Parship Wissen: Ein Schnarcher kommt Singles nicht ins Bett

Parship-Umfrage zeigt: Lautes Schnarchen würde Singles an einem neuen Partner besonders stören. Aber auch ein laufender Fernseher, ständiger Deckenklau oder ein hässlicher Schlafanzug können aufkeimende Liebe quasi im Schlaf ersticken.

Hamburg,

Allein schläft es sich erholsamer als zu zweit – das belegen diverse Studien. Vielleicht führen Singles deshalb so viele Verhaltens­weisen an, durch die ein künftiger Partner ihnen ihre Nächte verhageln könnte. Am schlimmsten wäre für Singles ein neuer Partner, der schnarcht. Auffällig: In Sachen Schnarchen scheinen Single-Männer allerdings toleranter zu sein. So törnt Single-Frauen ein Schnarcher deutlich häufiger ab (63 Prozent) als Single-Männer (43 Prozent) eine Schnarcherin. Auf Platz 2 der nächtlichen Angewohn­heiten, die Singles an einem neuen Partner nerven würden, landet Uneinigkeit über den laufenden Fernseher. Dabei empfinden Single-Männer Diskussionen um den Fernseher ebenso schlimm wie Schlafwandeln. Auf Platz 3 der Single-Männer NoGo’s landet ständiger Decken- oder Kissenklau. Den dritten Platz bei den Single-Frauen belegt dagegen ein hässlicher Pyjama. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Parship (www.parship.de), Deutschlands größter Online-Partnervermittlung, unter mehr als 4.000 Partnersuchenden.

Diese nächtlichen Angewohnheiten könnten Singles nur schwer ertragen

Top-3 NoGo‘s  Singles insgesamt

  1. Schnarchen: 53 %
  2. Uneinigkeit über Fernseher: 22 %
  3. Schlafwandeln: 16 %

Top-3 NoGo’s Single-Frauen

  1. Schnarchen: 63 %
  2. Uneinigkeit über Fernseher: 24 %
  3. Hässlicher Pyjama: 16 %

Top-3 NoGo’s Single-Männer

  1. Schnarchen: 43 %
  2. Uneinigkeit über Fernseher / Schlafwandeln: 19 %
  3. Decken-/Kissenklau: 17 %

Auf einen Bettnachbarn möchten Singles dennoch nicht ewig verzichten

Ganz so wichtig ist Singles ein störungsfreier Schlaf dann aber doch nicht. Denn die meisten Alleinstehenden würden die Nächte mit einem zukünftigen Partner bevorzugt auf einer Matratze verbringen – ohne Besucherritze (59 Prozent). Das klassische Doppelbett mit zwei Einzelmatratzen kommt auch nicht aus der Mode: 29 Prozent der Singles würden am liebsten darin mit einem neuen Partner schlafen. Nur knapp jeder Zehnte mag es besonders kuschelig und würde eine 1-Meter-Matratze bevorzugen (9 Prozent). Nur vier Prozent aller Singles geben an, dass sie ihre nächtliche Ruhe unbedingt brauchen und deshalb ein Einzelbett vorziehen.

Das Ranking im Überblick

Frage: Stellen Sie sich vor, sie verbringen die Nacht nicht allein, sondern das erste Mal mit einer/m neuen Partner/in. Was würde Sie am meisten stören?

 

Gesamt

Männer

Frauen

Lautes Schnarchen, das macht mich rasend

53 %

43 %

63 %

Uneinigkeit, ob der Fernseher zum Einschlafen laufen soll oder nicht

22 %

19 %

24 %

Wenn sie/er mir ständig Decke oder Kissen klaut

16 %

17 %

15 %

Schlafwandeln fände ich sehr unangenehm

16 %

19 %

13 %

Ein hässlicher Pyjama, das turnt total ab

15 %

14 %

16 %

Uneinigkeit, ob wir mit offenem oder geschlossenem Fenster schlafen

15 %

14 %

15 %

Wenn sie/er eine andere Zimmertemperatur bevorzugt

13 %

13 %

12 %

Wenn sie/er sich ständig hin und her wälzt

13 %

12 %

14 %

Wenn sie/er im Schlaf redet oder Laute von sich gibt

10 %

11 %

10 %

Wenn sie/er unbedingt Socken im Bett tragen will

10 %

10 %

11 %

Wenn sie/er unbedingt nackt schlafen möchte

3 % 1 %

4 %

Sonstiges

7 %

10 %

4 %

n=4.086; bis zu drei Antwortmöglichkeiten

Frage: Denken Sie noch einmal an das Thema gemeinsam schlafen. Wie würden Sie am liebsten schlafen?

 

Gesamt

Männer

Frauen

Bitte ohne Besucherritze, also gemeinsam auf einer Matratze für zwei Personen

59 %

56 %

61 %

Ganz klassisch, in einem Doppelbett mit zwei Einzelmatratzen.

29 %

28 %

29 %

Ich mag es kuschlig, am liebsten gemeinsam auf einer kleinen Matratze, maximal 1 Meter breit.

9 %

13 %

5 %

Ich brauche Ruhe und schlafe am liebsten alleine im Einzelbett.

4 %

3 %

5 %

n=4.086

Über die Umfrage

Für die vorliegende Umfrage hat Parship 4.086 Mitglieder zwischen 18 und 79 Jahren befragt. Die Online-Erhebung fand im Januar 2017 statt.