Parship Studie: Unordnung und schlechte Laune – diese Marotten entwickeln Männer und Frauen im Laufe einer Beziehung

Parship-Studie zeigt: Zwei Drittel der Deutschen bemängeln, dass sich der Partner während der Beziehung verändert hat. Männer vermissen den guten Sex vom Anfang, Frauen fühlen sich vom Schnarchen gestört.

Hamburg,

Gibt man sich auch noch so viel Mühe in der ersten Verliebtheitsphase – im Laufe einer Beziehung lassen sich kleine und große Macken nicht mehr verstecken. Zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) entdecken nach einer Weile den wahren Kern ihrer oder ihres Liebsten, der ihnen nicht so gut gefällt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie von Parship (www.parship.de), einer der führenden Online-Partneragenturen in Deutschland, unter rund 700 in Partnerschaft lebenden Deutschen. Demnach wird scheinbar insbesondere der Umgangston im Laufe der Beziehungen rauer: Die Mehrheit (27 Prozent) findet, dass ihr Partner mehr meckert, als zu Beginn ihrer Liebe. Vor allem Männer sagen, ihre Liebste sei launischer geworden (34 Prozent).

Was Männer nervt: Schmutzige Teller statt zerwühlter Laken

Neben der zunehmend schlechten Laune ihrer Partnerin bemerkt ein Großteil der Männer auch eine Veränderung im Schlafzimmer: 18 Prozent geben an, der Sex sei im Laufe der Zeit schlechter geworden. Auch müssen sie laut eigener Aussage feststellen, dass ihre Traumfrau anfängt zu jammern (16 Prozent) und es auch mit der Ordnung nicht mehr so genau nimmt (15 Prozent).

Frauen wünschen sich Attraktivität und Hilfsbereitschaft zurück

Nicht nur bei den Männern tritt Ernüchterung ein. Auch die Frauen bemängeln, dass sich der vermeintliche Traumprinz in manchen Punkten zum Froschkönig zurückentwickelt. Jede Dritte (33 Prozent) stellt fest, dass ihr Partner plötzlich schnarcht. Daneben stört die weiblichen Befragten vor allem, dass der Liebste im Laufe der Zeit immer unordentlicher wird (22 Prozent) und ihr dabei im Haushalt kaum mehr unter die Arme greift (16 Prozent). Neben dem Geschirrtuch verstauben scheinbar auch Rasierapparat und Sportschuhe: Jede sechste Frau findet, dass sich ihr Partner optisch gehen lässt und nicht mehr auf sein Äußeres achtet.

Jeder Dritte schwebt nach wie vor auf Wolke sieben

Nicht alle nehmen im Laufe ihrer Beziehung Veränderungen des Partners derart kritisch wahr: Ein Drittel der Deutschen (33 Prozent) hat auch nach langen Beziehungsjahren nichts am Partner zu bemängeln. Speziell verheiratete Paare sind mit ihrem Schatz rundum zufrieden (35 Prozent). Bei den Unverheirateten sind es 30 Prozent.

„Dass sich der Partner nach einiger Zeit scheinbar verändert, hat verschiedene Gründe: In der ersten Verliebtheitsphase blenden wir Marotten des anderen aus und sind überwältigt von dem, was attraktiv erscheint. Dazu kommt, dass sich die meisten Menschen gerade zu Beginn einer Beziehung von ihrer besten Seite zeigen“, sagt Diplom-Psychologe und Parship Single-Experte Markus Ernst. „Partner sollten zwischen wichtigen und unwichtigen Problemen unterscheiden und beziehungsrelevante Aspekte möglichst frühzeitig ansprechen, um so einen Kompromiss zu finden.“

Das Ranking im Überblick

Frage: Im Laufe einer Beziehung verändert sich manchmal auch der Partner – und das nicht immer zum Positiven. Hand aufs Herz: Wie hat sich Ihr(e) Partner(in) im Laufe Ihrer Beziehung verändert?

So verändern sich Männer in Beziehungen

  1. Schnarchen (33 %)
  2. Unordentlichkeit (22 %)
  3. Launisch / Meckern (21 %)
  4. Faulheit (17 %)
  5. Hilft nicht im Haushalt (16 %)
  6. Lässt sich optisch gehen (15 %)
  7. Rücksichtslosigkeit (15 %)
  8. Schlechte Manieren (12 %)
  9. Angeberei (12 %)
  10. Jammern (12 %)
  11. Nichts davon (31 %)

n=387 Frauen

So verändern sich Frauen in Beziehungen

  1. Launisch / Meckern (34 %)
  2. Schlechter Sex (18 %)
  3. Jammern (16 %)
  4. Unordentlichkeit (15 %)
  5. Schnarchen (12 %)
  6. Faulheit (12 %)
  7. Rücksichtslosigkeit (10 %)
  8. Lässt sich optisch gehen (10 %)
  9. Dominanz (10 %)
  10. Verschwenderisch (9 %)
  11. Nichts davon (35 %)

n=375 Männer

Über die Studie

Für die vorliegende Studie hat Parship gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 762 in Partnerschaft lebende Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Die Stichprobe entspricht nach Alter, Geschlecht und Region der repräsentativen Verteilung in der deutschen Bevölkerung. Die unabhängige Online-Erhebung fand im Oktober und November 2013 statt.

Über Parship

Parship ist die führende Online-Partnervermittlungen in Deutschland. Überzeugt davon, dass es für jeden Menschen den richtigen Lebenspartner gibt, unterstützt das Unternehmen anspruchsvolle Singles bereits seit 2001 dabei, den passenden Partner für eine langfristige und glückliche Beziehung zu finden. Die Mehrheit der Parship-Mitglieder sind aktive Frauen und Männer ab 28 Jahren mit gehobenem Bildungsniveau auf der Suche nach einer dauerhaften Partnerschaft.

Herzstück des Parship-Services ist das Parship-Prinzip® Es beruht auf einem wissenschaftlich basierten Verfahren, dessen Grundlage der rund 80 Fragen umfassende Parship-Fragebogen zur Analyse der eigenen Partnerschaftspersönlichkeit bildet. Mit Hilfe dieses Verfahrens werden jedem Mitglied potenzielle Partner vorschlagen, bei denen die Chance auf eine langfristige und glückliche Partnerschaft am höchsten ist.

Zusätzlich bietet Parship seinen Mitgliedern ein umfassendes Angebot maßgeschneiderter Services, um sie bei der Suche nach dem richtigen Partner zu unterstützen.

Europaweit hat Parship mehr als 50 Kooperationspartner, zu denen in Deutschland unter anderem Die Zeit, das Handelsblatt und brigitte.de zählen. Das in Hamburg ansässige und zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehörende Unternehmen bietet seinen Service unter Parship.com in derzeit 13 Ländern an.