Sehr gebildet, beruflich höchst erfolgreich, aparte Fassade, erotische Ausstrahlung und von hohen inneren Werten beseelt - jeder bastelt sich so oder so ähnlich seinen Traumpartner zurecht. Geht man mit diesem selbstgestrickten Ideal allerdings auf konkrete Partnersuche, droht man schnell vom Hauch des Realen ernüchtert zu werden ...
Nach nur einem Tag PARSHIP
Britta und Oliver (beide 36)
Ein anderes Bild im Kopf
Gerhild und Christoph (beide 50)
Ihn lasse ich nie mehr los
Manu und Mike
Zusammen ein Haus gekauft
Volker und Sonja
Kurz und bündig
Birte und Ingo
Unser Idealbild vom perfekten Partner basiert zum großen Teil auf unseren Erfahrungen und persönlichen Vorlieben. Da ist es nur natürlich, wenn wir dieses "Bild" bei der Partnersuche zur Vorlage nehmen. Sind wir fündig geworden und der erste Liebesrausch hat sich verflüchtigt, müssen wir erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass unsere Vorstellungen Risse bekommen haben. Plötzlich erscheint uns der Partner vielleicht gar nicht mehr so traumhaft ...
Wo Licht ist, muss auch Schatten sein. In den Momenten hoher geistiger Klarheit vermuten wir auch bei uns das eine oder andere kleine Manko. Warum sollte da unser Partner von diesen "Unebenheiten" völlig verschont sein? Auge in Auge mit einem Ideal zu leben, dürfte auch gar nicht so einfach sein. Sinnvoller erscheint es, unserem Partner auf "Augenhöhe" begegnen zu können - einem Menschen, mit dem wir uns auf Dauer verstehen und der uns in seiner ganzen Ausrichtung ähnlich ist. Also freuen wir uns, dass alle Prinzessinnen und Prinzen schon vergeben oder zumindest versprochen sind, und konzentrieren uns auf unseren ganz persönlichen "Traumpartner" mit seinen Fehlern und Schwächen.