Reise nach Oslo

22.07.2016 Jana Bogatz

Steffen (42, selbstständiger Gastronom) aus Nordrhein-Westfalen und Alessandra (27, Studentin) aus Nordrhein-Westfalen haben sich über Parship.de kennengelernt. Hier erzählt Alessandra, wie ihre Liebesgeschichte begann. 

So verliebten sie sich:

© privat

Laut „Parship“ passen wir gar nicht zusammen …

Nach einer langen Beziehung, die sehr schmerzhaft und enttäuschend endete, gönnte ich mir einige Monate Ruhe. Ich konzentrierte mich auf wesentliche, auf wichtige Sachen. Mein Studium der BWL musste, trotz allem, vorankommen. Die Liebe zu meinem Sport, Capoeira, die mich letztendlich vor Jahren auch von Brasilien nach Deutschland brachte, gab mir Kraft und hielt mich aufrecht.Am Anfang wusste ich nicht so recht, wie man die ganzen Funktionen nutzt, welche ich Einstellungen ich machen müsste, um erfolgreich die Liebe zu finden – oder zumindest jemanden kennenzulernen, der interessant ist.
„Parship“ schlug mir, gemäß meinem Profil, Studenten und andere „Jungs“ vor, die meisten jünger als ich, keine Ahnung von der Liebe und vom Leben. Was sollte ich damit? Ich wollte einen Mann, jemanden mit Erfahrung, jemand der schon gelebt und auch gelitten hat, der ernsthaft an einer Partnerschaft interessiert ist und diese auch zu schätzen und zu pflegen weiß. Ich änderte meine Suchparameter …

Der Erste, den ich fand, war Steffen

Sein Profil gefiel mir – ich schickte ihm ein Kompliment – und er antwortete sofort! Auch er war erst seit kurzem bei „Parship“. Er hatte sich gerade mit seinem Traum, einem eigenen Restaurant (Weinhaus), selbstständig gemacht und steckte bis zum Hals in Arbeit, seine vorherige Beziehung war auch sehr schwierig zu Ende gegangen .

Aus dem Kompliment wurde ein reges Gespräch, ein e-Mail – Austausch. Scherzhaft meinte er zu mir: „Laut Parship passen wir eigentlich überhaupt nicht zusammen …“, unsere Matching – Points waren nicht gerade im optimalen Bereich. Wir probierten es trotzdem! Schnell tauschten wir Telefonnummern, schrieben uns und er rief mich an. Ich war schrecklich aufgeregt, Steffen war auch sehr nervös – und wir waren uns direkt sehr sympatisch. Er fand meine Stimme sehr schön, das freute mich sehr – es war auch für mich schön, ihn zu hören. Man merkte, selbst übers Telefon, dass hier die Chemie zwischen uns stimmt , das könnte was werden.
Wir verabredeten uns, er holte mich ab, wir gingen in der Aachener Innenstadt etwas essen … und redeten, redeten, redeten.

Es war ein wunderbarer Abend

Wir entdeckten Gemeinsamkeiten und Unterschiede und verstanden uns blendend.

Mit Schmetterlingen im Bauch wartete ich auf seine nächste Nachricht, und die kam schnell. Wir trotzten den geringen Matching Points, der relativ großen Entfernung zwischen uns und der wenigen Zeit, die wir für eine Beziehung erübrigen konnten – und kamen zusammen !!!

Wir besiegelten unsere junge Liebe mit einer gemeinsamen Reise nach Oslo, eine Minikreuzfahrt, 3 gemeinsame Tage, die uns wohl für immer im Gedächtnis bleiben werden. Auch der norwegische Wettergott freute sich für uns – wir besuchten Oslo im Dezember bei schönstem Sonnenschein.

Steffen und ich verbringen möglichst viel Zeit miteinander. Ich helfe in seinem Restaurant, er korrigiert meine Deutschkenntnisse; er skyped fröhlich mit meiner Familie in Brasilien, obwohl er kein Wort portugiesisch spricht, ich durfte am 90. Geburtstag seiner geliebten Oma teilhaben – und wurde auch sofort von seiner Familie integriert. Wir helfen uns bei Problemen des Alltags und teilen soviele Freuden des Lebens wie möglich miteinander. Jede gemeinsame Minute ist Beziehungszeit.

Unsere Liebe wächst, jeden Tag ein bisschen mehr

Vielleicht ist es der Mann fürs Leben.
Ich freue mich jetzt schon auf den Tag, wenn ich Steffen mit nach Brasilien nehmen darf und meine Eltern ihren ersehnten Schwiegersohn in ihre Arme nehmen können.

Ich möchte „Parship“ danken, dass es mir die Chance gegeben hat, diesen tollen Mann kennenlernen zu dürfen.