Doppelt fündig geworden

26.07.2016 Jana Bogatz

Nicole (30, Krankenschwester) auf Thüringen und Stefan (36, öffentlicher Dienst) aus Thüringen haben sich auf Parship.de kennengelernt. Wie das passiert ist, erzählt Stefan hier.

So verliebten sie sich:

© privat

Mein Name ist Stefan und ich bin 36 Jahre alt. Zu Parship bin ich durch Empfehlung eines Freundes gekommen. Bin eigentlich nicht so überzeugt von Singleplattformen, doch hatte den Versuch gewagt. Was hatte ich zu verlieren! Ich war seit 1 ½ Jahren Single und neue Leute kennenzulernen kann ja nicht verkehrt sein.
Ich schrieb Nicole an um mehr zu erfahren, da mich Ihr Profil neugierig gemacht hatte. Daraus entwickelte sich ein reges Hin- und Herschreiben. Wir sprachen über Ihre 3 Monate alte Tochter, den Alltag und Gott und die Welt.

Unser erstes Date war in einer Eisdiele auf halber Strecke zwischen unseren Wohnungen. (120 km zwischen unseren Wohnungen) Wir verstanden uns von Anfang an. Meist ist ja Schreiben und die Realität etwas vollkommen anderes.
Wir aßen ein Eis und gingen dann noch für eine halbe Std spazieren, dann verabschiedete ich mich von Ihr, da Sie wieder zu Ihrer Tochter musste.

Alles im allen fand ich, auch wenn das Treffen nur kurz war, als sehr entspannt und harmonisch. Die Frage, die sich mir stellte, war wie hatte Sie das Treffen empfunden. Es stellte sich aber heraus, nachdem wir uns die Tage danach schrieben, dass Sie es genauso empfunden hatte.

Wir trafen uns zum zweiten Date im Kletterwald

Wir halfen uns bei den Elementen und kamen uns so etwas näher. Auch die ein oder andere lustige Situation trug zu Erheiterung bei. Ich nahm bei einer kleinen Pause Ihre Hand und machte damit den ersten Schritt.
Diesen Tag sehen wir heute als Beziehungsstart an.
Jetzt sind wir 3 Monate zusammen und meistern unser Leben zu dritt. Ich akzeptiere Ihre kleine Tochter als meine eigene und bin sehr glücklich über mein erstes Kind. Wir sehen uns jedes Wochenende was natürlich Pendeln bedeutet. Ab und zu fahre ich auch in der Woche nochmal zu den zweien das ist aber immer abhängig von der Arbeit und der damit verbundenen Zeit. Dies soll sich aber im kommenden Jahr bessern wenn wir zusammenziehen. Wo ist noch ungewiss, ich komme aus einer Stadt und Nicole aus einer ländlichen Gegend. Für meine Tochter würde ich mir die ländliche Gegend wünschen, aber wie es immer so spielt ist hier der Arbeitsort ausschlaggebend.
Nicole will nach der Elternzeit bei einem anderen Arbeitgeber anfangen und davon machen wir es abhängig wo es uns hinzieht. Ich passe mich dann arbeitstechnisch an die zukünftige Wohnlage an.