Geborgen und akzeptiert

Nach dem Verlust eines geliebten Partners dauert es häufig, bis man sich wieder auf jemand neues einlassen kann. Elisabeth (68) führte viele Jahre ein erfülltes Leben, bis sie sich dazu entschloss, nicht länger auf eine Zufallsbekanntschaft zu warten, sondern ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen.

Verliebt mit Parship – Erfolgsgeschichte von Elisabeth und Jürgen
© privat

Schon vor sehr vielen Jahren habe ich meinen Mann durch lange Krankheit verloren. Wir hatten eine glückliche Zeit als Familie, wir waren teilweise im Ausland, haben viel erlebt, viel gesehen, und auch noch mit der Krankheit ein wunderbares Leben gehabt. Nach dem Tod hieß es, das Leben neu anzupacken. Es war nicht immer leicht, aber ich hatte ja meine Kinder, die noch schulpflichtig waren. Und so vergingen viele Jahre, ohne dass ich nur im Ansatz an einen neuen Partner denken mochte. Nachdem die Kinder dann nach und nach unser Zuhause verließen, hatte ich mich mir mein Leben so eingerichtet, dass ich zufrieden sein konnte. Ich hatte mich intensiv um einen netten Freundeskreis bemüht, war viel unterwegs, habe kleine und große Reisen gemacht, Freunde besucht, hatte ein Ehrenamt, einen Teilzeitjob. Alles schien ok für mich und doch machte sich die Sehnsucht nach Zweisamkeit bemerkbar, ganz besonders abends. Aber nun kam doch der Wunsch nach Nähe, nach einem „Wir-Gefühl“, nach „Ankommen“. Ich hatte immer gehofft, dass der Zufall einem den gewünschten Mann irgendwann zuspielen würde, da ich doch sehr kontaktfreudig bin.

Aber so lief es nun mal nicht

Mit Freundinnen sprach man ja oft genug, wo der Mann der Träume wohl auf uns wartet. Von Internetbörsen erzählte man sich, von den eher merkwürdigen Kontakten. Also war mir klar, dort wollte ich es auch nicht versuchen. Parship hatte man natürlich immer im Hinterkopf, ist aber nicht ganz billig, dachte ich mir so. Dann entdeckte ich ein Probeabo für drei Monate und habe den Versuch gewagt, war aber immer noch nicht aktiv. Dann lief das Abo aus und ich hatte mich dann doch für einen einjährigen Vertrag entschieden. Nach zögerlichem Anfang habe ich dann die ersten Kontakte aufgenommen, mich mit einigen Männern getroffen. Es waren nette, ernsthafte Begegnungen, aber irgendwie nicht passend. Dann irgendwann stieß ich auf Jürgens Profil. Auch wenn unsere Matchingpunkte nicht vielversprechend hoch ausfielen, sein Foto mit Sonnenbrille und Pudelmütze im Skiurlaub auch nicht sehr aussagekräftig schienen, fühlte ich mich vom Profiltext sehr angesprochen. Wir hatten einige wenige Male telefoniert, Jürgen drängte dann schnell auf ein persönliches Kennenlernen, er meinte das viele Telefonieren brächte doch nichts.

Also verabredeten wir uns zum Kaffeetrinken hier am Rhein

Wir gingen ein Weilchen spazieren, es begann zu regnen, also erstmal Kaffee trinken. Irgendwann sind wir dann noch mal raus zum Spaziergang. Keiner machte Anstalten das Treffen zu beenden, also entschieden wir, dass man ja noch eine Kleinigkeit essen gehen könnte. Also wieder rein in das Lokal. Wir hatten uns viel zu erzählen, die Zeit verging wie im Flug. irgendwann wurde es Mitternacht, die letzten Gäste waren gegangen. Die Bedienung kam an unseren Tisch und lachte, „ach, Sie sind ja immer noch da“. Ja, da war uns klar, es wird Zeit zu gehen. Wir verabschiedeten uns auf ein weiteres zeitnahes Treffen. Der Funke war bei beiden noch nicht wirklich übergesprungen, aber irgendwie war da dieses gute Gefühl von Sympathie, Zuneigung, Vertrauen. Wir haben viele gemeinsame Interessen entdeckt, beide haben wir unsere Ehrenämter. Jürgen interessiert sich für mich und mein Leben, wir können über vieles offen reden. Ich hatte sofort Vertrauen zu ihm. Er ist eher der ruhigere Typ, und doch hatte ich sehr schnell den Eindruck, ihm kannst Du vertrauen, er hört Dir zu, und es interessiert ihn was Du im erzählst. Im Internet konnte ich auch einiges über ihn und sein öffentliches Leben erfahren.

Das gab mir weitere Sicherheit

Bald brachte ich Jürgen auch mit meinen Freunden zusammen, alle nahmen ihn herzlich auf. Das war mir auch wichtig, denn mein Leben noch mal völlig umkrempeln für einen Mann, das wollte ich nicht wirklich. Meine Freunde sind mir wichtig. Bald kamen die ersten Prüfungen für unsere Beziehung, ich hatte einige Reisen vor unserem Kennenlernen geplant. Auch diese Zeiten der Trennung haben wir gut gemeistert, meine längste Abwesenheit dauerte sechs Wochen, auch das haben wir hingekriegt. Das soll was heißen. Nach der langen Abwesenheit haben wir viel Zeit gemeinsam verbracht. Jürgen ist an den Wochenenden bei mir, wir haben den Sommer in vollen Zügen genossen, viele Fahrradtouren gemacht, Treffen mit Freunden, gemeinsam Kochen, Einkaufen, Veranstaltungen besuchen, Museum, Konzerte. Egal, was wir unternehmen, ich fühle mich einfach wohl, geborgen, verstanden, akzeptiert so wie ich bin.

Aus tiefer Zuneigung wächst die Liebe zu ihm immer ein Stückchen mehr

Und so gefällt es mir. Inzwischen haben wir unser „Einjähriges“ bereits gefeiert, im Sommer steht der gemeinsame Urlaub an. Wir sind zuversichtlich, dass wir uns ein gemeinsames Leben vorstellen können. Allerdings müssen wir uns entscheiden wo und wie wir dann leben wollen. Vielleicht noch mal ganz neu anfangen, an einen ganz anderen Ort ziehen, zum Beispiel an die Ostsee. Ich bin froh mich bei der Partnersuche für Parship entschieden zu haben. Ich finde, dass man hier schon mal eine sehr gute Vorauswahl an möglichen Partnern erhält, und meine Erfahrung war, dass Menschen die diesen Weg gehen, es auch ehrlich meinen, ernsthaft an einer Beziehung interessiert sind. Die Erstellung dieser Profile sind schon sehr überzeugend und bieten auf jeden Fall eine gute Basis für ein mögliches Kennenlernen. Natürlich könnte auch hier gemogelt werden, aber wer bereit ist Geld zu investieren, hat ganz bestimmt auch Interesse am Erfolg. Ich kann Parship jedem empfehlen, der an einer ernsthaften Beziehung interessiert ist.