Steffen (57) und Silke (54): Mit Prosecco auf dem Parkplatz überzeugt 

Silke und Steffen trennen 200 Kilometer – das ist zu viel, dachten anfangs beide! Doch sie hörten auf ihr Bauchgefühl und verabredeten ein Date auf halber Strecke. Zum Glück, denn wie sich herausstellte, wartete dort die große Liebe…

Steffen erzählt 

Ich hatte nun schon ein dreiviertel Jahr Erfahrung mit Kontakten über Parship, aber der Funke wollte irgendwie nicht so richtig überspringen. Meistens hatte es sich nach dem ersten Treffen erledigt. Dann kam dieser eine Partnervorschlag von Parship…

Verliebt mit Parship – Erfolgsgeschichte von Steffen und Silke
© privat

Neugierig schaute ich mir ihn an und als ich sah, dass Silke über 200 km entfernt wohnt, wusste ich schon – das wird  wieder nichts.  

Doch wir hatten 119 Matching-Punkte… 

Naja, das Profil schau ich mir mal an, dachte ich mir. Und siehe da, es lächelte mich eine sehr schöne Frau an und das Profil las ich mit einem Schmunzeln auf den Lippen, denn es klang alles sehr „seelenverwandt“.  Also schrieb ich sofort und musste zwei gaaanze Taaaage auf eine Reaktion warten… 

Nach vielen schönen ersten Texten zum Kennenlernen haben wir nach einer Woche bereits ein Treffen verabredet – doch vorher wollte ich noch ihre Stimme am Telefon hören. Dieses Telefonat war jedoch recht zurückhaltend, wir wussten ja schon viel über den anderen und trafen uns ja eh zwei Tage später.

Wir verabredeten uns auf neutralem Boden, auf halber Strecke in Gera. Beide kannten wir diese Stadt nicht und so trafen wir uns erst einmal auf einem schnöden Parkplatz unweit der Autobahn. Ich war gut vorbereitet: Secco aus der Kühltasche und feine Sektgläser hatte ich an Bord. Das hat Silke wohl etwas beeindruckt.

Silke erzählt 

Ich war bis dato nicht der aktive Parship-User, wartete eigentlich immer auf Reaktionen auf mein Profil. Ab und zu gab es Chats, auch sehr nette Treffen, aber nichts, was mich nachhaltig begeistert hat.  

Die Mail von Parship mit dem Partnervorschlag, “Du und Steffen – Ihr habt 119 Parship-Punkte!”, habe ich im Gegensatz zu Steffen gar nicht wahrgenommen und war durch einen Familienurlaub mit Sohn und Enkelkindern auch nicht auf meinem Account unterwegs. 

Erst als die Kinder wieder in ihre 150 km entfernte Heimatstadt starteten und mich traurig zurückließen, öffnete ich mal wieder meinen Parship-Account. Steffens Nachricht lag ein paar Tage zurück und mir war klar: 

200 Kilometer Entfernung – das wird doch eh nichts 

Nach vielen schönen Texten mit Steffen habe ich dem Date in Gera zugestimmt. Besser als wieder einen Sonntag alleine zuhause zu verbringen!

Am Vorabend bei meinem Lieblingsitaliener habe ich mal lieber meine geliebten Spaghetti-Meeresfrüchte ohne Knoblauch bestellt, was auf Gelächter und beim Kellner auf absolutes Unverständnis stieß.  

In Gera angekommen überzeugte mich bereits der Secco, den er mitgebracht hatte, davon, dass es die richtige Entscheidung war zum Date zu fahren. Gera ist nicht gerade der Mittelpunkt der Welt, aber wir hatten nur Augen und Ohren für den jeweils Anderen.  

Alles fühlte sich vom ersten Moment an sehr harmonisch, vertraut und irgendwie gut an. Uns fehlte jegliches Zeitgefühl und es fiel uns sehr schwer uns zu verabschieden – wohl wissend, dass 200 Kilometer zwischen uns lagen. Durch bereits geplante Urlaube und zeitintensive Jobs kamen vorerst nur die nächsten beiden Wochenenden für weitere Treffen in Frage. So folgte der schnelle Entschluss: nächste Woche bei mir, in zwei Wochen bei dir. Und diese Wochenenden waren so intensiv, voller Erlebnisse und schön, dass bis heute kein Tag mehr verging, an dem wir uns nicht mindestens angerufen oder gar gesehen haben. Mittlerweile pendeln wir jedes Wochenende hin und her und genießen jede gemeinsame Stunde. Der erste gemeinsame Urlaub (elf Wochen nach dem ersten Date…) führte uns nach Südtirol, wo wir uns weiter kennen und lieben lernten.  

Unserem Umfeld entging es nicht, dass wir so richtig verliebt waren  

So bekamen wir Tipps von besorgten Freunden: Bitte unterschreibt im ersten halben Jahr nichts. Das sind nur eure Glücks-Hormone, die gerade Fasching feiern! Tatsächlich würden wir gerade alles unterschreiben… 

Jedes Mal, wenn wir an einer Bushaltestelle oder einer Litfaßsäule ein Parship-Plakat sehen, müssen wir grinsen. Das Prinzip funktioniert und wir können es nur weiterempfehlen. Man sollte sich aber beim Profilbild und auch beim Texten sehr, sehr viel Mühe geben – so wie bei einem Kennenlernen im echten Leben.