Kinder – das größte Geschenk auf Erden

Das gemeinsame Kind ist die Krönung einer Liebe. Viele glückliche Momente zu dritt stehen Ihnen bevor und nichts wird mehr so sein, wie es einmal war. Was sich alles ändert, lesen Sie hier.

Inhalt

→ Mit einem Kind wird alles anders
→ Kind oder Karriere?
→ Einmal schwanger bitte!

Mit einem Kind wird alles anders

Für die meisten Menschen ist es das höchste der Gefühle: gemeinsam mit dem Partner, den man liebt, ein Kind in die Welt zu setzen. Der Nachwuchs kann die Liebe festigen und Paare enger zusammenschweißen. Es kann aber auch genau das Gegenteil passieren, denn mit einem Kind wird alles anders. Wir sagen Ihnen, worauf Sie sich im Großen und Kleinen gefasst machen müssen – denn gerade beim ersten Kind sind die Veränderungen am deutlichsten spürbar.

Die wohl größte und dauerhafteste Veränderung ist die Wahrnehmung des eigenen Selbst. War man bisher nur für sich selbst verantwortlich, so ändert sich dieses Gefühl bereits während der Schwangerschaft, spätestens aber mit der Geburt. Das eigene Ego tritt in den Hintergrund und macht Platz für noch nicht gekannte Gefühle, nämlich die Tatsache, dass ein anderer Mensch wichtiger wird als man selbst. Sorgen und Ängste um das Wohl des Kindes gehören von nun an zum Alltag. Die eigene Person ist nur noch zweitrangig.

Keine Zeit für Sauberkeit

Mit dem Kind wachsen auch die Sockenberge und das dreckige Geschirr. Gerade zu Anfang, wenn der neue Rhythmus des Kindes noch ungewohnt ist, kommen die Sauberkeit der Wohnung und die eigene Schönheitspflege zu kurz. Aber keine Angst: Das pendelt sich irgendwann wieder ein.

Das tägliche Wundern

Aber es gibt auch viele schöne Veränderungen. So werden Sie überrascht sein, wie sehr Sie noch staunen können. Jeder Tag mit einem Kind ist wie ein Wunder. Jeder Entwicklungsschritt, jede neu erworbene Fähigkeit des Kindes und später seine Fragen und Erklärungen zu den Dingen, eröffnen Ihnen eine neue Perspektive auf die Welt.

Prioritäten verschieben sich

Selbst der größte Partygänger wird mit Kind etwas ruhiger. Der eigene Schlafrhythmus liegt meist brach und jeder Moment der Ruhe erscheint wie ein Geschenk des Himmels. Auch die Zeit mit dem Partner oder für sich allein ist auf einmal unendlich kostbar. Viele Väter oder Mütter kümmern sich nach einer Trennung aber auch als alleinerziehende Singles um den Nachwuchs. Und wer sich trotz Kind vielleicht manchmal etwas einsam fühlt, kann eine der vielen Singlebörsen speziell für alleinerziehende Singles testen.

Die Sache mit dem guten Vorbild

War man bis zur Geburt des ersten Kindes frei, unbedarft und geradeheraus, sind diese Zeiten spätestens dann vorbei, wenn das Kind zu verstehen beginnt. Sie werden staunen, wie oft Sie auf einmal Zähne putzen, um Ihrem Sprössling ein gutes Vorbild zu sein, wie jugendfrei Ihr Wortschatz wird und wie wenig Sie plötzlich fluchen.

Vom Weihnachtsmuffel zum Christkind

Je älter man wird, desto weniger wichtig wird häufig Weihnachten. Manch einer wird mit den Jahren sogar zum Weihnachts-Hasser: Die ewig gleichen Rituale, der Geschenke-Wahn und die brachliegenden Nerven bei den Vorbereitungen können einem mit der Zeit den Spaß verderben. Mit Kindern bekommt das Weihnachtsfest wieder einen ganz besonderen Zauber. Magie und der Wind des Geheimnisvollen durchziehen die Weihnachtszeit.

Sie lesen mehr als sonst…

… allerdings nur Kinderbücher und nicht selten immer dieselben. Ähnlich verhält es sich mit Film und Fernsehen. Wo Sie als Kino-Hipster sonst immer die aktuellsten Produktionen kannten, mutieren Sie mit Kind zum Spezialisten in Sachen Disney, Animation und Sandmännchen.

Kind oder Karriere?

Eine Frage spaltet die Nation – die Entscheidung zwischen Nachwuchs oder beruflicher Selbstverwirklichung. Die Gedanken zu so einer Entscheidung sind vielfältig.

Es ist wohl eine der verfänglichsten Alliterationen der deutschen Sprache überhaupt. „Kind oder Karriere“ klingt für einige wie eine Kriegserklärung, während es für andere eine einfache Entscheidung darstellt, die kaum größere emotionale Kämpfe nach sich zieht. Und manch einer sieht in dieser Frage nicht einmal ein Problem und erst recht keinen Angriff. Bezeichnend ist jedoch, dass diese Frage nach wie vor in überwiegend weiblichen Köpfen gestellt wird. Das Problem sind noch immer die Rahmenbedingungen – auch, wenn sich in den letzten Jahrzehnten schon viel getan hat.

Die Zerrissenen

Kind oder Karriere ist wohl ein Scheideweg, den die Emanzipationsbewegung hervorgebracht hat. Viele Frauen fühlen sich ab einem bestimmten Alter gespalten, sie haben den Eindruck, sich mit dieser Frage gleichzeitig für oder gegen die Emanzipation entscheiden zu müssen. Emanzipiert sind die meisten Frauen gern – weder wollen sie sich dem Gegenteil zuwenden, noch einen Verrat an den Errungenschaften ihrer Mütter-Generation begehen. Entscheiden sie sich für Kinder und eine ausgebremste Karriere, fühlen sie sich, als würden sie ihre Freiheit mit Füßen treten. Entscheiden sie sich für die Karriere, klingt es wie eine Entscheidung gegen das Frausein. Doch wer will seine Weiblichkeit allein über den Nachwuchs definiert sehen? Eine Entscheidung für beides bedeutet aber auch, viele Kompromisse zu machen – und im schlimmsten Fall als schlechte Mutter beäugt zu werden, weil der Säugling bereits in die Krippe geht.

All diese Fragen, Widersprüche und Ungereimtheiten, die sich bei so einer Frage auftun zeigen, dass Gleichberechtigung noch längst kein verwirklichter Traum ist. Denn wie man es dreht und wendet, es lässt sich nicht ändern: Die Kinder kriegen immer noch die Frauen. Und das bedeutet bei aller Emanzipation auch, dass sie – wenigstens eine Zeit lang – nicht für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Das regelt das Mutterschutzgesetz.

Die Gewillten

Auf der anderen Seite stehen die Männer. Sie werden gesellschaftlich nicht nur mehr in die Pflicht der Kindererziehung genommen, nein, sie haben auch generell mehr Rechte, was Vaterschaft und Vatersein betrifft. Beides ist gut und richtig. Doch auch ihnen wird es nicht leicht gemacht: Ein Mann, der Elternzeit nimmt und damit meist auch zu einem Hausmann wird, muss schon ein stabiles Selbstwertgefühl und die Mitte seiner Männlichkeit gefunden haben, um den Blicken weniger emanzipierter Geschlechtsgenossen standzuhalten.

Das Zünglein an der gesellschaftlichen Waage

Für größere Arbeitgeber sind Fragen der Emanzipation vor allem dann wichtig und ausschlaggebend, wenn es um Dinge wie Frauenquote oder die Steigerung des Ansehens als soziales Unternehmen geht. Ansonsten zählen die Fakten: Die Frau trägt das Kind aus, was bedeutet, dass sie ausfallen kann, wenn in der Schwangerschaft Probleme auftreten, in jedem Fall aber temporär ausfallen wird, wenn der Zeitraum des Mutterschutzes eintritt. Und dass die Frau bei all ihren exzellenten Zeugnissen und der guten Ausbildung, allem Potential und dem Willen, Karriere zu machen, auch tatsächlich nach der Geburt zurückkehrt, garantiert niemand.

Und so bleibt die Frage nach der Vereinbarkeit von Kind und Karriere für viele Menschen nicht nur eine organisatorische. Denn so gewillt Frauen, Männer und Gesellschaft auch sein mögen, einen Weg der Gleichberechtigung zu gehen, so dominant und wegweisend ist in unserer Gesellschaft noch immer die Wirtschaft mit ihrem kapitalistischen Gedanken.

Einmal schwanger bitte!

Je älter eine kinderlose Frau wird, desto weiter rückt das Thema Nachwuchs in den Vordergrund. Denn die Zeit, sich für oder gegen eine Familie zu entscheiden, ist bei Frauen nicht unbegrenzt …

Eine der Ungerechtigkeiten dieser Welt ist es, dass Frauen eine biologische Uhr haben und Männer nicht. Wo der kinderlose Mann sich auf Partnersuche ab 40 damit beruhigen kann, dass die Richtige sicher noch kommt, mit der er eine Familie gründen will, geraten Frauen in demselben Alter oft in Panik. Nicht jede Frau in diesem Alter ist sich sicher, ob sie überhaupt Kinder haben möchte.

Die Tatsache aber, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, sich zu entscheiden, übt einen kaum vorstellbaren emotionalen Druck aus. Aber auch Frauen, die Kinder wollen und keinen Partner haben, sind in einer prekären Situation. Und beide werden von drängenden Fragen belagert: Samenspender ja oder nein? Finde ich überhaupt noch einen Partner, wenn ich ein Kind von einem anonymen Spender bekomme? Muss ich mich entscheiden zwischen Liebe und Nachwuchs? Und was, wenn ich mich gegen Kinder entscheide und es später doch bereue?

Pauschale Antworten gibt es auf diese Fragen nicht. Dazu ist die Entscheidung zu persönlich. Alles, was wir geben können, sind ein paar Gedankenansätze.

Die Sache mit dem Lebensplan

Zu beneiden sind die, die sich schnell und eindeutig sicher sind, was sie als Frau wollen und was nicht. Ob ihnen das Ticken der biologischen Uhr dadurch erspart bleibt, ist dennoch ungewiss. Die Schwierigkeit mit dem richtigen Mann zur richtigen Zeit bleibt. Das größere Problem liegt in der Unabänderlichkeit, die ab einem bestimmten Zeitpunkt im Leben einer Frau eintritt: Wer die Entscheidung zur Familienplanung bis zu den Wechseljahren hinauszögert, dem nimmt das Leben die Entscheidung ab. Für die einen ist das in Ordnung – sie nehmen das Leben, wie es kommt. Für die anderen ist dieses Szenario der blanke Albtraum. Die Frage nach dem Kinderwunsch ist also auch immer eine Frage nach der Lebensphilosophie: Kann ich eventuelle Gegebenheiten akzeptieren und ein Schicksal annehmen, auch wenn ich es mir anders gewünscht habe? Wie flexibel bin ich in meinem Sein? Denn selbst wer ein Kind möchte, hat ja nicht die Garantie, auch schwanger zu werden.

Der anonyme Spender

Ein No-Go für die einen, ein letzter Ausweg für die anderen. Für manche Frau hängt der Kinderwunsch unmittelbar zusammen mit dem richtigen Mann. Ohne einen Partner an ihrer Seite möchten sie auch keinen Nachwuchs. Aber es gibt auch Frauen, denen ist das Kind wichtiger als der Mann. Diese Frauen müssen sich irgendwann entscheiden, ob Sie einen Samenspender in Erwägung ziehen oder vielleicht sogar einen guten Bekannten fragen, ob er sich ein Kind ohne Liebe vorstellen kann. All das kann gut gehen, muss es aber nicht. Für wen ein Leben ohne Kind allerdings unvorstellbar ist, der sollte sich nicht von Schwierigkeiten abhalten lassen, die es mit einem potentiellen Samenspender geben könnte. Auch die Frage nach der Chance auf Liebe, wenn man erstmal alleinerziehend ist, sollte nicht ausschlaggebend sein.

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