Parship Studie: Von wegen Migräne oder Kopfweh – das sind die häufigsten Sexausreden der Deutschen

03.09.2014 Jana Bogatz

Parship-Studie zum Weltkopfschmerztag zeigt: Der vermeintliche Klassiker unter den Ausreden ist seltener als gedacht. Wer sich vorm Liebesspiel drücken will, täuscht Müdigkeit vor. Frauen flunkern häufiger als Männer.

Hamburg,

„Sorry, Schatz, heute nicht: Ich habe Kopfweh“ – dieser Satz gilt als die Mutter aller Ausreden, wenn Frau gerade einmal keine Lust aufs Liebesspiel hat. Doch ist das nur ein altes Klischee? Und welche Ausreden lassen sich die Deutschen tatsächlich einfallen, wenn sie ihren Partner nicht vor den Kopf stoßen wollen? In einer repräsentativen Umfrage zum Weltkopfschmerztag unter mehr als 1.000 Bundesbürgern hat Parship (www.parship.de), die führende Online-Partnervermittlung in Deutschland und Europa, die häufigsten Sexausreden ermittelt – mit spannenden Ergebnissen: Allen Vorurteilen zum Trotz landen die viel zitierten Kopfschmerzen lediglich auf Platz sechs.

Lieber allein, statt miteinander schlafen

Stattdessen gähnen sich Sex-Muffel lieber gegenseitig etwas vor, um der Liebespflicht zu entgehen: Rund jede zweite Frau (54 Prozent) und mehr als jeder dritte Mann (38 Prozent) täuschen ihrem Partner / ihrer Partnerin einen Anfall von Müdigkeit vor, wenn die Lust auf Sparflamme köchelt. Damit landet „Ich bin einfach zu müde“ bei beiden Geschlechtern unangefochten auf dem ersten Platz der beliebtesten Sexausreden. Auch ein stressiger Tag, verbunden mit dem Wunsch lieber allein als miteinander zu schlafen, wird von Männern (30 Prozent) und Frauen (38 Prozent) gleichermaßen vorgeschoben.

Der eingebildete Kranke

Jeder fünfte Mann (20 Prozent) geht sogar noch einen Schritt weiter: Ob Erkältung oder Magenkrämpfe – sie schummeln ihrer Partnerin in Momenten der Lustlosigkeit einfach eine spontane Erkrankung vor, in der Hoffnung, dass ihre Liebste sich aus Angst vor Ansteckung abwendet. Während eine sich angeblich anschleichende Krankheit auch den weiblichen Liebesverweigerern (21 Prozent) nicht fremd ist, setzt die Damenwelt aber noch lieber auf Unruhe und Stress. 22 Prozent schwindeln ihrem Partner vor, dass ihnen einfach zu viel im Kopf herumgeht, um sich der Lust hingeben zu können. Die Vorstellung, dass sie beim Liebesakt womöglich eher an den Abwasch, die Steuererklärung oder gar den Chef denkt, scheint als Abschrecker zu funktionieren – so landet diese Ausrede auf Platz drei der weiblichen Schwindeleien. Genauso wirksam offenbar: „Lass uns doch einfach nur Kuscheln“ (22 Prozent). Bei Männern muss zudem manchmal der Job als erfundener Abtörner herhalten: 13 Prozent schieben vor, noch etwas Wichtiges fürs Büro erledigen zu müssen – auf die gleiche Idee kommen dagegen nur vier Prozent der Frauen. Sie täuschen stattdessen eher ihre Periode vor (16 Prozent).

Ehrlich währt am längsten

Doch aller Kreativität zum Trotz bleibt die gute Nachricht: Die Mehrheit der Deut-schen nutzt überhaupt keine Ausreden im Schlafzimmer. Statt ihren Partner anzu-schwindeln sagen ganze 47 Prozent einfach klar und deutlich die Wahrheit, wenn sie sich nicht nach Schäferstündchen fühlen. Jeder Fünfte (20 Prozent) behauptet zwar, sich noch nie einer Ausrede bedient zu haben, würde aber nicht davor zu-rückschrecken, wenn sie keine Lust haben. Pikant: Frauen greifen deutlich häufiger zu kleinen Lügen, um sich vorm Sex zu drücken. Ein Drittel (32 Prozent) von ihnen gibt offen zu, schon einmal gelogen zu haben, um ihren Partner nicht zu verletzen – gleiches gilt dagegen aber nur für jeden vierten Mann (25 Prozent) Doch es gibt auch eine beruhigende Nachricht zum Schluss: Wirklich häufig wird nur in sechs Prozent der deutschen Schlafzimmer gelogen, wenn es um die schönste Nebensache der Welt geht – bei den meisten Paaren herrscht statt Liebesfrust also offensichtlich eher Liebeslust.

Das Ranking im Überblick

Frage: Haben Sie schon mal eine Ausrede benutzt, um sich vor dem Sex zu drücken?

Antwort Gesamt Männer Frauen
Ja, das kommt sogar relativ häufig vor. 6 % 7 % 5 %
Ja, ab und an kommt das schon mal vor – ich möchte meinen Liebsten / meine Liebste nicht verletzen. 28 % 25 % 32 %
Bislang noch nicht – aber wenn ich mal in so eine Situation kommen sollte, würde ich es tun. 20 % 23 % 16 %
Nein, so etwas würde ich nie tun. Wenn ich keine Lust habe, sage ich das ganz offen – mir ist Ehrlichkeit wichtig. 47 % 46 % 48 %

n=1079 Personen

Frage: Welchen Vorwand nutzen Sie am häufigsten, wenn Ihre Lust auf Sex mal auf Sparflamme köchelt?

Männer
1. „Ich bin heute einfach zu müde“ (38 %)
2. „Es war ein stressiger Tag – ich will nur noch schlafen.“ (30 %)
3. „Mir geht es gar nicht gut – ich glaube ich werde krank.“ (20 %)
4. „Mir geht so viel im Kopf rum – ich kann heute nicht abschalten.“ (17 %)
5. „Ich will heute nur Kuscheln.“ (17 %)
6. „Ich habe Kopfschmerzen.“ (14 %)
7. „Ich muss noch arbeiten, ein wichtiges Meeting steht an.“ (13 %)
8. „Die Kinder / Nachbarn könnten uns hören.“ (7 %)
9. „Gleich kommt aber Fußball im Fernsehen.“ (7 %)
10. „Wir hatten doch gestern erst Sex.“ (7 %)
n = 168 Männer

Frauen
1. „Ich bin heute einfach zu müde“ (54 %)
2. „Es war ein stressiger Tag – ich will nur noch schlafen.“ (38 %)
3. „Mir geht so viel im Kopf rum – ich kann heute nicht abschalten.“ (22 %)
4. „Ich will heute nur Kuscheln.“ (22 %)
5. „Mir geht es gar nicht gut – ich glaube ich werde krank.“ (21 %)
6. „Ich habe Kopfschmerzen.“ (18 %)
7. „Ich habe gerade meine Tage.“ (16 %)
8. „Wir hatten doch gestern erst Sex.“ (7 %)
9. „Die Kinder / Nachbarn könnten uns hören.“ (7 %)
10. „Ich muss noch arbeiten, ein wichtiges Meeting steht an.“ (4 %)

n = 197 Frauen

Über die Studie
Für die vorliegende Studie hat Parship gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 1.079 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Die Stichprobe entspricht nach Alter, Geschlecht und Region der repräsentativen Verteilung in der deutschen Bevölkerung. Die unabhängige Online-Erhebung fand im Juli 2014 statt.

Über Parship

Parship ist die führende Online-Partnervermittlung in Deutschland. Überzeugt davon, dass es für jeden Menschen den richtigen Lebenspartner gibt, unterstützt das Unternehmen anspruchsvolle Singles bereits seit 2001 dabei, den passenden Partner für eine langfristige und glückliche Beziehung zu finden. Die Mehrheit der Parship-Mitglieder sind aktive Frauen und Männer ab 28 Jahren mit gehobenem Bildungsniveau auf der Suche nach einer dauerhaften Partnerschaft.

Herzstück des Parship-Services ist das Parship-Prinzip® Es beruht auf einem wissenschaftlich basierten Verfahren, dessen Grundlage der rund 80 Fragen umfassende Parship-Fragebogen zur Analyse der eigenen Partnerschaftspersönlichkeit bildet. Mit Hilfe dieses Verfahrens werden jedem Mitglied potenzielle Partner vorschlagen, bei denen die Chance auf eine langfristige und glückliche Partnerschaft am höchsten ist.

Zusätzlich bietet Parship seinen Mitgliedern ein umfassendes Angebot maßgeschneiderter Services, um sie bei der Suche nach dem richtigen Partner zu unterstützen.

Europaweit hat Parship mehr als 50 Kooperationspartner, zu denen in Deutschland unter anderem Die Zeit, das Handelsblatt und brigitte.de zählen. Das in Hamburg ansässige und zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehörende Unternehmen bietet seinen Service unter Parship.com in derzeit 13 Ländern an.