Treffen am Valentinstag

15.07.2016 Jana Bogatz

Sibylle (53) hat Christian (53) über Parship kennengelernt. Hier erzählt Christian, wie er trotz Vollzeitjob, Kindern und Freizeitstress eine Partnerin fürs Leben gefunden hat.

So verliebten sie sich:

© privat

Für mich war immer klar, dass ich nicht allein bleiben wollte. Als alleinerziehender Vater mit Vollzeitjob hatte ich wenig Freiraum, eine Partnerin im „realen Leben“ zu finden; also auf zu Parship, worauf ich durch die Werbung aufmerksam geworden war. Eine Fern-/Wochenendbeziehung kam für mich nicht infrage, womit ich gut 1 ½ Jahre in Parship auf der Suche war, mit zeitlichen Unterbrechungen. Ich hatte einige Dates, aus denen sich jedoch nichts weiter entwickelte, wobei die Treffen wirklich immer sehr nett waren.

So rückblickend war eine hohe Punktezahl auch immer gleichbedeutend mit vielen Gemeinsamkeiten. Nur die Chemie muss eben noch stimmen. Also orientierte ich mich weiter an hoher Punktzahl gepaart mit möglichst geringer Entfernung. Bei der Entfernungseinstellung <20 km kamen nicht so viele Vorschläge, die Gegend ist hier nicht so dicht besiedelt. Als ich auf Sibylle (unsere Punktzahl ist 115) aufmerksam wurde, war ich gleich sehr überrascht, wie ähnlich schon unsere Antworten und unsere Gedanken auf die Fragen im Profil waren, und: uns trennten nur 20 km voneinander. Unser schriftlicher Austausch wurde schnell intensiver, wir waren wirklich sehr neugierig aufeinander und die Nachrichten wurden von Mal zu Mal länger. Da wir nicht länger warten wollten, um dann bei einem ersten Treffen eventuell enttäuscht zu sein, trafen wir uns 9 Tage nach unserem Erstkontakt das erste Mal, es war der 14. Februar –Valentinstag- in Würzburg. Wir erzählten uns viel aus unseren Leben, schlenderten dabei durch Würzburg und fanden uns in einem Café wieder.

Alles war neu und doch vertraut

Wir hatten beide das Gefühl, dass es mehr werden würde. Zum Abschied beim ersten Date drückten wir uns, hielten uns kurz an der Hand und sahen einem baldigen Wiedersehen entgegen. Ich wusste, mein Gefühl trügt mich nicht, ich könnte Sibylle alles anvertrauen und mich ihr öffnen. Wir trafen uns dann regelmäßig, womit wir uns näher kennen lernten. Wir gingen dabei unseren gemeinsamen Interessen nach und haben alles so wunderbar genießen können; Kultur, Geschichte, Kino, Essen gehen. Die Erleichterung war groß, als unser jeweiliger „Nachwuchs“ den Neuzugang schon nach dem ersten Kennenlernen akzeptierte und ins Herz zu schließen schien. Unsere „Kinder“ sind in Ausbildung bzw. studieren. Deswegen werden wir auch noch eine Weile getrennt wohnen, aber die Entfernung ist immer schnell überbrückt. Wir haben so viele gemeinsame Interessen, wirkliche Gemeinsamkeiten und glücklicherweise auch interessante Unterschiede. Ich glaube, nach all dem, was wir bis dahin in unserem Leben erlebt hatten, wissen wir dieses, unser gemeinsames Glück erst recht auf besondere Art wertzuschätzen. Wie gut, dass Parship uns hat finden lassen!