Parship Studie: Gleichberechtigung am Steuer? Fehlanzeige!

Parship Studie zeigt: Beim Autofahren übernimmt meist der Mann den Fahrer-Job. Nur jedes dritte Paar wechselt sich bei der Fahrt in den Urlaub am Lenkrad ab.

Hamburg,

Der Tank ist voll, das Auto gepackt – auch in diesem Jahr zieht es wieder unzählige urlaubshungrige Deutsche mit dem eigenen Wagen in die Ferien. Bei Paaren ist dann die Rollenverteilung klar: In der Regel sitzt der Mann auf dem Fahrersitz (44 Prozent). Gerade einmal neun Prozent der befragten Frauen gaben an, üblicherweise selbst zu fahren. Vorbildlich geht es bei knapp einem Drittel (38 Prozent) aller Paare zu: Sie wechseln sich bei langen Autofahrten grundsätzlich ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie unter rund 1.400 in Partnerschaft lebenden Deutschen von Parship (www.parship.de), eine der führenden Online-Partneragenturen in Deutschland.

Interessant: Die meisten Frauen haben kein Problem damit, dass der Partner ganz selbstverständlich das Ruder übernimmt: 37 Prozent von ihnen glauben, dass ihr Partner sowieso besser Auto fährt – ein Ergebnis, das so manchen männlichen Fahrer in seiner Selbstwahrnehmung bestätigen dürfte. Insgesamt elf Prozent der in Beziehung lebenden Deutschen müssen sich um Streitigkeiten keine Sorgen machen – für sie stellt sich die Lenkrad-Frage gar nicht erst. Sie besitzen entweder keinen Führerschein, kein Auto oder benutzen lieber andere Verkehrsmittel, um in die Ferien zu gelangen.

Es ist grüüün!“ – Welches Verhalten den Fahrer wahnsinnig macht

Aber auch, wenn die Fahrer-Frage geklärt ist, bedeutet das noch längst keine Harmonie in Deutschlands Autos – denn auch vom Beifahrersitz droht Konfliktpotenzial. Ein absolutes No-Go für rund die Hälfte (45 Prozent) der deutschen Paare ist es dabei, ungefragt den Fahrstil des Partners zu kommentieren oder Verbesserungsvorschläge zu machen! Auf Platz zwei der nervigsten Beifahrer-Marotten rangiert mitbremsen oder sich schreckhaft am Haltegriff festzuklammern (32 Prozent). Ebenfalls unbeliebt bei den befragten Autofahrern: Wenn der Beifahrer raucht (26 Prozent) oder eigenständig Heizung und Scheibenwischer regelt (17 Prozent). Durchaus akzeptiert werden hingegen schlafende oder telefonierende Beifahrer. Nur acht bzw. fünf Prozent der befragten Fahrer fühlen sich dadurch gestört. Zusammengefasst heißt das, Beifahrer sollten die Person am Steuer in jedem Falle in Ruhe lassen und sich allein beschäftigen. Dann klappt’s auch mit der friedlichen Fahrt in den Urlaub!

Das Ranking im Überblick

Frage: Mit Beginn der Urlaubssaison geht in vielen Beziehungen auch der Kampf um das Lenkrad los. Wenn Sie an Ihre Beziehung denken, wer übernimmt normalerweise das Steuer auf Ihren (Urlaubs-)Fahrten?

Antwort: Gesamt Männer Frauen
Wir wechseln uns bei (langen) Autofahrten immer ab 38% 41% 36%
Natürlich ich 26% 44% 9%
Mein/e Partner/in und das ist mir auch ganz recht, weil er/ sie besser oder lieber Auto fährt 22% 7% 37%
Wir haben kein Auto und fahren mit anderen Verkehrsmitteln in den Urlaub. 7% 5% 8%
Ich habe gar keinen Führerschein, deshalb übernimmt mein Partner das Steuer. 4% 2% 7%
Mein/e Partner/in, aber nur, weil ich keinen Streit mit ihm / ihr will 2% 1% 2%
Wir losen aus, wer das Steuer übernimmt, sonst gibt es nur Streit 1% 1% 1%

n= 1.404 in Partnerschaft Lebende

Frage: Welche der folgenden Verhaltensweisen empfinden Sie besonders störend bei Beifahrern?

Antwort Gesamt
Wenn er / sie ungefragt meinen Fahrtstil kommentiert oder Verbesserungsvorschläge macht 45%
Wenn er / sie ständig mitbremst oder schreckhafte Bewegungen ausführt (z.B. nach dem Haltegriff greifen)  32%
Wenn er / sie im Auto raucht  26%
Wenn er / sie eigenständig Kontrolle über die Armaturen (Heizung regeln, Scheibenwischer einschalten, etc.) übernimmt  17%
Wenn er / sie völlig stumm / schweigsam neben mir sitzt 16%
Wenn er / sie Alkohol trinkt 14%
Wenn er / sie im Auto isst und bröselt / kleckert  13%
Wenn er / sie meine Musik ändert oder bemängelt und eigenmächtig
Auto-DJ spielt
 12%
Wenn er / sie ununterbrochen redet oder mitsingt

 11%

Wenn er / sie ständige Fahrtunterbrechungen (Essen, Toilettenbesuche) einfordert  10%
Wenn er / sie meist schläft  8%
Ich habe keinen Führerschein / kein Auto und daher auch keine Erfahrung mit Beifahrern.  7%
Wenn er / sie telefoniert  5%

n=1.404 in Partnerschaft Lebende
Über die Studie
Für die vorliegende Studie hat Parship gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 1.404 in Partnerschaft lebende Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Die Stichprobe entspricht nach Alter, Geschlecht und Region der repräsentativen Verteilung in der deutschen Bevölkerung. Die unabhängige Online-Erhebung fand im Mai 2013 statt.Über Parship

Parship ist die führende Online-Partnervermittlungen in Deutschland. Überzeugt davon, dass es für jeden Menschen den richtigen Lebenspartner gibt, unterstützt das Unternehmen anspruchsvolle Singles bereits seit 2001 dabei, den passenden Partner für eine langfristige und glückliche Beziehung zu finden. Die Mehrheit der Parship-Mitglieder sind aktive Frauen und Männer ab 28 Jahren mit gehobenem Bildungsniveau auf der Suche nach einer dauerhaften Partnerschaft.

Herzstück des Parship-Services ist das Parship-Prinzip® Es beruht auf einem wissenschaftlich basierten Verfahren, dessen Grundlage der rund 80 Fragen umfassende Parship-Fragebogen zur Analyse der eigenen Partnerschaftspersönlichkeit bildet. Mit Hilfe dieses Verfahrens werden jedem Mitglied potenzielle Partner vorschlagen, bei denen die Chance auf eine langfristige und glückliche Partnerschaft am höchsten ist.

Zusätzlich bietet Parship seinen Mitgliedern ein umfassendes Angebot maßgeschneiderter Services, um sie bei der Suche nach dem richtigen Partner zu unterstützen.

Europaweit hat Parship mehr als 50 Kooperationspartner, zu denen in Deutschland unter anderem Die Zeit, das Handelsblatt und brigitte.de zählen. Das in Hamburg ansässige und zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehörende Unternehmen bietet seinen Service unter Parship.com in derzeit 13 Ländern an.