Birgit (56) und Thorsten (51): Aus Einsamkeit Zweisamkeit machen

Wie verbringt man im Jahr 2020 eine Quarantäne am besten? Natürlich mit dem Nachrichtenschreiben bei Parship. So begann die Liebe von Thorsten und Birgit…

Verliebt mit Parship – Erfolgsgeschichte von Thorsten und Birgit
© privat

Es war zum Ende des Jahres…wir näherten uns den Feiertagen…und jeder weiß, der hier liest…diese Zeit…macht das Alleinsein besonders schwer…Und so begaben sich zwei Menschen auf der Seite von Parship, auf die unheimlichen Suche nach jemanden, der aus Einsamkeit…Zweisamkeit macht. Dafür brauchte es keinen Stall, keine Hirten auf dem Felde…aber…einem Stern folgten die beiden aber dann doch…und dieser Stern hieß Matchpoint.

Nun, alles fing damit an, dass wir eine gute Matching-Punktzahl hatten

Damit wurde schon mal ein kleiner Grundstein gelegt. Man schenkte sich einen gegenseitigen Besuch des Profils des Anderen. Aber…so leicht sollte es beiden nicht gleich fallen…da der Alltag nach und nach immer wieder dazwischen schlug…und beide nicht immer “Online” waren. Es kam immer mal wieder zum kurzen Austauschen von Nachrichten…aber…irgendwie fehlte der Funke, der das Feuer entzünden sollte. Man besuchte immer wieder das Profil des Anderen, man schrieb…man schaute, ob der andere Online ist…aber…das ganze zog sich. Besonders, da er langsam keine Lust mehr auf dieses ganze Dating hatte, den in Köln tobte der Karneval und als Tänzer im Brauchtum sehr viel unterwegs war und Menschen live vor Ort trag. Da fiel es Ihr als Nichtkarnevalistin auch nicht so leicht…den Kontakt zu intensivieren und es fand so auch im Karneval sich keine Möglichkeit sich zu treffen. Aber…auch Karneval geht einmal zu Ende…

Nun folgte aber Corona

Das machte eine Begegnung nicht einfacher, da er nun plötzlich in Quarantäne musste. Dies bot aber nun mehr Zeit…sich zu Schreiben und dann machte sie wieder einmal den ersten Schritt. Sie sendete ihm ihre Nummer. Tja…damit hätte es nun ja einfacher werden können…aber…Quarantäne und danach die Auflagen der Corona-Verschärfungen machten ein echtes Treffen nicht einfacher. Aber…er traute sich dann doch sie anzurufen. Und..man fand sich am anderen Ende der Leitung auch wieder sympathisch…das Bild rundete sich immer mehr ab. Dazu kam ja als großer Motivator, dass beide sehr nah bei einander wohnten…könnte man meinen… aber, er war nicht so richtig Mobil. Straßenbahn und Fahrrad sind bei 16 Kilometern doch schon eine nicht so einfache Hürde. Nun kam aber der sehr Warme Frühling und er schaffte sich ein E-Bike an…und nun kam es endlich…auch wenn spät, doch nicht zu spät… und unter erschwerten Bedingungen zur Ersten Verabredung. Einem Spaziergang…mit Anhang…den Sie war nicht allein… das wusste er zwar…aber..hatte sich nicht damit so beschäftigt.

Nun war es soweit…ein warmer, sonniger Fronleichnam…

So verabredete man sich für einen Spaziergang mit Anhang. So machte er sich mit dem Fahrrad auf die Strecke…die 16 Km mit Steigung sollten ihn nicht aufhalten. Und so traf er sogar als Erster am Treffpunkt ein…und da ging es schon los…die Lokalität war nur mit Anmeldung zu betreten…und nur mit Maske…das machte zu Anfang alles was schwerer…heute…selbstverständlich. Nun…traf sie also ein…und es konnte nichts mit Kaffeetrinken werden…und so wurde der Spaziergang etwas länger. Aber, dies mit Skepsis ihrer Begleitung..den sie hat zwei Hunde und diese waren erst etwas verschüchtert, dann noch eifersüchtig und misstrauisch. Doch er hatte eine Lösung in der Satteltasche…kleine Hundeleckerlie…und so brach er doch schon mal langsam das Eis der Hundeherzen…und ihr schien es zu gefallen, dass die Hunde ihn mochten. Nun ging es 3 Stunden durch den Wald, um Seen und Sehenswürdigkeiten..man fand sich auf Anhieb nett, fand interessante Themen und konnte sich sehr nett Austauschen und kennenlernen. Da zum Schluss aber das Kaffee uns nicht einließ…mussten wir den Tag bei Ihr mit Teetrinken beenden. So war das Erste Treffen, doch ein guter Start…mit dem leichten Wunsch auf ein Wiedersehen und mehr voneinander zu erfahren.

Das zweite Mal

Zweit Tage später fand man direkt wieder zusammen…zu viert ging es in ihre Heimatstadt, ihr Brühl. Man wollte zusammen Essen gehen…natürlich..mit Mundschutz und Reservierung. Die Lokalität…das Essen…was ihm eigentlich alles nicht so gefiel, geriet völlig ins Hintertreffen, da er von ihr und ihren beiden Begleitungen so begeistert war. Es war ein echt toller Abend…man hat viel zu Lachen und so ging es später noch etwas zum Spazieren durch Brühl…er bekam sogar einen Hund mit Leine…und “Barny” war ein guter Begleiter. Es kam nun zum näheren Kontakt und es kam zum niedlichen Händchenhalten durch den Park…was aber immer wieder durch die verschiedenen Interessen der Hunde auseinandergerissen wurde. So kam es aber dann wenigstens beim Verabschieden am Bahnhof zum ersten Kuss..da die Hunde…schon im Auto waren. Es war für Beide ein Gefühl, was sie lange vermisst hatten…und es war, als würde man sich lange kennen oder hat nur aufeinander gewarte
Von nun an…Zweisam…
Es folgte von nun an tägliche Telefonate…WhatsApp zum Wecken, Einschlafen und zwischendurch. Die Zeiträume des Wiedersehens wurden immer häufiger, die Abstände immer kürzer…Emotional und Physisch ???? … Obwohl beide Ihre Wohnstätten so nah bei einander haben…obsiegte die Häufigkeit in Hürth bei ihm. Auch wenn ein Urlaub von Ihr…der dann doch des Heimwehs oder der Sehnsucht geschuldet nach Ihm…verkürzt wurde…Erkrankung der Hunde und Pflegestation bei ihm…Krankenpflege von Ihm für Sie…bis zum ersten gemeinsamen Urlaub zum Kennenlernen seiner Familie…bis zum Kaffeetrinken, traditionell bei ihren Eltern.

Der neue Weg

Gemeinsam begann nun ein Weg, den Beide für sich planen… Es begann, der er sich nun ein Auto wieder anschaffen wollte, damit er mobiler für sie ist…und das gemeinsame Suchen gipfelte darin, dass er eine A-Klasse von Mercedes wollte…sie sich aber in einen EOS von VW verliebte…und was meint ihr? Er fährt nun VW…obwohl…sie mehr damit fährt. Von nun an planen sie so einiges gemeinsam…sie träumen vom eigenen Haus, träumen sogar von einem Hausboot…Es kommt zu drastischen Gemeinsamkeiten…die Umrüstung seines Junggesellenhausstandes…Entrümpeln seiner Küchensammlung…Reparaturen handwerklicher Art bei Ihr…das Leben scheint noch einiges an Herausforderungen für Beide bereit zu halten…aber…gemeinsam ist es viel schöner…auch nicht so schöne Dinge zu erleben…das Zusammensein…macht vieles leichter…und alles Schöner.
Danke Parship

Vielen Dank! Ohne Euch hätte es ein Uns wohl nicht gegeben

Obwohl so Nah…aber…doch so entfernt voneinander. Es war irgendwie schon komisch, aber wir sagen stolz jedem, der fragt…Wir haben uns über Parship gefunden…klingt komisch, ist aber in der heutigen Zeit und gerade jetzt zu Corona eine tolle Möglichkeit. Wir wünschen gemeinsam Euch allen das ihr auch das Glück findet…und wie John Lennon zu sagen pflegte: “Am Ende wird alles Gut…und wenn es nicht gut ist…ist es noch nicht das Ende!”
Es gibt immer Tage, da kommt es nicht immer zu Sonnenschein und Engelsgesang …aber zu wissen, dass da jemand besonderes für Dich da ist…ist es mehr als nur Wert. Zukunft ohne Sie…ist Möglich….aber Sinnlos und nicht mehr Vorstellbar.

Nochmals Danke Parship!!!