Fast durchs Raster gefallen

03.03.2015 Jana Bogatz

Heinz-Walter (57, Abteilungsleiter im Umschlaglager) aus Dortmund lernte mit Parship.de Josefine (53, PTA) aus Übach-Palenberg kennen. Beide haben uns geschrieben.

So verliebten sie sich:

Verliebt mit Parship – Erfolgsgeschichte von Heinz-Walter und Josefine
© privat
Heinz-Walter: Nach gut einem Monat Premium-Mitgliedschaft fiel mir ein Profil ins Auge, das ich beinahe nie zu sehen bekommen hätte. In meinen Einstellungen hatte ich eine maximale Entfernug von 150 Kilometern angegeben und das war gerade noch ausreichend, genau waren es 147 Kilometer bis zum Wohnort der Frau, die ich heute mit Fug und Recht als meine Liebste bezeichne, bis zu Josefine. Irgendetwas, was ich rational bis heute nicht begründen kann, sprach mich sofort bei diesem Profil an und obwohl ich bis dahin kein Erfolgserlebnis bei Parship hatte, habe ich eine Willkommensmail geschrieben. Diese wurde zunächst nicht beantwortet, aber ich habe zwei weitere Mails geschickt – und dann kam eine Antwort. Doch lassen wir Josefine erzählen. Josefine: Mitte des Jahres 2012 beschloss ich, mich auf die Suche nach einem neuen Partner zu begeben und meldete mich bei Parship an. Ich war zu diesem Zeitpunkt seit fast zwei Jahren

verwitwet, nach einer 30 jährigen Ehe. Ziemlich unsicher habe ich mich somit an dieses Unternehmen herangetraut. Nach der Anmeldung bekam ich einige Grußmails, aber keine die mich jetzt sofort ansprach. HW fiel als Raucher eigentlich eh schon durchs Raster. Einen Tag später kamen Spaßfragen, am nächsten die erste Mail und ich bemerkte, dass sich da jemand richtig Mühe gab und antwortete.

Ein wunderschöner Tag

HW: Nach dieser ersten Antwort folgte ein reger Mailverkehr, bei dem sich meine Meinung festigte, dass ich diese nette Frau unbedingt kennenlernen wollte. Nach einiger Zeit haben wir unsere Telefonnummern ausgetauscht und einige Male stundenlang miteinander telefoniert. Eine gegenseitige Sympathie war entstanden, zumal wir aus ähnlichen Verhältnissen stammen und beide unsere Verpflichtungen haben. Kurz und gut, am Tag der Einheit, am 3. Oktober 2012 haben wir uns in Aachen zum ersten Treffen verabredet. Ich war ganz schön nervös, aber es wurde ein wunderschöner Tag, an dem ich mich in Josefine verliebt habe.

Mit Stadtrundfahrt und Lieblingscafé

J: Wir tauschten uns per Mail rege aus. Mehrmals am Tag landeten Mails in meinem Postfach. Wir fanden viele gemeinsame Themen, Gemeinsamkeiten und Interessen und langsam wurden unsere Mails persönlicher. Vor dem ersten Telefonat meinte er, das Telefonieren sei nicht so ganz seine Sache, aber es kam ganz anders. Lange, interessante Gespräche haben uns näher gebracht und wir haben das erste Treffen geplant, Heimspiel für mich: mit Stadtrundfahrt und Lieblingscafé. Gleich beim Treffen kam er mir schon angenehm vertraut vor, ein gutes Gefühl.

Gemeinsame Urlaube

HW: Diesem ersten Treffen sollten weitere folgen. Mittlerweile steht für uns beide fest, dass wir uns lieben. Auch wenn ein Zusammenziehen zur Zeit noch nicht in Frage kommt (wir haben beide nicht nur berufliche, sondern auch private Verpflichtungen, Josefine hat schulpflichtige Kinder und ich betreue meine alten Eltern), wir treffen uns an jedem Wochenende und freuen uns die ganze Woche darauf. Am 3. Oktober haben wir unseren „Jahrestag“ gefeiert und waren in einem Konzert, am Monatsende fahren wir erstmalig gemeinsam in den Urlaub und für 2014 planen wir einen gemeinsamen Sommerurlaub. Es ist einfach schön, dass wir uns getroffen haben, ein Leben ohne Josefine kann ich mir nicht mehr vorstellen. Das Schlusswort soll aber Josefine haben.

J: Bevor wir uns kennen und lieben gelernt haben fiel es mir schwer, mir vorzustellen wie das Leben mit einem neuen Partner ist. Mit HW habe ich einen wunderbaren vertrauensvollen Partner gefunden mit dem ich nicht nur die fröhlichen Stunden teilen kann. Er hat ein immer offenes Ohr für mich und auch für meine Kinder. Unsere gemeinsame Zeit ist einfach schön und so soll es noch lange bleiben.