Bianca (47) und Jens-Peter (52): Gemeinsame Erlebnisse sammeln

Das Interessante an Biancas Nachrichten war das, was sie NICHT schrieb, sagt Jens-Peter. Denn manchmal braucht es gar nicht so viele Worte – sondern nur die richtigen…

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Die Erfolgsgeschichten stammen von ehemaligen Parship Mitgliedern, die sich im Rahmen einer Premium-Mitgliedschaft kennengelernt haben. Die Echtheit wird durch unseren Kundenservice geprüft. Je nach Einzelfall können Mitglieder nach Einsendung einer Erfolgsgeschichte ihre Mitgliedschaft frühzeitig beenden. Die Auswahl der veröffentlichten Erfolgsgeschichten erfolgt nach redaktionellem Ermessen von Parship.

Jens-Peter: „Aber Parship ist doch so teuer…“ haben die Kollegen gesagt. Und meine Antwort war: „Ich würde mit Leichtigkeit 10 mal mehr bezahlen, wenn ich sicher wäre, dort eine Frau zu finden, die vielleicht 20 oder mehr Jahre mit mir leben möchte!“

Verliebt mit Parship – Erfolgsgeschichte von Jens-Peter und Bianca
© privat

Es hatte länger als 11 Minuten gedauert. Aber wer wird nicht neidisch, wenn er hört, dass es von meiner Anmeldung bei Parship bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich meinen Profilstatus auf „nicht sichtbar“ stellen konnte, nur 3,5 Monate gedauert hat?

Ich brauchte ehrlich gesagt schon etwas Zeit, bis ich den Mut fasste mich bei Parship anzumelden. Dann aber war ich mit einer Mischung aus Spaß und Ernsthaftigkeit dabei, mir mein Profil zu erstellen. Dass ich einen 12-jährigen Sohn habe, der mit mir zusammenwohnt und mir kluge Ratschläge bei der Partnersuche geben möchte, habe ich auch gleich mit angegeben.

Frauenprofile durchsehen ist das eine, aber Frauen anzuschreiben war doch erstmal eine Hürde für mich. Auch ich wurde ab und zu angeschrieben.

Knapp einen Monat nach meiner Anmeldung schrieb mir Bianca

Bianca: Angemeldet habe ich mich in erster Linie aus Neugier. Neugier darauf, wie so ein Dating-Portal eigentlich funktioniert. Viele Profile konnte ich für mich rasch aussortieren und so war ich bald davon überzeugt, dass ich nicht der Typ für Online-Dating bin. Doch dann tauchte da plötzlich dieses sorgfältige und mit Witz ausgefüllte Profil auf. Ich fasste mir also noch einmal ein Herz, schrieb ihn an…

Jens-Peter: Und das Interessante an ihrem Schreiben war das, was Bianca nicht schrieb! Sie schrieb nicht: „Ich finde deine Bilder so toll“ oder „Du scheinst ein ehrlicher Mensch zu sein“.Sie ging auch nicht auf sich selbst ein mit Sätzen wie: „Ich mag Tiere“oder „Ich bin ebenfalls ein Morgenmuffel“.

Nein. Sie gratulierte mir einfach nur zu meinem Sohn und dem Vater-Sohn-Dialog aus meinem Parship-Profil. In zwei Sätzen. Bianca hatte das Wichtigste über mich herausgelesen: Meine Beziehung zu meinem Sohn.

Es gab nun aber ein Problem.

Bianca: Nachdem ich meinen Mut zusammengefasst und Jens-Peter angeschrieben hatte, kassierte ich doch glatt eine Absage.

Jens-Peter: Ich tauschte zu diesem Zeitpunkt schon seit Tagen Nachrichten mit einem anderen Profil aus. Dass ich nun nicht „zweigleisig“ fahren möchte, schrieb ich Bianca auch ehrlich zurück. Und so wünschten wir uns gegenseitig noch viel Glück bei der weiteren Suche.

Bianca: Doch selbst die Absage war so charmant ehrlich formuliert, dass ich diesen Kontakt nicht sofort verabschiedete oder löschte. Zum Glück.

Jens-Peter: Zwei Tage später war von meinem anderen Match nichts mehr zu lesen. Die Unterhaltung wurde ohne eine Erklärung einfach abgebrochen.

In dieser Zeit machte ich mit meinem Sohn noch einen Kurzurlaub an der Nordsee. Und dort dämmerte mir etwas. Wenn ich zu viel schreibe, verunsichere ich mein Gegenüber eher. Aber hatte ich nicht schon bei Bianca das Gefühl, dass es eigentlich nicht viele Worte und Nachrichten bräuchte?

Also schrieb ich ihr noch einmal

Bianca: Rund vier Wochen später erhielt ich plötzlich eine Nachricht von Peter, dem Mann, der mir bis dahin wohl die charmanteste Abfuhr verpasst hatte.

Jens-Peter: Wir schrieben uns nur noch zwei Nachrichten bis wir ein Date ausmachten. Bei schönstem Herbstwetter verbrachten wir einen sehr kurzweiligen Nachmittag im Hamburger Stadtpark. Wir stellten dabei fest, dass wir nicht nur einen ähnlichen Schreibstil hatten. Dieses Treffen war auf richtig gute Art „unaufgeregt“. Wir beide hatten das Gefühl: „Der Andere macht mir nichts vor.“

So chatteten wir noch ein paar Mal und verabredeten uns dann für ein zweites Date. Auch dieses Treffen war eigentlich sehr schön, doch endete leider etwas holprig. (Unter anderem hatte ich sie in der Dunkelheit nicht bis zu ihrem Auto begleitet… ;-))

Bianca: Während ich das Ganze daraufhin schon mehr oder weniger abgehakt hatte, blieb Peter hartnäckig und lud mich zu einem dritten Date in eine Ausstellung von Tom Sachs in die Deichtorhallen ein. Da wäre ich von selbst niemals hingegangen. Das Lustige daran ist, dass wir beide keine Ahnung von dem Thema hatten, doch wir sind beide neugierig und haben Lust darauf, neue Dinge auszuprobieren und zu erleben. „Gemeinsame Erlebnisse sammeln“ nannte es Peter an diesem Tag.

Und genau das wollen wir nun auch in der Zukunft machen. Wir planen bereits die ersten „Sammeltouren“.

Das Gefühl, dass zwei Menschen mit unterschiedlichen Baustellen und Erfahrungen so vertraut miteinander sein können, kann ich hier gar nicht in Worte fassen.