Eine Frau, die die Initiative ergreift

Manchmal fühlt sich ein erstes Date ein bisschen wie ein Vorstellungsgespräch an: man ist aufgeregt, stellt Standard-Fragen (und gibt schon häufig gegebene Antworten) und hofft, beim Gegenüber einen guten EIndruck zu machen. Anders bei Monika und Hanno - ihr erstes Treffen ließ bereits eine große Vertrautheit spüren...

Verliebt mit Parship – Erfolgsgeschichte von Hanno und Monika
© privat

Im Sommer 2018, ich lebte schon lange allein, begann ich darüber nachzudenken, mich wieder einer Partnerschaft mit einer Frau zu stellen. Die Wahl fiel schnell auf Parship und nach kurzem Zögern meldete ich mich an. Es waren Berichte von Bekannten und auch die Bewertungen im Netz, die uns zu Parship brachten. Zwei Verabredungen meinerseits verliefen angenehm und unkompliziert, führten aber nicht dorthin, wo ich bei Monika ganz schnell war. Eine Eigenschaft von mir im Profil fiel meiner jetzigen Lebensgefährtin auf und sie sendete mir ein Lächeln. Es war die von mir erwähnte Geduld. Die Überraschung war groß, als sie sich meldete und ich gab ihr sofort meine Fotos frei. Das gleiche tat sie auch und am selben Abend telefonierten wir auch gleich sehr ausgelassen miteinander. Es war zu spüren, dass es Übereinstimmungen gab, was die Art der Unterhaltung betrifft, sowie die Themen, die eine Partnersuche auf diesem Weg mit sich bringen. So dauerte es nicht sehr lang und mein Vorschlag, uns gleich am folgenden Wochenende zu treffen, wurde von Monika gern angenommen.

Das erste Treffen

Es war aufregend. Auf dem Bahnsteig kam ich ihr mit meinem Fahrrad, was ich bei mir hatte, entgegen, was sie überraschte. Aber als sie aber erfuhr, dass ich die Strecke zurück radeln wollte, staunte sie nur und wir gingen los. Wir trafen uns in Berlin Wannsee, was für mich nur eine halbe Stunde Zugfahrt bedeutet, und wir gingen sofort aufeinander zu. Sie zeigte mir ihre Welt in der sie zu Hause war und ich staunte über die schönen Orte in und um Berlin herum. Es war nicht so, dass nun eine Frage / Antwort – Konversation begann, nein. Wir erzählten über uns, wie es uns in dieser Situation ging und dass wir froh waren, dass der jeweils andere offen zuhörte und ebenso erzählte. Wir teilten unsere Snacks, tranken das von Monika mitgebrachte Wasser und tranken aus einer Flasche. Alles war sehr entspannt und wir verstanden uns. Alle Themen die wir ansprachen, waren von Gemeinsamkeiten geprägt und in mir wuchs der Wunsch auf ein nächstes Treffen. Bei der Verabschiedung blieb ich reserviert aber Monika sagte: „Komm mal her’’ und umarmte mich. Eine Frau die die Initiative ergreift dachte ich – toll. Es waren fünf anstrengend schöne Stunden. Sie fuhr dann in ihre Wohnung und ich mit dem Fahrrad zurück in meine Stadt. Parship war ab diesem Zeitpunkt seinem Versprechen gerecht geworden und ich machte mich dort unsichtbar. Wir, so weiß ich heute, wussten gleich, dass es mehr werden könnte und so kam es auch drei Tage später zu dem nächsten Treffen. Sie nutzte ein freies Zeitfenster in ihrem Terminkalender und kündigte einen Besuch bei mir an. Diesmal kam sie in meine Stadt und sie gefiel ihr ebenfalls. Ich zeigte ihr meine Heimat mit allerlei Geschichten darüber.

Der erste Kuss

Dieses Treffen war schon vertrauter. Ich nahm ihre Hand, als sie nicht so genau wusste, wo wir langgehen werden und es wuchs Verbundenheit durch so eine winzige Begebenheit. Sie ließ meine Hand nicht mehr los. An einem schönen sonnigen Platz saßen wir nun auf einer Bank als sich eine Wespe für ihr Haar interessierte. Ich wedelte sie weg und sagte: „Es ist ja kein Wunder, dass die Wespe sich für Dein Haar interessiert, es sieht gut aus und riecht auch noch so gut’’. Da wurde sie rot und daraufhin nahm ich sie in meine Arme und küsste sie. Leicht irritiert ließ sie es zu. Der Tag ging dem Ende entgegen und wir wollten noch zusammen etwas essen. Ich dachte, dass wir in ein Restaurant gehen werden aber sie machte den Vorschlag zu mir in die Wohnung zu gehen um selbst etwas zu zubereiten. Wir saßen uns gegenüber und auf einmal spürte ich ihre Füße an meinen Beinen. Nun wurde ich rot ging zu ihr und umarmte sie einfach noch einmal. Es war so spontan, dass wir es geschehen ließen. Der Abschied am Bahnhof war zu kurz um all unsere Gedanken und Gefühle ausreichend zu besprechen und wir verabredeten ein Wiedersehen und jeder machte sich auf den Weg in seine Welt. Dann fuhr sie in den Urlaub und auch während dieser Zeit schrieben und telefonierten wir täglich. Die Sehnsucht war groß und zwei Wochen waren lang. Nach dem Urlaub folgten Wochenende für Wochenende weitere Besuche und wir lernten uns immer besser kennen.

Die erste Nacht

Nichts war unmöglich. Wir verbrachten ein verlängertes Wochenende im Harz in einer schönen Ferienwohnung und wir nutzten die Zeit für Ausflüge, einen Theaterbesuch und stellten fest, dass wir Gemeinsamkeiten hatten die uns wichtig waren. Nun kam die erste Nacht. Es stellte sich die Frage ob wir getrennt schlafen sollten weil die Wohnung es ja zu ließ aber wir wollten das nicht und so redeten wir die halbe Nacht bis wir Arm in Arm einschliefen. Für möglich gehalten haben wir es so zwar nicht, aber wir waren uns dessen bewusst, dass hier etwas geschah was wir beide wollten. Es folgten weitere Besuche und wir merkten, dass es so viele Schnittmengen gab, dass wir also anfingen Pläne zu schmieden. Der Terminkalender ist nun für das nächste Jahr voll mit Terminen die wir uns miteinander vornehmen. Wir haben beide die Möglichkeiten, einen Partner kennen zu lernen, als ziemlich schwierig wahrgenommen und wussten, dass es Zufälle nur selten gibt und wir hatten beide die Hoffnung auf Parship gesetzt – mit Erfolg. Heute, drei Monate miteinander, sind wir uns sehr nah und wir gehen zielstrebig unser gemeinsames Leben an. Wer hätte es für möglich gehalten. Ich nicht so ohne weiteres. Aber wie man sieht ist alles möglich. Ich erzähle es jedem der mich kennt wie es dazu kam, weil ich merkte, diese neuen Möglichkeiten sind leicht zu handhaben, nicht zu kostenintensiv und Erfolgs versprechend, auch dank Parship.