Beides? o_O
     
    03.01.2018 #41
  12. Julianna
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    die Prämisse ist ja nur eine Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes. Eine Annahme die durch historischen Kontext entstanden ist bzw. gemacht wurde. (das Gendering wie wir es heute praktizieren war ja nicht immer so)

    die Konklusion ist die inhaltliche Logik einer solche Annahme oder deren logische Schlussfolgerungen....welche sollten das hier sein, deiner Meinung nach?
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #42
  13. Howlith
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    Du kannst nur loslassen, was Du hast ... ;-))
     
    03.01.2018 #43
  14. Julianna
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    diese Logik gefällt mir besser, als die von Tone :)
     
    03.01.2018 #44
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  15. Tone
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    Es kann das Verbindende in den Annahmen sein, das nicht in der Schlussfolgerung enthalten ist. Wenn z.B. die Wahrheit aus den Annahmen nicht hinreichend in der Schlussfolgerung enthalten sein kann, einfach weil kein logischer Schluss vorliegt. Edit: Eine geschlechtsspezifische Perspektive ist nicht Kacke, auch nicht in Schlussfolgerungen.
    Weil sie irrational ist :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
    03.01.2018 #45