Zweifel an der Beziehung: So gehen Sie richtig mit der Skepsis um!

Zweifel an der Beziehung können sich zu unterschiedlichen Zeitpunkten melden. Viele Menschen plagen bereits zu Beginn einer Partnerschaft starke Zweifel, die die Aussicht auf eine glückliche Zukunft bereits im Vorfeld zu verbauen scheinen. Manche Singles hadern sogar schon mit sich, bevor Sie überhaupt eine feste Bindung eingehen. Bei anderen Paaren schleichen sich erst nach Jahren Unsicherheiten in einer Beziehung ein

Doch woher kommt dieses Gefühl und wie gehen Sie sinnvoll damit um? Wir zeigen Ihnen auf, wie Sie Klarheit ins Gefühlschaos bringen und die richtigen Konsequenzen ziehen.

Inhalt:

Erste Zweifel am Anfang der Beziehung

1. Kann ich mir eine Beziehung überhaupt vorstellen?

Obwohl Sie sich gerade noch auf Wolke Sieben befunden haben, regen sich schon die ersten Befürchtungen. Beziehungszweifel sind zu einem solch frühen Zeitpunkt nicht ungewöhnlich. Schließlich haben Sie ja schon eine Reihe an Erfahrungen gemacht, die Sie geprägt haben. Sie sind darauf sensibilisiert, nicht noch einmal die gleichen Fehler aus der Vergangenheit zu begehen und die negativen Erlebnisse zu vermeiden. Es hat sich quasi ein Selbstschutz-Modus eingeschaltet, der Sie vor solchen Wiederholungsschleifen warnt und Sie davon abhalten soll nicht wieder enttäuscht oder gar verletzt zu werden.

Wichtig: Lassen Sie erste Zweifel an eine Beziehung zu!

Solche Sorgen sind Signale an Ihr Gehirns, das Ihnen die Botschaft sendet, zu hinterfragen und zu sortieren, was Sie wirklich wollen und was nicht. Hier muss noch keine ausgeprägte Beziehungsunfähigkeit am Werk sein. Verbauen Sie sich nicht gleich zum Start den Blick auf die Zukunft, sondern lassen Sie erst einmal die Bedenken zu und versuchen Sie nicht, diese zu ignorieren. Sie können Ihre Zweifel an einer Beziehung nur dann überwinden, wenn Sie sich diesen auch stellen.

2. Ist das der richtige Partner fürs Leben?

Sie entdecken in der frisch eingegangenen Beziehung bei Ihrem Partner unter Umständen jene Punkte, die für Sie ein absolutes No-Go darstellen. Wo Sie sich bei den Dates noch naiv und unbedarft in die traute Zweisamkeit gestürzt haben, begegnen Sie Ihrem Liebsten bei zu überschwänglichen Aktionen oder Gefühlsausbrüchen verstärkt mit Vorsicht und Skepsis. Einer der Gründe, der hier mit einspielt, ist die Angst etwas zu verpassen und sich jemanden besseren, dem Traumpartner, entgehen zu lassen.

Tipp: Äußern Sie Ihre Bedenken!

In diesem Fall ist es wichtig, dass Sie Ihre Zweifel an der Beziehung nicht nur reflektieren, sondern auch artikulieren. Verbalisieren Sie, was Sie von einem Partner erwarten und was nicht. Nur so geben Sie dem anderen die Möglichkeit, zu reagieren und eine Vertrauensbasis herzustellen, welche der Paarbeziehung einen Antrieb in die richtige Richtung geben kann.

3. Bin ich schon bereit dafür?

Vielleicht funkt aber auch noch Ihr Ex-Partner dazwischen. Gerade wenn ein neuer Partner nach der Trennung noch nicht lange zurückliegt, kann es sein, dass Sie den Verflossenen in vielen Punkten noch nicht vergessen haben. Vor allem in der Anfangsphase einer neuen Liebe können permanente Vergleiche mit dem ehemaligen Partner Gift für eine glückliche Beziehung sein. Aber auch noch nicht geklärte Abhängigkeiten können an der Beziehung zweifeln lassen und Ihnen den Blick auf die Zukunft verbauen.

Tipp: Werfen Sie Altlasten über Bord!

Lernen Sie loszulassen, wenn Sie merken, dass Sie noch Vergleiche mit Ihrem Ex anstellen. Ungeklärte Verhältnisse spielen nicht selten in eine neue Bindung hinein und lassen schnell Unentschlossenheit aufkommen. Machen Sie mit der Vergangenheit einen sauberen Schnitt und konzentrieren Sie sich voll und ganz auf das Hier und Jetzt.

Zweifel, die nach einer längeren Beziehung aufkommen

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1. Kann das noch so weitergehen?

Vorbei die Anfangseuphorie! Die Schmetterlinge im Bauch sind schon seit geraumer Zeit verflogen. Irgendwann stellen Sie fest, dass das Leben als Paar nicht nur Sonnenschein bedeutet. Wo Sie zu Beginn von einem Glücksgefühl in das nächste getaumelt sind, bestimmen Alltagstrott und Gewohnheiten das Liebesleben. Zweifel an der Beziehung sind da sehr schnell vorprogrammiert. Schwierige Lebenssituationen, die beruflich oder familiär bedingt die Beziehung belasten, können diese Zweifel durchaus noch bekräftigen.

Tipp: Überprüfen Sie Ihren Verdacht

Jede Liebe hat auch ihre Tiefphasen. Hinterfragen Sie Ihre unangenehmen Vermutungen. Sind es Einflüsse von außen, die Sie an Ihrer Beziehung zweifeln lassen oder ist tatsächlich die emotionale Basis gefährdet? In diesem Fall ist es immer gut, Ihre Skepsis zu kommunizieren, nachdem Sie die Annahmen kontrolliert haben. So vermeiden Sie, dass sich Probleme in der Beziehung zuspitzen und sich die angestauten Emotionen nicht in einem großen Drama entladen.

2. Hat diese Beziehung noch eine Zukunft?

Was Sie nicht ansprechen, müssen Sie runterschlucken. Diese Strategie, dauerhafte Beziehungszweifel einfach nicht zu Wort zu bringen, führt sehr häufig dazu, dass Paare anfangen, sich auseinander zu leben. Sie befinden sich zwar in einer Beziehung, fühlen sich aber dennoch einsam. Ein Partnerschaftsmodell, das keine rosigen Aussichten mit sich bringt und definitiv Zweifel an der Zukunft der Beziehung hervorruft.

Handlungsempfehlung: Stärken Sie den gemeinsamen Nenner!

Jetzt müssen Sie eingreifen, um Ihre Skepsis auszumerzen! Um aus dem Auseinander wieder ein Miteinander zu machen, sollten Sie sich auf Ihre Gemeinsamkeiten besinnen und die Wünsche, Vorstellungen und Ziele einer Partnerschaft wieder auf den Plan rufen. Sprechen Sie darüber, was Sie noch gemeinsam angehen wollen und reden Sie über Ihre Zukunftspläne. Wenn beide Partner am selben Strang ziehen und die gleiche Vision verfolgen, stärkt dies das Zusammengehörigkeitsgefühl und hilft, die Zweifel an der Beziehung zu überwinden.

3. Wenn eine Trennung immer näher rückt

Sollte Ihr Misstrauen trotz aller Bemühungen jedoch zum Dauerzustand werden, sollten Sie unbedingt handeln. Dauerhafte Krisen und Streitigkeiten, die sich einfach nicht beilegen lassen, können sich schlecht auf Ihre Psyche auswirken und zu Erkrankungen führen. Viele Menschen haben Angst, das Thema „Trennung ja oder nein?“ anzusprechen.

Eine Auszeit für eine zweite Chance oder endgültige Trennung – Was tun?

Wenn die Zweifel an der Liebe Überhand nehmen und sich Ihrer Psyche bemächtigen, heißt es dringend, die Notbremse zu ziehen! Klären Sie Ihren Partner darüber auf, wie unentschlossen und unwohl sich derzeit fühlen und worunter Sie leiden. Wenn das Wort Trennung als Option im Raum steht, überlegen Sie, ob eine Trennung auf Zeit eine zweite Chance für Ihre Liebe bedeuten könnte. Eine räumliche Distanz hilft oft, sich über viele Dinge klar zu werden und gegebenenfalls noch einmal von vorne zu beginnen. Sollte aber selbst dann noch eine grundlegende Skepsis bestehen, machen Sie besser Schluss.

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Fazit: Zweifel an der Beziehung? Handeln Sie statt sich den Kopf zu zerbrechen

Wie Sie mit all den unklaren Gefühlen in Verbindung mit Ihrem Partner umgehen, hängt von Ihnen selbst ab. Wenn Sie die Beziehungszweifel als Chance erkennen, etwas zum Positiven zu verändern, sollten Sie handeln. Wenn Sie weiterhin unsicher über die Beziehung bleiben, Ihre Zweifel nur hinterfragen und für sich behalten, ändern Sie nichts an der Situation. Sie verfallen dem chronischen Kopfzerbrechen. Erkennen Sie aber, dass es keinen Sinn mehr macht, eine unglückliche Liebe noch am Leben zu erhalten oder gar erzwingen, sollten Sie dringend handeln und den Schlussstrich ziehen.

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