Ihr Lächeln warf mich um

09.02.2015 Jana Bogatz

Sabine (45, Empfangschefin) aus Pinneberg traf mit Parship Ralf (46, Personalleiter) aus Kiel. Ralf hat seine Geschichte für uns aufgeschrieben:

So verliebten sie sich:

© privat

„Wie wohl andere auch, musste ich erst mal überzeugt werden, selbst in die Internetsuche einzusteigen, und es war am Ende die wichtigste und richtigste Entscheidung in meinem Leben. Ich hatte im Vorfeld schon einige ‚Börsen‘ ausprobiert, aber die haben nur oberflächliche und z.T. nur schriftl. Kontakte gebracht. Eigentlich hatte ich schon keine Lust mehr, bis ich dann nach einer Leisten-OP 2 Wochen außer Gefecht war und die Parshipseite ausprobiert habe. Zunächst war ich recht angetan vom Aufbau und dann auch von den Kontakten. Sabine war bei meinen Empfehlungen dabei. Ich schrieb sie über ein Spaß-Match an und gab dazu gleich mein Bild frei. Sie hat superschnell geantwortet und mir auch ihre Bilder freigeschaltet. Darauf hatte sie ein umwerfendes Lächeln. Schnell entwickelten sich witzige Mails und nur wenig später die ersten Telefonate. Auch ihre Stimme klang so fröhlich und optimistisch, so dass ich ihr spontan vorschlug, nach meiner Rückkehr von der OP uns in meinem Wohnort zu treffen.

Liebe auf den ersten Blick

Ja, und dann war noch die Frage, wo, denn ich wollte zunächst einen neutralen Ort wählen, schlug aber auch vor, dass sie zu meiner Wohnung kommen könnte und wir dann von hier losfahren könnten. Ohne zu zögern sagte sie ja und ich war von so viel Spontanität echt umgehauen – kommt direkt in die Wohnung eines Mannes, den sie noch nie (außer auf Bildern) gesehen hat. Als sie dann am 1. August die Treppe zu meiner Wohnung hochkam, war es einfach schon geschehen. Genau wie sie am Telefon und auf den Bilder gewirkt hatte, war sie auch in natura. Jede Nervosität war sofort wie weggeblasen. Wir waren dann fast 7 Stunden an der Kieler Förde und haben uns total gut unterhalten, so als wenn wir uns schon lange kennen würden. Erst gegen Mitternacht fuhr sie wieder nach Hause, wobei ich dann erfuhr, dass sie schon um 5 arbeiten musste.

Der erste Kuss

Na, was soll ich sagen, ich konnte auch nicht mehr richtig schlafen, musste dauernd an sie denken, und die Tage danach wurden die Sms-Quote und die Telefonate in die Höhe getrieben. Ich habe fieberhaft überlegt, wann und wo ich sie wiedersehen konnte, da ich kurz danach auf eine Dienstreise musste. Spontan habe ich sie gefragt, ob sie Lust hat, an dem folgenden Wochenende dorthin zu kommen. So haben wir uns dann in Travemünde wiedergesehen. Dort kam es bei der Verabschiedung auf dem Parkplatz zum ersten langen Kuss und es war ein perfektes Gefühl.

Danach ging die Pendelei zwischen Kiel und Pinneberg los, 90 km, aber völlig unkompliziert. Nach dem ersten gemeinsamen Wochenende bei mir haben wir beide uns in Tränen verabschiedet, als wenn wir uns ewig nicht sehen könnten. Mit jeder Woche wurde unsere Beziehung fester und harmonischer und wir hatten schon nach wenigen Monaten das Gefühl, uns schon Jahre zu kennen. Schon nach wenigen Monaten hatte ich ein so ein starkes Gefühl, dass ich schon schnell daran gedacht habe, dass wenn ich noch mal heirate, ich nur diese Frau heiraten werde, und im November, nach 5 Monaten (!) habe ich sie dann tatsächlich gefragt und sie hat sofort ja gesagt!

Der Glaube an die wahre Liebe

Natürlich haben wir damit unsere Familien echt überrumpelt, aber alle sind dann am 14. Mai 2010 zu unserer Hochzeit gekommen und wir hatten eine perfekte Hochzeitsfeier, wie wir sie uns vorgestellt haben, und sind echt glücklich! Und was haben wir beide daraus gelernt: Auch nach Enttäuschungen nicht aufgeben, es gibt sie doch noch, die Liebe, auch mit über 40 und genauso schön, wenn nicht schöner als früher. Danke an Euch, wenn es Euch nicht geben würde, würde es auch uns nicht geben, denn im realen Leben hätten wir uns nie getroffen. Ihr habt mir den Glauben an die Liebe zurückgegeben.

Lieben Gruß

Ralf“