Glückszahl 124

02.11.2015 Jana Bogatz

Über Parship lernte die 30jährige Sarah den 37jährigen Ingo kennen - ihre gemeinsame Geschichte schildern die beiden hier aus beiden Perspektiven.

So verliebten sie sich:

© privat

Ingo: „Kann man sich wirklich übers Internet kennen lernen und verlieben und vielleicht sogar den Partner fürs Leben finden? Diese Frage stellen sich sicher viele und uns ging es damit natürlich nicht anders. Aber wie heißt es doch so schön – wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Gesagt, getan. Dass es sogar gleich der Hauptgewinn war, hat sich dann in den nächsten Monaten gezeigt.

Unsere Liebesgeschichte hat Ende 2014 begonnen. Ich habe Sarah am 30. Dezember angeschrieben und ein paar Tage darauf haben wir uns dann auch schon persönlich kennengelernt. Bereits bei diesem ersten Date ist ein erster Funke übergesprungen und viele weitere Dates folgten in den nächsten Wochen. Was hat Sarah aber so besonders für mich gemacht?

Optisch hat sie mir von Anfang an gleich sehr gut gefallen

Aber im Laufe der ersten Wochen habe ich festgestellt, dass wir uns in ziemlich vielen Dingen einfach sehr ähnlich sind. Das hatte zwar die sehr hohe Matching-Punktezahl von 124 Punkten bei Parship bereits erkannt, aber wir sind selbst noch heute überrascht, wie treffend der Persönlichkeitstest funktioniert hat.

Aber zurück zur Frage, was Sarah so besonders macht. Um diese Frage zu beantworten, möchte ich einen kurzen Blick zurück auf mittlerweile zwei gemeinsame Urlaube werfen. Natürlich kann sich jeder vorstellen, was jetzt kommt. Eine tolle Zeit zu zweit, viele unvergessliche Momente, das übliche eben. Das trifft natürlich auch bei uns zu.

Aber dazu kamen noch Erlebnisse, die einfach etwas anders waren.

Der erste Urlaub war ein 4-Tage-Trip nach Tromsö in Norwegen, wo wir uns das unvergleichliche Schauspiel der Polarlichter ansehen wollten. Wir haben uns also ein Auto gemietet und uns drei Nächte um die Ohren geschlagen, mit dem Ergebnis, nichts zu sehen. Das Wetter hat nicht mitgespielt und wir sind, mit lediglich ein paar Polarlichtern auf Postkarten, zurück nach Deutschland gekommen.

Der zweite Urlaub ging nach Side in der Türkei

Nachdem der erste Urlaub von nicht besonders großem Erfolg gekrönt war, dachten wir, dass mit einer Woche Strandurlaub nicht viel schief gehen kann. Im Hotel angekommen mussten wir wegen Überbuchung dann gleich die erste Nacht in einem anderen Hotel verbringen, bei dem die Bezeichnung Hotelzimmer noch geschmeichelt wäre. Aber wenigstens in den nächsten Tagen konnten wir uns etwas erholen und den Urlaub genießen. Zumindest bis zum Rückflug – da mussten wir nämlich feststellen, dass unsere Reisepässe gestohlen waren. Was dann folgte, war eine Odyssee von Polizei, Konsulat und verpasstem Rückflug.

Warum ich diese Erlebnisse erzähle, wenn ich eigentlich die Frage beantworten will, was Sarah so besonders macht, ist ganz einfach. Bei vielen anderen Paaren hätten solche Stress-Erlebnisse sicher zu viel Streit und Krisen geführt. Mit Sarah wurden diese Urlaube trotzdem unvergleichlich schön und wir erinnern uns immer wieder gerne daran zurück.

Abschließend kann ich die Anfangsfrage, ob man tatsächlich den Partner fürs Leben finden kann, mit einem klaren „Ja, auf den Fall“ beantworten. Vielen Dank dafür, liebes Parship-Team!“

Sarah: „Ich hatte in den letzten Jahren erfolglos nach einem Partner Ausschau gehalten, mit dem ich mir eine feste Beziehung und eine gemeinsame Zukunft vorstellen kann. Ich hatte schon gezweifelt, ob meine Wunschliste zu anspruchsvoll war, aber ich hatte die leise Hoffnung, bald doch noch den passenden Deckel zu finden. So kam mir die Idee, mithilfe einer Partnerplattform meinen Suchradius zu erweitern. Ich war bereits auf einer anderen Singlebörse gewesen und hatte mir geschworen, keine weitere zu besuchen, da die Kontakte eher enttäuschend verlaufen waren.

In einem schwachen Moment meldete ich mich dann doch bei Parship an

Ich muss sagen, es war die beste „Entscheidung“ (meines Lebens). Auf meinem Profil schrieb ich meine Wünsche und Vorstellungen genau auf, es war ein bisschen wie die Suche nach der „eierlegenden Wollmilchsau“. 😉

Ingo hat mich am 30. Dezember 2014 angeschrieben. Er stellte gleich klar, dass er wohl nicht die eierlegende Wollmilchsau sei – ganz schlecht für eine erste Nachricht, ich dachte schon: schade, dann eben nicht… – aber seine Bilder und die Ehrlichkeit und Sanftheit in seinen Augen haben mich angesprochen. Er wirkte sehr authentisch, und das ist mir bei Menschen um mich herum sehr wichtig. Also haben wir einige Mal hin- und hergeschrieben. Da man in das geschriebene Wort viel hineindeuten kann, wollte ich ihn jedoch bald kennen lernen, und so kam er am 5. Januar abends nach Mannheim. Wir verbrachten einen langen und schönen Abend miteinander und obwohl er zunächst recht zurückhaltend und unscheinbar auf mich wirkte, fühlte ich mich gleich sehr wohl in seiner Gegenwart.

Auf das Treffen folgten viele weitere und lange nächtliche Telefonate und es war erstaunlich – und erstaunt mich noch heute – wie viele Gemeinsamkeiten und ähnliche Ansichten wir haben. Er ist sportlich, sensibel, reflektiert und gibt mir durch seine einfühlsame und bodenständige, klare Art Halt. Ich habe sehr viele Stärken und Talente bei ihm entdecken dürfen und das zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Wir empfinden viel Wertschätzung füreinander, suchen bei Schwierigkeiten und Stress (wie bspw. in schief laufenden Urlauben) schnell und in Ruhe nach Lösungen, reden und lachen miteinander und genießen beide diese kleinen Momente, Berührungen, Aufmerksamkeiten.

Es ist einfach wundervoll!

Ich hätte nie gedacht, dass jemand, der so weit weg aufgewachsen ist, so ähnlich ticken kann. So ist die Zahl 124 zu einer Glückszahl geworden und ich habe niemanden gesehen, der eine höhere Übereinstimmung hatte.

Und so lernen wir uns immer weiter kennen und ich habe mittlerweile auch seine süße Tochter kennen gelernt. Ich habe früh gespürt, dass ich mir Kinder mit ihm vorstellen kann und ich sehe schon vor mir, mit wie viel Freude, Klarheit und Wärme wir solche Herausforderungen gemeinsam meistern. Aber alles kommt zu seiner Zeit – und ich freue mich auf jede Sekunde!

Vielen Dank, liebes Parship-Team, dass ihr unser gemeinsames Glück ermöglicht habt! (Es funktioniert also doch. ;-))“