Musik, Wein und der erste Kuss

Sabine (48, Unternehmensberaterin) aus Hamburg lernte Thomas (54, Medien-Producer) ebenfalls aus Hamburg mit Parship.de kennen. Sabine hat uns ihre Liebesgeschichte erzählt:

So verliebten sie sich:

Ina erzählt:

© privat

Seit einigen Jahren war ich Single und habe mich um meine Arbeit und um meinen festen Freundeskreis gekümmert. Mein Leben war ausgefüllt. Bis mir eine Kollegin erzählte, dass sie eine Freundin hat, die bei Parship ihren neuen Partner kennengelernt hat. Da sie von mir wusste, dass ich seit Jahren Single war, lag sie mir ständig in den Ohren, mich doch mal auf der Plattform anzumelden. Irgendwann musste ich ihr Versprechen, dass ich es tue.Gesagt- getan! In kürzester Zeit habe ich mich bei Parship angemeldet und bekam sofort per E-Mail die erste ‚Post‘. Das war im Mai 2011.- Ich habe ‚Post‘ bekommen und auch immer alles beantwortet, bis ich selber die Initiative ergriffen habe und mir die passenden Partner nach den Parship-Matching-Punkten ausgesucht habe, und denen ‚Post‘ schickte. So bekam ich ‚Post‘, verschickte ‚Post‘, antwortete und bekam Antworten.

Dabei musste ich feststellen, dass viele Menschen gerne nur ‚schreiben‘ wollen, und den ‚zukünftigen‘ Partner gar nicht so schnell kennenlernen wollen. Ich war jedoch sehr daran interessiert, die potentiellen Partner recht schnell kennenzulernen, um mir mein eigenes Bild von ihnen zu machen. Also verabredete ich mich mit den hoch ‚gematchten Partnern‘ recht schnell zum Kaffeetrinken.

Ich machte mir beim Kaffeetrinken ein Bild von den potentiellen Partnern

Diejenigen, die keine Zeit hatten oder immer wieder Ausreden hatten, fielen bei mir schon gleich durchs Netz, sodass ich den Kontakt mit ihnen einstellte. Ich wollte schließlich keine Brieffreundschaft; ich wollte einen realen Partner. So kam es dazu, dass ich etwa 20 potentielle Partner von Mai 2011 bis März 2012 kennenlernte. Meistens verabredeten wir uns ganz unverfänglich zum Kaffeetrinken am Nachmittag oder frühen Abend für ca. eine Stunde, um sich – wie gesagt – ‚ein Bild‘ von seinem eventuell zukünftigen Partner zu machen.

Vier von ihnen habe ich sogar häufiger als einmal getroffen. Einer davon wollte mich gleich vereinnahmen: ging gar nicht. Ein anderer wollte wohl nur eine platonische Beziehung: ging auch gar nicht. Der Dritte hatte sich urplötzlich wieder in seine Jugendliebe verliebt: ging erst recht nicht. Thomas war und ist der Vierte, den ich häufiger traf.

Mit Thomas war alles sehr unkompliziert…

Ich habe ihn ‚angelächelt‘ und meine Bilder freigeschaltet. Zwei Tage später ‚lächelt‘ er zurück – auch gleich mit Bild. Kurz noch mal in sein Profil geschaut: war alles prima, die Entfernung, das Alter… Dann fragte Thomas mich, ob er mir ein paar Parship-Spaßfragen stellen dürfte, was er auch später tat. Bei den vier gestellten Fragen hatten wir genau eine Übereinstimmung, was nach meiner Meinung wirklich nicht gut war.

Darauf schrieb ich ihm erneut mit der Begründung, dass das Ergebnis zwar nicht gut wäre, uns jedoch von einem persönlichen Treffen nicht abhalten sollte. Genau dieser Meinung war Thomas auch, und wollte sich mit mir am kommenden Wochenende verabreden. Leider war ich genau an diesem Wochenende zu einem Kurztrip nach Kappeln in Schleswig-Holstein verabredet – also musste ich ihn vertrösten auf die kommende Woche. Sofort schrieb er zurück, dass ich ihn doch bitte am Sonntagabend anrufen möge.

Aus Kappeln zurück rief ich ihn das erste Mal am Sonntagabend gegen 20 Uhr an. Es folgte ein etwa 20-minütiges Telefongespräch über Kappeln und ein kurzes Abfragen von persönlichen Dingen. Thomas wollte mich gerne Treffen, doch leider musste er beruflich in der kommenden Woche nach München, und wollte anschließend noch drei Tage nach Lech am Arlberg zum Snowboarden. So quetschten wir noch ein kurzes Kaffeetrinken am Dienstag vor seiner Abfahrt dazwischen, um uns persönlich kennenzulernen.

Wir waren um 17.30 Uhr verabredet. Ich war ungefähr zwei Minuten nach 17.30 Uhr im verabredeten Lokal an der Alster. Thomas war noch nicht da. Ich suchte mir einen Tisch am Fenster und war gespannt auf ihn. Etwa fünf Minuten später kam er, begrüßte mich und setzte sich zu mir an den Tisch. Bei Kaffee und grünem Tee haben wir uns ein wenig beschnuppert. Nach einer Stunde gingen wir dann wieder auseinander, wobei er mir sagte, dass er sich bei mir melden wird, wenn er wieder von seiner Reise zurück sei.

So war es dann auch. Zehn Tage später bekam ich eine E-Mail über Parship von ihm: ‚Ich bin wieder da und rufe Dich an, muss erst noch Deine Telefonnummer finden‘. Abends klingelte das Telefon und Thomas war am Apparat. Er erzählte von seinem Kurzurlaub, und freute sich mich wieder zusehen. Für den nächsten Tag verabredeten wir uns dann zum Essen bei einem Italiener. Es war ein sehr schöner und langer Abend mit guten Gesprächen. Da Thomas zu Fuß gekommen war, und es mittlerweile goss wie aus Eimern, bot ich ihm an, ihn nach Hause zu fahren, was er dankend annahm. Gesagt getan… Beim Verabschieden vor seiner Wohnung herzte er mich rechts und links und bedankte sich für den schönen Abend. Ich dankte ihm.

Am nächsten Tag hatte er eine Familien-Einladung von seinem Neffen zum Abendessen. Abends schrieb ich ihm eine SMS auf sein Handy, und wollte mich nochmals für den schönen, gemeinsamen Abend bedanken. Den nächsten Morgen klingelte das Telefon, Thomas war am anderen Ende der Leitung:

Rote Rosen und eine Oldtimer-Tour

Er wollte mich überraschen und fragte, ob es in Ordnung wäre, wenn er mich in zwei Stunden abholen dürfte. Ich freute mich auf die Überraschung. Zwei Stunden später stand er mit roten Rosen vor der Tür, um mich abzuholen. Etwas überrascht wegen der Rosen habe ich sie erst einmal angeschnitten, und in die Vase gestellt.

Dann ging die Reise los. Mit seinem ‚Automobil‘ (Oldtimer) sind wir kreuz und quer durch die Stadt gefahren. Die ganze Zeit haben wir uns unterhalten über Gott und die Welt – die Fahrt hat ewig gedauert; ich glaube, er wusste auch gar nicht, wo er genau längs fuhr. Dann endlich waren wir da: wir waren am Hamburger Hafen, sind dann mit einer Fähre über die Elbe übergesetzt. Auf der anderen Seite war ein Gasthaus, zu dem er mich führte und zum Fischessen einlud.

Wir haben uns ausgetauscht und angenehm unterhalten, und die Zeit verging wie im Fluge. Ich merkte, dass er mir sehr zugewandt war, und fühlte mich ausgesprochen wohl. Es war eine rundum gelungene Überraschung, bei der ich mich ausgesprochen aufgehoben fühlte. Nach einem ausgefüllten, schönen Nachmittag, brachte er mich wieder nach Hause und fragte mich – klassischerweise – ob er noch mit hinauf dürfte. Bei schöner Musik und einem Gläschen Weißwein hat es sich so ergeben, dass ich ihn küsste, was ihm allen Stress nahm.

Es war ein wunderschöner Tag mit einer tollen Überraschung und ich hatte das Gefühl einen ganz attraktiven Mann kennengelernt zu haben. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag zum gemeinsamen Frühstück und er fuhr davon. Es war ein toller, sonniger Tag im April. Wir frühstückten ganz gemütlich und fuhren nach Wedel an die Elbe. Wir sind am Strand spazieren gegangen und am Strand haben wir uns endlich in den Armen gehalten…

Und mit Thomas bin ich heute noch glücklich und zufrieden zusammen.