Attraktivität: Das Geheimnis der Anziehung für Männer und Frauen

Das Phänomen der Attraktivität kennt jeder von uns: Da ist diese eine Frau im Bekanntenkreis mit der perfekten Figur, der eleganten Kleidung und dem tollen Job. Die Eine, die trotz allem keinen Partner findet. Und dann gibt es die, die selbst in Jeans und Sneakers mit weiblichen Kurven einfach unwiderstehlich anziehend wirkt. Sicher haben Sie sich auch schon öfter gefragt, worin das Geheimnis liegt. Was macht Frauen attraktiv? Und was gilt umgekehrt für die Attraktivität der Männer?

Die äußere Schönheit von Frauen punktet im Durchschnitt

Attraktivität und Schönheit liegen im Auge des Betrachters, sagt man. Wissenschaftliche Studien belegen: Das stimmt so nicht. Es gibt tatsächlich messbare Merkmale, die einen Menschen attraktiv wirken lassen – nicht nur auf das andere Geschlecht, sondern ganz allgemein.

Schön ist, wer durchschnittlich ist.

Das besagt die Studie, bei der verschiedene Frauen-Porträts übereinander gelegt wurden, sodass ein Durchschnittsgesicht entstand, das bei allen Testpersonen besonders gut ankam.

Die Wurzeln für die weibliche Attraktivität liegen Jahre zurück

Das weibliche Durchschnittsgesicht enthält viele Merkmale, die uns vertraut sind. Vertrautes empfinden wir als angenehm. Durchschnitt heißt in diesem Fall, dass die Proportionen stimmen. Die Haut ist makellos und ebenmäßig, die Lippen voll, die Augen groß und glänzend. All diese Merkmale sagen dem Neandertaler in uns, was die Frau attraktiv macht. Dass sie gesund und stark ist. Diese Eigenschaften sind über all die Jahrhunderte hinweg sprechend, wenn es um die Attraktivität des weiblichen Geschlechts geht. Deshalb fühlen sich die meisten Männer zu Frauen hingezogen, die einen besonders weiblichen Körper haben. Lange Beine, ein volles Dekolleté, üppige Haarpracht und eine schmale Taille sind das Ideal für viele. Diese Attribute sprechen das Unterbewusstsein an und verheißen Jugend, Gesundheit und starke Nachkommen.

Die Attraktivität der Frau bei den inneren Werten

Hier kommt die zweite Komponente der Attraktivität ins Spiel: die inneren Werte und die Eigenschaften. Eine Frau kann noch so gut aussehen, wenn das Gesamtpaket aus äußerer Erscheinung und Charakter nicht stimmt, wirkt sie nicht anziehend.

Ein Beispiel: Die meisten Frauen sind beim Blick in den Spiegel eher unzufrieden mit sich. Der Po zu flach, die Hüften zu breit, die Arme zu dick, zu dünn, zu irgendwas. Leider nützen da auch die teuerste Tasche, die besten Smokey Eyes und das schönste Kleid nichts – man merkt ihnen die Unzufriedenheit an. Und genau das beeinflusst die Attraktivität der Frau negativ.

Männer fühlen sich von Frauen angezogen, die sich in ihrem Körper wohlfühlen. Wenn Sie jetzt denken, der müsse perfekt durchtrainiert und wohlproportioniert sein, irren Sie sich. Innere Werte, Charakter und Ausstrahlung überflügeln bei der Partnerwahl die äußere Attraktivität bei Weitem. Zufriedenheit, Selbstsicherheit und Unabhängigkeit sind die Eigenschaften, die insbesondere auf Männer anziehend wirken. Das macht eine Frau zu einem Gesamtkunstwerk.

Tipp: Wecken Sie bewusst Ihre weibliche Attraktivität! Akzeptieren Sie sich wie Sie sind, mit allen Stärken und Schwächen. Seien Sie authentisch, offen und aufrichtig interessiert, dann haben Sie eine angenehme, positive Ausstrahlung, die anziehend wirkt.

Und was macht Männer von innen heraus attraktiv?

Liebe Männer, jetzt sind Sie dran: Was denken Sie, was macht die Attraktivität des männlichen Geschlechts für eine Frau aus? Ein gestählter Körper und ein gut sitzender Anzug sind nur die Sahnehäubchen auf dem Gesamtpaket. Wer wirklich attraktiv sein will, muss nachhaltig an sich arbeiten.

Auch für Männer gilt: Der Anziehung entsteht durch echte Selbstsicherheit. Damit sind nicht die zur Schau gestellte Eitelkeit oder Arroganz gemeint, sondern die entspannte Sicherheit, man selbst zu sein – andere so zu nehmen, wie sie sind. Es bedeutet nicht alles persönlich zu nehmen und ganz souverän ein bisschen über den Dingen zu stehen.

Neben Äußerlichkeiten sind es vor allem seine moralischen Werte, die die Attraktivität eines Mannes noch steigern. Dazu zählen für Frauen etwa Humor, Großzügigkeit, die Fähigkeit, Gefühle ausdrücken zu können, Höflichkeit und Rücksicht sowie eben die viel zitierte innere Stärke und das Wissen, dass er seine Männlichkeit nicht ständig unter Beweis stellen muss.

Attraktivität & Testosteron: Männlich muss er aussehen

Trotzdem gibt es natürlich auch eine Reihe äußerer Merkmale, die Frauen an Männern attraktiv finden. Während Frauen mit besonders weiblichen Merkmalen den Männern ins Auge fallen, finden umgekehrt Frauen Männer mit sehr männlichen Attributen sexuell anziehend. Dazu gehören vor allem Merkmale, die der Neandertalerin in der Frau sagen, dass dieser Mann gesunde Nachkommen zeugen wird.

Groß, breite Schultern, ein kantiges Gesicht, tiefe Stimme, Dreitagebart.

Hier ist Testosteron im Spiel! Was Männer außerdem attraktiv macht: Reine Haut und ein definierter Körper symbolisieren einen gesunden Lebensstil und werden darum als attraktiv empfunden. Wenn er dann noch gut sitzende Kleidung und gepflegte Schuhe trägt, ist das schon die halbe Miete. So zeigt er: Ich achte auf mich und habe mein Leben im Griff.

Studien zur Attraktivität belegen: Wer schön ist, kommt weiter

Menschen, die als schön gelten, haben nicht nur bei der Partnersuche Vorteile, sie sind oft auch im Beruf erfolgreicher und haben es in vielen Bereichen des Lebens leichter. Schuld ist der sogenannte Halo-Effekt (Halo = engl. Heiligenschein, Glorienschein), bei dem es sich streng genommen um einen Wahrnehmungsfehler handelt. Dabei schließen wir von einer Eigenschaft – in diesem Fall der Attraktivität – eines Menschen auf andere, die vielleicht gar nicht existieren.

Die Folge: Je attraktiver ein Mensch ist, desto mehr positive Eigenschaften sprechen wir ihm automatisch zu. Je schöner ein Gesicht ist, desto erfolgreicher, klüger, fleißiger und sympathischer erscheint uns die Person.

US-Amerikanische Studien belegen, dass attraktive Menschen im Beruf tatsächlich erfolgreicher sind, also eher befördert werden und leichter eine Gehaltserhöhung bekommen als Menschen, die allgemein betrachtet als nicht attraktiv gelten. Attraktivität wird mit Erfolg belohnt und in Verbindung damit insgesamt zufriedener mit seinem Leben. Das bestätigt auch eine Studie des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA). Dahinter steckt der unterbewusste Gedanke, schöne Menschen gleichzeitig müssten gesund und leistungsfähig sein.

Wie Sie den Halo-Effekt zur Partnersuche nutzen können

Wenn Sie den Halo-Effekt für sich und Ihre Attraktivität als Mann oder Frau, nutzen wollen, achten Sie auf die Reihenfolge der Informationen, die Sie von sich preisgeben. Sind die ersten Eigenschaften, die Sie zeigen, positiv, neigt Ihr Gegenüber dazu, auch die negativen Dinge, die eventuell hinzukommen, zu Ihren Gunsten umzudeuten. Die britische Internet-Zeitung „The Independent“ berichtet von einem Test zur Attraktivität, den der US-amerikanische Psychologe Daniel Kahneman gemacht hat. Er fragte seine Probanden nach ihrer Meinung zu „Alan“ und „Ben“:

  • Alan ist intelligent, fleißig, impulsiv, kritisch, stur und eifersüchtig.
  • Ben ist eifersüchtig, stur, kritisch, impulsiv, fleißig und intelligent.

Das Resultat: Die meisten Menschen finden Alan sympathischer. Dabei haben sowohl Alan als auch Ben die exakt gleichen Eigenschaften – sie werden lediglich in umgekehrter Reihenfolge vorgestellt. Wir neigen dazu, die Charaktereigenschaften, die wir zuerst wahrnehmen, höher zu gewichten, als die, die erst später auftauchen. Der erste Eindruck ist also sehr wohl entscheidend!

Tipp: Legen Sie beim Online-Dating also großen Wert auf ein attraktives Profilfoto, das Sie von Ihrer besten Seite zeigt. Erst wenn die Optik die Aufmerksamkeit geweckt hat, bekommen Sie die Chance, Ihr inneres Strahlen zu präsentieren.

Fazit: Attraktivität kann man trainieren, aber der erste Eindruck zählt

Rein äußerlich betrachtet liegt die Attraktivität des männlichen Geschlechts in seiner maskulinen Ausstrahlung. Ein gepflegtes Erscheinungsbild verleiht ihm die Ausstrahlung, sein Leben im Griff zu haben. Umgekehrt liegt die Anziehung von Frauen in ihrer Weiblichkeit. Eine Frau wirkt äußerlich anziehend, wenn sie jung, gesund und besonders weiblich ist. Für beide Geschlechter gilt: Erfolg im Beruf und all die Attribute, die dieser Erfolg mit sich bringt, wirken ebenfalls äußerst anziehend. Souveränität und Selbstsicherheit bilden die Grundlage.

Die Top 5 im Überblick

Was macht Frauen attraktiv? Was macht Männer attraktiv?
Selbstsicherheit Selbstsicherheit
Reine Haut Dreitagebart
Weiblicher Körperbau mit Rundungen Muskulöser, kantiger Körper
Lange Beine Tiefe Stimme
Selbstständigkeit Erfolg im Beruf

Neben der Optik zählt insbesondere bei der Partnersuche auch der Charakter. Fühlt sich der andere wohl in seiner Haut? Ist er selbstsicher, ohne arrogant zu wirken? Kann er über sich selbst lachen? Ist er großzügig, warmherzig und authentisch? All das sind erfolgversprechende Merkmale, um den Partner fürs Leben zu finden.

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