Adieu und goodbye: wie man den Kontakt abbricht

Falls es doch nicht passt: Wie geht man damit um, wenn sich ein Kontakt verabschiedet oder nichts mehr von sich hören lässt? Und umgekehrt: Wie gibt man eigentlich einen Korb, der weder verletzt noch weitere Hoffnungen macht?

 

So klappt’s:

→ 6 Zeichen dafür, dass er (sie) nicht auf Sie steht!
→ Check-Liste: Woran erkenne ich ein schlechtes Date?
→ So sorry… Der beste Weg aus dem Date
→ Tschüß, mach’s gut! – Wie man den Kontakt richtig verabschiedet
→ Time to say goodbye? – So denken Parship-Mitglieder über Absagen
→ Korb gekriegt – was nun?
→ Verabschiedung? In 6 Schritten mit Bedacht
→ Pech in der Liebe? 7 klassische Single-Denkfallen
→ Parallel-Dating – Top oder Flop?
→ Angst vorm Verlieben? 4 Tipps, mit denen Sie die Panik in den Griff bekommen!
→ Immer noch allein? 6 Maßnahmen, die es Ihnen leicht machen, Single zu sein

6 Zeichen dafür, dass er (sie) nicht auf Sie steht!

Einen Partner zu suchen, ist kein Kinderspiel. Gerade wenn es sich nicht um Liebe auf den ersten Blick handelt, ist manchmal viel Unsicherheit mit im Spiel. Hat er überhaupt Interesse an mir? Ist sie sich einfach noch nicht sicher, ob sie mich wiedersehen möchte? Oder einfach zu feige, einen Schlussstrich zu ziehen? Wir haben sechs Warnsignale für mögliches Desinteresse gesammelt:

1. Er (sie) meldet sich nicht mehr

Der Klassiker, gerade im digitalen Zeitalter: Viele Menschen drücken fehlendes Interesse dadurch aus, dass sie sich schlicht und einfach nicht mehr melden. Wenn Sie nach zwei Wochen immer noch keine Antwort erhalten haben, sollten Sie Ihre Hoffnung langsam begraben. In aller Regel macht der andere nämlich nicht gerade auf Spitzbergen Urlaub und hat kein Internet …

2. Er (sie) hat kaum noch Zeit

Wer Interesse an einem anderen Menschen hat, möchte mit diesem Zeit verbringen. Natürlich tickt in diesem Punkt jeder ein wenig anders. Einige würden den anderen am liebsten gleich jeden Tag sehen, anderen „reicht“ zunächst ein Treffen pro Woche. Oft spielen auch äußere Bedingungen eine Rolle (z.B. wenn beide nicht in der gleichen Stadt wohnen). Trotzdem sollte es Ihnen zu denken geben, wenn der andere nicht von sich aus Zeit mit Ihnen verbringen möchte und ständig Ausreden – seien sie erfunden oder nicht – auftischt, warum er oder sie gerade keine Zeit hat.

3. Er (sie) ist kurz angebunden

Ob am Telefon oder beim gemeinsamen Kinobesuch: Wenn der vermeintliche Partner in spe wieder und wieder kurz angebunden ist, sollten bei Ihnen die Alarmglocken läuten. Abweisendes Verhalten spricht Bände.

4. Er (sie) wirkt bei gemeinsamen Unternehmungen distanziert und abwesend

Bei Unternehmungen zu zweit, wie zum Beispiel ein Theaterstück oder Grillen bei Freunden, will sich einfach kein Gefühl von Nähe einstellen? Wenn der andere über einen längeren Zeitraum kaum „erreichbar“ ist, ist das ein Zeichen dafür, dass es mit Ihnen beiden wohl leider nicht klappen wird.

5. Sie werden nicht warm miteinander

Es ist natürlich möglich, dass der andere einfach nur introvertiert ist und etwas länger braucht, um aus sich herauszukommen. Aber selbst dann sollten Sie die Wärme und das Interesse des anderen spüren. Wenn keine Wärme im persönlichen Kontakt entsteht, seien Sie auf der Hut!

6. Er (sie) hält Sie hin

„Hallo, unser Treffen war wirklich super. Bin gerade etwas im Stress. Ich melde mich dann mal die Tage.“ Wenn Ihnen derartige Nachrichten bekannt vorkommen, sollten Sie genauer hinschauen und gegebenenfalls nachhaken. Konfrontieren Sie den anderen und scheuen Sie sich nicht davor nachzufragen, ob er (sie) es wirklich ernst meint. Sie haben ein Recht auf Klarheit. Wenn Sie bereits seit Wochen hingehalten werden, brechen Sie den Kontakt besser ab. Sie ersparen sich viel Kummer.

Check-Liste: Woran erkenne ich ein schlechtes Date?

Interessante E-Mails, ganz nette Telefonate – aber nach dem oder den ersten Treffen beschleicht Sie ein fades Gefühl? Sie möchten aber nicht zu früh die Segel streichen – und sind unsicher, ob Ihr Eindruck täuscht? Keine Sorge – es gibt klare Signale, die verraten, dass Sie wahrscheinlich den oder die „Falsche/n“ daten…

Schluss mit Traumtanz

Grundsätzliches vorab: Es gibt nicht DEN Traumprinzen oder DIE Traumfrau, der oder die immer alles richtig macht. Und niemand, wirklich NIEMAND ist fehlerlos. Verabschieden Sie sich darum von überhöhten Idealen und Ansprüchen. Wovon wir hier sprechen, sind entscheidende Kleinigkeiten, die wichtig für eine funktionierende Partnerschaft sind. Sprich: Grundvoraussetzungen, damit Sie beide wirklich gute Startbedingungen haben (und die – wenn nicht vorhanden – eben K.o.-Kriterien sind).

Alles im Fluss?

Zwei Menschen, die gut zueinander passen und deren Energien ins Schwingen kommen, haben vor allem eins: Sich etwas zu sagen. Gerät das Gespräch bereits beim ersten Date derart ins Holpern, dass es unangenehm wird, sollten Sie das hinterfragen. Haben Sie es mit jemandem zu tun, der vorher deutlich unterhaltsamer war? Dann ist dieser Mensch entweder sehr schüchtern oder aber Sie funktionieren im „echten“ Leben nicht gut zusammen. Schauen Sie genau hin, bevor Sie urteilen.

Des Pudels Kern

Der Inhalt Ihrer Gespräche verrät mindestens genauso viel über Ihren Draht zueinander wie der Fluss der Unterhaltung. Gewisse Themen und Bemerkungen verraten Ihnen, wie der andere „tickt“. Ob sein Weltbild, seine Werte und Ziele im Leben mit dem harmonieren, was Ihnen selbst wichtig ist. Nehmen Sie die rosa Brille ab – und spitzen Sie die Ohren. Hören Sie genau hin, wo es passt – und wo eben gar nicht. Vor allem aber werden Sie sich darüber klar, welche Punkte Ihnen von höchster Bedeutung sind.

Neugierig?

Wer sich wirklich kennenlernen möchte, ist extrem neugierig aufeinander. Natürlich wird keiner gern ins Verhör genommen, aber wenn jemand Ihnen viele Fragen stellt, dürfen Sie das als gutes Zeichen werten! Ist nicht extreme Schüchternheit das Hindernis (was dann schnell erkennbar sein müsste), ist ein Mangel an Fragen durchaus ein klares Indiz für Desinteresse. Genauso dürfen Sie es übrigens andersherum interpretieren: Wenn SIE kein Bedürfnis haben, etwas über Ihr Date zu erfahren, können Sie es getrost abhaken…

Action speaks, not words…

Ein erstes Date ist aufregend, keine Frage. Die Situation an sich kann einen schon schwersten verunsichern – und auch zu peinlichen Aussetzern führen. Wir sind sicher: Sie werden schnell erkennen, ob Ihnen jemand vor lauter Lampenfieber die Tür vor der Nase zufallen lässt – oder schlicht aus Ignoranz. Und: Sie werden unterscheiden können, ob er oder sie Ihnen vor lauter Herzklopfen nicht in die Augen schaut (denn er/sie wird es wenigstens immer wieder scheu versuchen) oder aus reiner Gleichgültigkeit.

Alles Gefühlssache!

Der wertvollste Filter jedoch, ob Sie da dem „Falschen“ – was nur bedeuten soll: mit Ihnen nicht harmonierenden Date – gegenübersitzen, sind Ihre Gefühle. Erlauben Sie sich Urteile aus dem Bauch! Horchen Sie ehrlich in sich hinein: Langweilen Sie sich? Wünschten Sie, Sie könnten einfach nur schnell nach Hause? Stößt eine Äußerlichkeit Sie extrem ab? Es macht keinen Sinn, solche Wahrnehmungen zu ignorieren, selbst wenn es keine schönen Gedanken sein mögen. Ihre Gefühle sollten Sie ernst nehmen, denn sie sind da und Punkt! Daran lässt sich nun mal nichts herumschrauben oder schön denken.

So sorry… Der beste Weg aus dem Date

Sie haben sich viel von Ihrem Kontakt versprochen – aber nun ist Ihnen klar: Das wird nix? – Gemein, wenn sich erhoffte Gefühle nicht einstellen. Und nicht ganz leicht, das dem Anderen taktvoll zu vermitteln. Dennoch ist es wichtig, sich mit Stil zu verabschieden. Was Sie wissen sollten, um eine Bekanntschaft „sauber“ beenden zu können…
 

Wer sich auf die Suche nach dem oder der Richtigen macht, ist vor den Dates mit einem vielversprechenden Kontakt voller guter Hoffnung. Sie hatten interessanten Mailverkehr. Das Kopfkino spielte vielleicht sogar schon schnulzige Liebesszenen in rosarot. Ein paar Verabredungen mit guten Gesprächen und tollem Wein.

Und trotzdem gab es da diesen Störton, der immer unüberhörbarer wurde. Dann die ernüchternde Erkenntnis: es ist nicht die Aufregung, die für das Holpern in den Begegnungen sorgte. Es passt einfach nicht. Der Andere/die Andere ist nicht das, was Sie sich von ihm oder ihr erhofft haben. Die Lust, sich weiter zu schreiben oder mit ihm oder ihr zu telefonieren, sinkt stündlich. Der Gedanke an die nächste Verabredung bereitet Bauchschmerzen. Kurz: es ist an der Zeit, die Bekanntschaft zu beenden. Nur wie macht man das – ohne jemandem hart vor den Kopf zu stoßen: Notlügen, Schweigen oder klare Worte?

Der Totstell-Reflex

Wohl jeder hat es schon einmal am eigenen Leibe erfahren müssen: von einem Menschen, den Sie auf die ein oder andere Art in Ihr Herz geschlossen haben, kommt plötzlich nichts mehr. Kein Anruf, keine Antwort auf Mails, keine Erklärungen. Schweigen im Walde. Sie hoffen und bangen, suchen nach Gründen. Und nach quälender Ungewissheit kommt man irgendwann nicht mehr daran vorbei: Der andere ist raus. Martern Sie Ihr Gegenüber auf keinen Fall mit so einem stillosen Abgang. Sich so feige, still und leise aus der Affäre zu stehlen, ist schlicht: unwürdig. Einfach natürlich für den, der geht – aber respektlos gegenüber demjenigen, der zurückgelassen wird.

Das Ausweichmanöver

Flunkern, abwimmeln, ausweichen. Für viele ist das ein vertretbarer Kompromiss. Man reagiert irgendwie auf Ansprache, und tut niemandem weh mit der Wahrheit.

Aufrichtig ist aber auch diese Methode nicht. Und – unter uns – ob als Ausrede Geschichten von kranken Omas aufgetischt werden, Erkältungen für immer wieder verschobene Dates herhalten müssen – oder der andere plötzlich „irrsinnig viel“ Arbeit auf dem Schreibtisch hat und darum leider kurz angebunden ist. Es läuft alles auf Eines hinaus: Man fühlt sich am Ende veräppelt und einfach nur schlecht behandelt.

Die Karten auf den Tisch

Wenn man daran glaubt, dass das Karma sich als Folge unseres Verhaltens auf alle zukünftigen Begegnungen auswirkt, ist Ehrlichkeit der einzige Weg. Aber nicht nur dann. Jemandem zu sagen, dass die (übrigens von beiden Seiten!) erhofften Gefühle sich nicht einstellen, sollte schlichtweg selbstverständlich sein. Ein offenes Gespräch oder eine ehrliche Mail geben dem Anderen die Möglichkeit, loszulassen und sich neu zu orientieren. Vergessen Sie nie: Es gab Gründe, warum Sie sich mit diesem Menschen treffen wollten. Und sei es nur eine verklärte Momentaufnahme oder pure Neugierde – Anstand und Respekt gebieten es, sich nicht feige davonzustehlen, sondern sich auf Augenhöhe zu verabschieden.

Tschüß, mach’s gut! – Wie man Kontakte richtig verabschiedet

Einem Date zu sagen, dass das Interesse nicht groß genug ist, um in Kontakt zu bleiben, ist eine doofe Sache. Darum sollten Sie unbedingt ein paar Grundregeln beherzigen, um möglichst wenig verbrannte Erde zu hinterlassen.
 

Ob schon nach wenigen Mails oder erst nach einem längeren Anlauf mit Telefonaten und Treffen. Eine Abfuhr ist nie schön. Weder für den, der sie bekommt – denn es bedeutet, dass der andere nichts (mehr) von einem möchte. Noch für den, der den Korb gibt – und damit jemanden zurückweisen muss. Genau darum gilt: Verabschieden Sie sich immer auf die bestmögliche Weise – um es sich und anderen leichter zu machen:

Niemanden zappeln lassen

Sie sind sich ganz sicher, dass das mit Ihnen beiden nichts wird? Bitte zögern Sie nicht unnötig heraus, das zur Sprache zu bringen. Der andere hofft – genau wie Sie – auf eine feste Partnerschaft. Und die Gefahr, jemandem mit einem Korb weh zu tun, wächst, je mehr der Kontakt fortschreitet. Klare Worte auf die lange Bank zu schieben, nur weil es Ihnen unangenehm ist, wäre einfach nur unfair. Genauso gemein: sich tot stellen – und nicht (mehr) antworten. Gehen Sie mit anderen um, wie Sie selbst auch behandelt werden möchten!

Reinen Wein einschenken

Das eine ist, jemanden im Profil vielversprechend und interessant zu finden. Das andere ist – die echte Begegnung. Da muss wohl jeder einige Frösche küssen, bis sich der oder die Richtige findet. Wenn Er oder Sie es definitiv nicht ist: reden Sie nicht um den heißen Brei herum. Sparen Sie sich fadenscheinige Ausreden und Hinhaltetaktiken – à la „Ich habe zuviel zu tun“ oder „Ich bin noch nicht bereit für etwas Ernstes“. Formulierungen, die nahelegen, der andere müsse hartnäckiger sein oder noch etwas Geduld haben, sind fehl am Platz. Wenn es nicht funkt oder die Interessen zu weit auseinandergehen, sind das Tatsachen, die ausgesprochen werden sollten…

Herz zeigen

Einen Korb zu bekommen, ist blöd genug. Wenn Sie dem anderen aber zeigen, dass Sie es ebenso schade und bedauerlich finden, dass es nicht geklappt hat, machen Sie es erträglicher. Eine gewisse Empathie und die gelassene Einsicht, dass es leider nicht immer so läuft, wie man es sich (auch selber) wünscht, hilft. Und es lässt ihrem Gegenüber die Möglichkeit, das Ganze weniger persönlich zu nehmen. Schließlich trifft keinen die Schuld dafür, dass es zwischen Ihnen nicht harmoniert.

Haltung bewahren

Es sollte selbstverständlich sein, bis zum Schluss höflich zu bleiben. Vorwürfe oder Beleidigungen haben hier nichts verloren. Sie brechen den Kontakt aufgrund einer grundsätzlichen Meinungsverschiedenheit ab? Lassen Sie sich nicht zu weiteren Diskussionen hinreißen. Bleiben Sie sachlich. Schauen Sie lieber nach vorn – und lassen Sie die eventuell unschöne Begegnung hinter sich.

Respekt, bitte!

Respekt ist eine Form der Wertschätzung, die wirklich jeder verdient. Selbst wenn Sie von dem anderen oder unerfüllten Erwartungen enttäuscht sein sollten. Herablassende Äußerungen sind darum genauso tabu wie ausführliche Begründungen, warum Sie sich verabschieden möchten. Für den anderen ist es schon genug, dass Sie ihm eine Abfuhr erteilen. Selbst wenn Er oder Sie für Ihren Geschmack zu füllig, zu klein, zu langweilig oder humorlos sein sollte. Es ist auf KEINEN Fall etwas, was Sie ihm direkt ins Gesicht sagen dürfen. Üben Sie Rücksicht und ersparen Sie ihm oder ihr verletzende Urteile.

Time to say goodbye? – So denken Parship-Mitglieder über Absagen

Sagen Sie zum Abschied leise „Servus“? Oder beendet man Online-Kontakte, die nicht halten, was man sich von ihnen verspricht, besser wortlos? Hier die interessanten Ergebnisse unserer Parship-Umfrage.
 

Fakt ist: Wer online einen Partner sucht, knüpft auch Kontakte, die sich – früher oder später – als Fehlstarts erweisen. Doch was ist angebracht, wenn man merkt, dass es einfach nicht passt? Abschiedsworte oder einfach Schweigen im Walde? Wir wollten wissen, wie Sie es halten – und haben über 1.000 Mitglieder befragt:

Klarheit kommt gut an!

Jede Art der Absage – egal ob kurz und knapp, oder auf die charmante Art – ist besser als keine. Das finden 23 Prozent der Frauen und 28 Prozent der Männer. 41 Prozent unserer Mitglieder – Männer wie Frauen – erleben einen Korb dann am erträglichsten, wenn mit ein paar netten Zeilen „Tschüss“ gesagt wird. 55 Prozent der Frauen und 64 Prozent der Männer haben dementsprechend selber auch noch nie einen Kontakt ohne Abschied beendet. Nur magere sechs Prozent – unabhängig vom Geschlecht – halten einen wortlosen Kontaktabbruch für das Beste.

Für 30 Prozent der Frauen und 25 Prozent der Männer kommt’s immer darauf an, wie weit eine Bekanntschaft fortgeschritten ist: Auf einfache Kontaktanfragen erwarten sie nicht unbedingt eine Antwort, nach intensiverem Austausch aber schon. Sieben Prozent der Teilnehmer halten es danach auch selber so, dass sie Kontakte, bei denen es noch nicht zum Date kam, nicht förmlich beenden.

Funkstille? Oft nur Nachlässigkeit!

Der Grund für Kontaktabbrüche ist bei 16 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer die eigene Nachlässigkeit. Anstößige, unverschämte oder merkwürdige Äußerungen des anderen waren für 14 Prozent der Frauen und sechs Prozent der Männer der Auslöser, den Kontakt einzustellen. Nur acht Prozent der Frauen und fünf Prozent der Männer gaben an, einen Kontakt dann kommentarlos einzustellen, wenn ihnen das Bild des anderen nicht gefällt.

Das Fazit:

Zwei von dreien wünschen sich in jedem Fall ein Feedback, wenn jemand keinen Kontakt (mehr) möchte. Das verbleibende Drittel kann – zumindest, wenn es über die Erstanfrage nicht hinausging – mit einer ausbleibenden Antwort gut leben. Und: Für viele zählt, wie viel Austausch voranging – also wie viel Herzblut investiert wurde…

Unser Tipp:

Wer die Suche lockerer angeht und „weitgestreut“ unterwegs ist, sollte Kontaktanfragen zwar individuell (das versteht sich von selbst), aber weniger aufwändig halten. Und bei Nichtinteresse wenigstens knapp, jedoch immer charmant absagen. Das geht sogar ohne große Worte: In jedem Profil haben Sie die Möglichkeit, per freundlich vorformulierter Zeilen eine Bekanntschaft zu verabschieden. Sollte dagegen umgekehrt mal eine Antwort ausbleiben – nehmen Sie es bitte nicht persönlich! Die verschiedensten Gründe können zu einem Kontaktabbruch führen.

Korb gekriegt – was nun?

Absagen gehören zur Partnersuche wie die Kalorien zur Schlagsahne – es geht nicht ohne. Jeder möchte schließlich wählen, mit wem er sich zusammentut und mit wem nicht. Trotzdem nimmt man ein Nein leicht persönlich … Wie Sie mit Körben am besten umgehen.

Zwei Seiten der Medaille

Bemühen Sie sich um eine realistischere Sichtweise. Sie sind nicht jedermanns Traum, na gut, aber bestimmt auch nicht jedermanns Alptraum. Machen Sie Ihr Selbstbild nicht von Erfolgen bei der Partnersuche – Erfolgen bei wildfremden Personen – abhängig. Dass Sie ein liebenswerter Mensch sind, zeigen Ihnen Beziehungen zu Freunden und Familie. Und Sie werden auch noch andere, hoffnungsvollere Begegnungen erleben. In erster Linie sind Absagen ein Zeichen dafür, dass Sie aktiv auf der Suche sind – insofern also positiv. Wer bei vielen Kandidaten anklopft, hat natürlich mit mehr Abfuhren zu rechnen als jemand, der keinerlei Kennenlern-Versuche unternimmt und so zwar Bauchlandungen, aber auch wertvolle Chancen meidet. Der Korb gehört zum System Partnersuche dazu. Sie selbst möchten ja auch die Wahl und damit die Freiheit haben, Nein zu sagen. Besonderheit im Internet: Nirgends knüpfen Sie schneller und effektiver Kontakte, Sie können Dutzende von Kontaktanfragen auf einmal abschicken und die schützende Anonymität genießen. Als Kehrseite der Medaille macht es derselbe Mechanismus jedoch auch leicht, per Mausklick Körbe zu verteilen oder Kontakte abzubrechen.

Sie können nichts dafür

Eine Abfuhr nach der anderen, das kann vorkommen, liegt erfahrungsgemäß aber oft nicht an irgendwelchen Fehlern des Partnersuchenden, sondern vielmehr an der „Marktlage“: Wenn besonders viele Männer bzw. Frauen einer bestimmten Altersgruppe auf der Suche sind, bleibt den stark umworbenen Pendants kaum etwas anderes übrig, als sich von vielen frühzeitig zu verabschieden. Um eine Abfuhr richtig einzuschätzen, ist es wichtig, wann und unter welchen Umständen sie erfolgt ist. Bei Parship werden viele Körbe gleich nach Durchsicht der Kontaktanfragen und Partnervorschläge verteilt, also bevor überhaupt ein Austausch stattfand. Quälen Sie sich nicht mit Gedanken daran, wie eine von Ihnen kontaktierte Person belustigt oder empört Ihren Steckbrief betrachtet („Was bildet der sich ein, mich kennen lernen zu wollen!“). Es kann genauso sein, dass die Person alle Ihre Angaben ganz wunderbar fand, sich jedoch schon anderweitig festgelegt hat. Auch der Zufall und die Stimmung des Auswählenden spielen eine große Rolle. Wie auch immer, der oder die andere kennt von Ihnen nur wenige Rahmendaten, vielleicht ein Schreiben ins Blaue hinein, das Sie Ihrer Kontaktanfrage angefügt haben, und ein Foto – aber nicht Sie persönlich. Wer ein Foto von Ihnen gesehen hat, blickt damit nicht auf den Grund Ihrer Seele. Versuchen Sie, sich die Sache nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen, und probieren Sie es weiter.

Es wird persönlicher

Wenn schon Mails hin und her gingen, es vielleicht sogar ein Treffen gab, wiegt eine Absage (noch) schwerer. Trotzdem: Man kann einander auch dann noch nicht wirklich kennen. Falls ein Kontakt ohne Begründung beendet wurde, dürfen Sie gern nachhaken. Oft werden die Gründe nicht in Ihrer Person liegen, Sie sollten aber mit klaren Worten rechnen. Wenn Sie das Gefühl haben, sich einen groben Schnitzer erlaubt zu haben, können Sie darüber hinaus mit einem Freund auf die Suche gehen und diesem Ihre Nachrichtenwechsel, Ihre persönlichen Angaben und ggf. Ihr Foto zeigen. Letztlich sollte den Ausschlag geben, dass Sie selbst Ihr Auftreten stimmig finden. Falls es etwas gibt, das Sie hätten besser machen können – sehr gut, dieses Wissen hilft Ihnen beim nächsten Mal. Vermeiden Sie es, allzu hart mit sich ins Gericht zu gehen („Alle anderen können das, bloß ich nicht“), damit würden Sie nur sich selbst lähmen.

Geht doch noch was?

Falls Sie Pech haben, werden Sie vielleicht auch einmal grob und taktlos zurückgewiesen. Sie müssen dann mit Ihrem Ärger nicht hinterm Berg halten, sondern können dem anderen mitteilen, dass Sie sich abgebügelt fühlen („Mach dir doch mal Gedanken, ob so was nicht auch netter geht“). Aber vermeiden Sie es, sich auf dieselbe verletzende Ebene zu begeben („Du warst mir auch zu hässlich“). Und schließlich gibt es noch jene Kontakte, bei denen Sie eine Absage nicht einfach hinnehmen möchten. Müssen Sie auch nicht – wenn da wirklich Interesse am anderen ist und nicht etwa nur verletzte Eitelkeit, weil man Ihnen mit einem Korb zuvorgekommen ist. Wenn Sie die Möglichkeit haben, fassen Sie noch mal nach. Erklären Sie, warum die Begründung für die Absage (z.B. 200 Kilometer Entfernung) Sie nicht überzeugt, und werfen Sie Gegenargumente in die Waagschale. Werden Ihnen dann neue Gründe gegen den Kontakt vorgehalten, sollten Sie das Nein akzeptieren. In manchen Fällen jedoch zahlt sich nettes Am-Ball-Bleiben aus.

Und ansonsten: Der oder die andere hat selbst Schuld, dass Sie ihm/ihr durch die Lappen gehen. Am besten fährt, wer alles nicht so verbissen sieht und die Online-Partnersuche nicht als „letzten Notnagel“ nimmt, sondern als das, was sie ist: eine tolle Erweiterung der Chancen und ein Übungsfeld.

Verabschiedung? In 6 Schritten mit Bedacht

Im Internet ist die Liebe nur einen Klick entfernt. Das ist toll, hat aber auch eine Kehrseite. Denn ebenso schnell ist ein potenzieller Partner weggeklickt. Wer seine Chance aufs Liebesglück erhöhen möchte, sollte also mit Bedacht vorgehen…

1. Wünsche bewusst machen

Am Beginn jeder Partnersuche stehen Ihre Wünsche und Bedürfnisse. Wenn Sie die nicht kennen, werden Sie wahrscheinlich schneller eine Nadel im Heuhaufen finden als einen neuen Partner. Machen Sie sich also zunächst klar, was Ihnen im Leben und speziell in einer Partnerschaft wichtig ist. Ein guter Anhaltspunkt dabei sind eigene Erfahrungen: Was war gut in der letzten Beziehung? Was möchten Sie lieber nicht noch mal erleben? Nehmen Sie ruhig Zettel und Stift zur Hand und schreiben Sie auf, was Ihnen einfällt. Das vereinfacht den nächsten Schritt:

2. Ziele setzen

Eingrenzen muss sein. Sonst wird die Suche zum Blindflug. Hier tritt nun Ihr Wunschzettel auf den Plan. Achten Sie darauf, dass Ihre Wünsche ausreichend Platz lassen und nicht zu eng gefasst sind. Wenn Sie Ausschlusskriterien formulieren: Nehmen Sie nur die absoluten No-Go’s in Ihre Liste auf. Eigenschaften also, die Sie partout nicht tolerieren können. Allzu unkritisch ist aber auch nicht gut: Sonst verlieben Sie sich leicht in Wunderwesen, das es so gar nicht gibt. Mancher neigt besonders dazu, sein Ideal von virtuellen Partnern verkörpert zu sehen, die in Wirklichkeit ganz anders sind. Außerdem sollten Sie natürlich Ihre…

3. Ungeduld zügeln

Die Haare zu kurz, ein Kommafehler zu viel, die falschen Hobbys – es gibt viele Gründe, die zum schnellen Wegklicken eines anderen Mitglieds führen können. Ist ja auch einfach. Ein Klick – ab in die Wüste! Mit so leichtfertiger „Ferndiagnose“ verpassen Sie aber leicht die besten Kandidaten. Oder sitzen im Extremfall irgendwann entgeistert vor einer leergefegten Partnervorschlagsliste. Schade um die guten Chancen! Deswegen: Nehmen Sie sich Zeit. Lesen Sie Profile und Mails sorgfältig durch und suchen Sie nach positiven Punkten. Falls Sie wissen, dass Ihr Wegklickfinger gern mal mit Ihnen durchgeht, hilft ein kleiner Trick: Schreiben Sie „Stopp – warte noch“ auf ein Post-it und kleben Sie dieses auf Ihren Monitor. Das bringt Sie dazu, Ihre Entscheidungen zu überdenken. Und es hilft Ihnen, wenn Sie…

4. Zwischen den Zeilen lesen

Mal ehrlich: Wie lange haben Sie für Ihre selbst formulierten Profil-Einträge zu gebraucht? Sind Sie damit zufrieden? Finden Sie, dass Sie Ihren Charakter hundertprozentig getroffen haben? Wenn ja, haben Sie Glück. Sie sind mit einem Talent gesegnet, das nicht jeder hat. Nicht jeder kann nämlich seine Wesensart so in Worte fassen, wie er es gerne täte. Ähnlich ist es bei Fotos: Selbst von Brad Pitt gibt es Bilder, auf denen er sich nicht wesentlich von dem unattraktiven Jogginghosenträger aus dem 1. Stock unterscheidet. Und nicht jeder Mensch ist fotogen.

Die Moral von der Geschicht: Wenn Sie nicht genau hinschauen, kann Ihnen schon ein Brad Pitt durch die Lappen gehen (oder wahlweise: eine Marilyn Monroe). Deswegen spricht vieles für…

5. Großzügigkeit!

Nicht jeder kann schreiben wie Goethe, nicht jeder sieht aus wie Marilyn Pitt! Trotzdem kann sich hinter einem eher nicht so tollen Foto und einem eher unbeholfenen Profil ein toller Mensch verbergen. Solange Sie also noch nicht in näherem Kontakt stehen, spricht vieles dafür, großzügig zu sein. Wenn eine Mail des anderen allerdings unter die Gürtellinie geht oder Sie irgendein Unbehagen in der Kommunikation verspüren, sollten Sie nicht zögern und weiterziehen. Falls Sie aber irgendetwas innehalten lässt, warten Sie ab. Schlafen Sie eine Nacht darüber. Oder wenn nötig eine Woche. Großzügigkeit ist allerdings nicht für jeden das richtige Konzept: Wer dazu neigt, sich schnell vereinnahmen zu lassen, sollte die Schere aus Selbstschutz früher ansetzen. Allen anderen aber sei das Prinzip Großzügigkeit empfohlen – das erhöht die Kontaktzahl und damit den Lernfaktor, denn…

6. Nachjustieren hilft

Als der Mensch das Auto erfand, waren Jahrzehnte notwendig, um es zur Serienreife zu bringen. Ebenso war es beim Computer, beim Telefon, bei der Thermohose – eben bei allem, was etwas komplizierter ist. Auch bei der Liebe. Hier wie dort hilft hauptsächlich eines: Ausprobieren, Erfahrungen sammeln. Je mehr Kontakte Sie haben, desto sicherer werden Sie erkennen, was Sie eigentlich wollen. Und woran Sie erkennen, ob jemand diese Erwartungen erfüllt. Sie werden Profile anders lesen und Ihre Suchparameter nachjustieren. Klopfen Sie Profile unerfreulicher Begegnungen auf Gemeinsamkeiten ab und tun Sie das Gleiche bei erfreulichen Dates. So nähern Sie sich Schritt für Schritt dem Traumpartner. Dass all das etwas dauern kann, ist nicht schlimm. Im Idealfall hält eine Partnerschaft ja lebenslänglich (bzw. so lange, wie Ihr inneres Rechtssystem es vorschreibt), also dürfen Sie sich bei der Suche ruhig ein paar Minuten Zeit lassen.

Pech in der Liebe? 7 klassische Single-Denkfallen

Sie sind schon lange, viel zu lange, erfolglos auf der Suche nach Mr. oder Mrs. Right? Vielleicht liegt das an kleinen, aber entscheidenden Missverständnissen. Also prüfen Sie besser, ob Sie sich bei der Partnersuche selbst im Wege stehen…

Ja, es gibt sie – klassische Fehlannahmen und gewagte Glaubenssätze, die daran schuld sein können, wenn es nicht so gut läuft. Eben gemeine Stolpersteine auf dem Weg zum Liebes-Erfolg…

1. Ich erwische immer den/die Falsche/n

Sie haben das Gefühl, zielsicher immer „daneben“ zu greifen? Vielleicht steckt dahinter die unbewusste Erwartung, sowieso nur scheitern zu können. So eine Opferhaltung ist – so seltsam das klingt – natürlich bequem. Schließlich schiebt man die Verantwortung, Entscheidungen zu treffen und sich einzulassen, einfach ab. Überlegen Sie, ob Sie Liebesdingen gegenüber einfach (noch) zwiegespalten sind. Setzen Sie sich ehrlich mit Ihren Wünschen UND Ängsten auseinander. Und hinterfragen Sie auch Ihr Suchmuster: Eine sehr hübsche Frau beispielsweise, die darauf setzt, sich finden und kontaktieren zu lassen, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit immer denselben Typ Mann erwischen: Kerle mit einem riesengroßen Ego…

2. Mein Problem? Ich habe eben Ansprüche!

Ihnen ist keine/keiner gut genug? Wer gnadenlos siebt und ausmustert, sollte sich überlegen, ob hier nicht ein unbewusster Schutzmechanismus am Werkeln ist: „Wie im Märchen – solange die Bewerber unlösbare Aufgaben bestehen müssen, kann die Prinzessin ja sicher sein, dass es nicht ernst wird“, erklärt die Hamburger Psychologin Claudia Clasen-Holzberg in ihrem Buch „Liebe gesucht“. Also: Kommen Sie herunter vom hohen Ross – und machen Sie sich von absurden Traumvorstellungen frei. Geben Sie auch „echten“ Menschen mit Ecken und Kanten eine echte Chance.

3. Für mich interessieren sich nur Langweiler

Drehen Sie den Spieß um! Fragen Sie sich mal: Was gefällt Ihnen an Leuten, die Sie hinhalten oder sogar ablehnen? Es ist ein seltsames Phänomen, dass magere Zeichen von Menschen, die sich nicht festlegen möchten, anziehender wirken als verlässliche Signale. Was haben Sie vom verheißungsvollen Lächeln Ihrer „schon viel zu lange“ verheirateten Kollegin wirklich? Zählt es wirklich mehr als die aufmerksamen Mails Ihres neuen Parship-Kontaktes? Natürlich sollten Sie sich nicht einfach auf jemanden einlassen, nur weil sie oder er Sie will. Aber Sie verdienen jemanden, der sich für Sie interessiert – und keine Angst hat, das offen zu zeigen.

4. Singles sind Singles, weil sie eine Macke haben

Sie denken, wenn jemand solo ist, muss es triftige Gründe dafür geben? Sie sind felsenfest überzeugt, dass Singles „Übriggebliebene“ sind, die alle eine Riesenmacke haben? Denken Sie über sich eigentlich dasselbe? Wir hoffen nicht! Natürlich hat jeder hat seine Eigenheiten und auch eine Vorgeschichte, übrigens auch Menschen in glücklichen Partnerschaften. Und Sie sollten auch nicht befürchten, speziell im Internet nur auf „Problemfälle“ zu stoßen. Sie begegnen ganz normalen Menschen, die sich – wie Sie – einfach eine Beziehung wünschen.

5. Ich bin den Männern zu selbstständig

Klar gibt es den Typ Mann, der sich mit der klassischen Rollenverteilung sicherer und wohler fühlt. Aber genügend andere wünschen sich eine Partnerin, die auf eigenen Beinen steht – und der Sie auf Augenhöhe begegnen können. Könnte es sein, dass Sie im vorauseilenden Gehorsam manchmal allzu sehr die starke Frau rauskehren? Lassen Sie einfach mal locker! Trauen Sie sich beim nächsten Date zum Beispiel, auch mal Ihre weichere Seite zu zeigen. Dadurch mutieren Sie noch lange nicht zum unselbstständigen Mäuschen.

6. Wenn es ernst wird, sind die meisten doch sofort weg

Es ist völlig in Ordnung, zu seinen Bedürfnissen zu stehen – und sie klar zu formulieren. Und Sie dürfen auch von Anfang an klarmachen, dass Sie sich eine dauerhafte Beziehung wünschen. Nur berechtigt dieser „ernsthafte“ Wunsch nicht dazu, jemanden zu überfahren. Mit drängender Sehnsucht nach Zusammenleben, Heirat und Nachwuchs sollten Sie den anderen nicht schon beim Kennenlernen überfordern. Keiner fühlt sich wohl, wenn er als Mittel zum Zweck dienen soll. Und ja: dann kann es passieren, dass man vor Ihnen davonrennt. Ein Fauxpas übrigens, der sowohl Frauen als auch Männern gern unterläuft…

7. Ich muss taktieren, um anzukommen

Viele Ratgeberbücher legen nahe, dass man sich einfach nur an bestimmte Regeln halten muss, um zu „landen“. Leider ist Liebe aber kein Kuchen, der dann perfekt gelingt, wenn man sich an die richtigen Rezeptanweisungen hält. Sofortiges Antworten auf Mails ist ein sicherer Weg, sich unattraktiv zu machen? Eine gemeinsame Nacht vor dem fünften Treffen – eine Todsünde? Ignorieren Sie „gute“ Ratschläge und hören Sie auf Ihr Herz (und Ihren Verstand!). Bleiben Sie sich treu und lassen Sie sich von niemandem etwas aufschwatzen, weder von potentiellen Partnern noch von neunmalklugen Ratgebern.

Parallel-Dating – Top oder Flop?

Verpflichtet ein erstes Date zur Kontaktsperre mit anderen Mitgliedern? – Natürlich nicht! Doch wie viele darf man parallel treffen? Und kann man darüber sprechen? Es gibt einige Grundregeln, an die Sie sich unbedingt halten sollten…

Mit der Verbindlichkeit ist das so eine Sache: Der eine möchte sich schon nach einem großartigen ersten Date auf nichts und niemanden mehr als dieses Geschöpf konzentrieren. Der nächste braucht etwas länger – und trifft vorerst noch andere…

Am Anfang: Locker bleiben!

Machen Sie es sich leichter: Gehen Sie anfangs stillschweigend davon aus, dass noch andere Kontakte bestehen können. Die sind aber in jedem Fall ein (zu) heikles Thema für den Start. Ein Austausch von – vor allem heiteren! – gemeinsamen Erfahrungen taugt dagegen perfekt für den Smalltalk. Werden Sie direkt gefragt, wie es bei Ihnen aussieht, dürfen Sie (aber müssen nicht) Farbe bekennen. Nur: Antworten Sie so, dass es dem anderen gut damit geht! Definitiv zu früh sind Diskussionen darüber, ob Parallel-Kontakte verabschiedet werden sollten…

Too much information

Ihr Date plaudert trotzdem sorglos aus seinem Date-Nähkästchen? Haken Sie nach: „Warum erzählst du mir das?“. Sagen Sie, was es bei Ihnen auslöst. Ein „Ich weiß gar nicht, ob ich so überhaupt Lust habe, dich nochmal zu treffen“ ist ein deutlicher Warnschuss. Und dann messen Sie Ihr Gegenüber an ihren oder seinen Taten: Wer ehrlich begeistert ist, wird Missverständnisse ausräumen – und sich bald wieder melden.

Klasse statt Masse

Viele suchen ernsthaft eine Partnerschaft. Andere freuen sich auf neue Begegnungen. Und manche möchten sich nach einer langen Beziehung oder Singlezeit neu austesten. So weit, so gut. Schwierig wird es mit einer klaren Konsumhaltung: Wer wahl- und zahllos parallel Frauen oder Männer durchschleust, um sich unverbindlich umschwärmen zu lassen, riskiert an der Liebe vorbeizuschliddern. Vor allem, wer bei diesem Spielchen bleibt, wenn sich ein vielversprechender Kontakt ergibt…

Was du nicht willst, das man dir tu…

Jeder kennt den Spruch von der Jobsuche: „Wie Sie wissen, gibt es noch andere Interessenten … wir melden uns bei Ihnen“. So eine gönnerhafte Einstellung hat nichts bei der Partnersuche verloren! Sie macht jeden, der Sie kennenlernen möchte, zum schnöden „Bewerber“. Irritierte Reaktionen, wenn nicht sofortige Ablehnung ist garantiert! Wogegen nichts spricht, ist das Bedürfnis, um ein bisschen mehr Zeit oder weitere Treffen zu bitten, um sich besser zu „beschnuppern“.

Neukontakte = Flirtbremse

Wer nach einem gelungenen „ersten Mal“ weiter neue Kontakte sucht, muss damit rechnen, seinen Datepartner zu verprellen. Nach unserer Umfrage verstehen besonders Frauen es als klare Absage, wenn ihr Favorit nach einem tollen Date fleißig weiter neu wirbt. 51 Prozent sind dementsprechend enttäuscht, bei den Männern sind es „nur“ 38 Prozent. Sie spornt der Wettbewerb (naturgemäß) eher an. 14 Prozent legen sich dann eher noch mehr ins Zeug – im Vergleich zu mageren 4 Prozent der Frauen…

Exklusivität genießen!

Es bleibt fantastisch – und prickelt ganz deutlich von Begegnung zu Begegnung immer intensiver zwischen Ihnen? Dann darf es – außer allerhöchstens bereits vorher getroffenen Verabredungen – schnell wirklich gar keinen Grund mehr geben, sich parallel noch weitere Kandidaten anzusehen. Genießen Sie Ihren Schatz exklusiv!

Angst vorm Verlieben? 4 Tipps, mit denen Sie die Panik in den Griff bekommen!

Es klingt absurd – aber wenn die Liebe wirklich an die Tür klopft, bekommen viele Menschen Angst vor den eigenen Gefühlen. Wir verraten Ihnen, warum es Sinn macht, sich diesen Zweifeln zu stellen – damit Sie Ihrem Glück nicht länger selbst im Weg stehen!

Sie haben jemanden kennengelernt und sind dabei, sich Hals über Kopf zu verlieben? Eigentlich großartig! Wäre da nur nicht dieses mulmige Gefühl…? Keine Sorge: Die Furcht davor, verletzt zu werden, ist ganz normal! Diese vier Tricks helfen Ihnen, mit Ihren Ängsten besser umgehen zu können:

1. Selbst-Sabotage enttarnen

Je näher Sie einander kommen, desto größer werden Ihre Zweifel? Der wichtigste Schritt: Diese Furcht zu (er)kennen – und zu durchschauen, wie sie das eigene Verhalten steuern kann. Zum Beispiel, indem sie hübsch getarnt als Rechtfertigung oder Vorwand dafür auftritt, warum es mit dem anderen ja gar nicht klappen kann. Es ist erstaunlich, wie sehr wir uns selbst sabotieren können, wenn wir einem anderen Menschen (vermeintlich zu) nahe kommen. Merke: Ängste sind kein Zeichen dafür, dass es nicht der oder die Richtige ist. Im Gegenteil: Tatsächlich wächst die Panik gern proportional mit den stärker werdenden Gefühlen!

2. Die Flucht nach vorn antreten

Zu Ihrer Beruhigung: Angst ist eigentlich ein kerngesunder Warninstinkt! Sie hilft uns, vorsichtig zu sein – und Fehler möglichst kein zweites Mal zu machen. So weit, so gut. In Gefühlsfragen ist dieser (Flucht-)Instinkt aber oft ein schlechter Ratgeber. Speziell dann, wenn wir aus Angst vor Verletzungen einfach nur blind davonlaufen, statt uns auf jemanden einzulassen. Fast jeder hat schon schmerzlich erfahren müssen, wie (s)eine Liebe scheitert. So etwas sitzt. Aber man kann und sollte lernen, es zu handhaben – statt sich von diesen Erfahrungen „einschüchtern“ zu lassen. Nur wenn wir den alten Verletzungen und daraus folgenden Ängsten ins Auge sehen, können wir sie bewältigen. Hören Sie also gut hin, was Ihnen Ihre innere Stimme erzählt. Seien Sie selbstkritisch und ehrlich. Dann sind Sie auf einem guten Wege, Ängste realistisch einzuordnen, statt sich von Ihnen steuern zu lassen. Ein Tipp zum Partner finden: Zögern Sie nicht, sich Unterstützung beim Experten zu holen, wenn Sie das Gefühl haben, festgefahren zu sein – erst recht, wenn Ihre Erlebnisse traumatischer Natur gewesen sein sollten…

3. Mit offenen Karten spielen

Im Umgang mit Zweifeln und Ängsten ist Offenheit immer eine schlaue Strategie. Sie haben das Gefühl, Ihre frische Beziehung hat das Potential zu mehr? Dann zögern Sie nicht, Ihre Befürchtungen leise anzusprechen. Nur wer um Ihre Verletzlichkeiten weiß, hat die Chance, damit gut umzugehen und empfindliche Zonen zu umschiffen. Mal sehen – vielleicht gelingt es ihm oder ihr ja sogar, Ihnen Ihre Befürchtungen zu nehmen – sei es mit Humor oder besonderer Zuwendung. Unsicherheiten müssen nämlich keineswegs abschreckend wirken. Wenn man sie ausspricht und teilt, können sie – im Gegenteil – sogar sehr zusammenschweißen. Möglich, dass Sie ins Staunen geraten, mit welchen Gefühlen und Bedenken sich der andere so herumschlägt…

4. Nichts vorweg nehmen

Auch wenn´s schwer fällt: Haben Sie viel Geduld mit sich und dem anderen! Das hilft Ihnen, sich nicht überstürzt von Ihrem möglichen Glück abzuwenden. Versuchen Sie, gemeinsame Momente zu genießen, statt Eventuelles vorwegzunehmen. Konzentrieren Sie sich allein auf die schönen Begegnungen im Hier und Jetzt. Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf über das „Vielleicht“ von morgen. Lassen Sie es einfach auf sich zukommen. Und seien Sie sicher, dass Sie mit Parship© schon mal einen guten Weg gewählt haben, jemanden für eine vertrauensvolle und harmonische Partnerschaft zu finden!

Immer noch allein? 6 Maßnahmen, die es Ihnen leicht machen, Single zu sein

Ja, manchmal dauert es einfach etwas länger, bis die Liebe uns findet! Aber, wissen Sie was? Das ist halb so wild – mit der richtigen Einstellung! Hier sind sechs schlaue Grundregeln, die Ihnen helfen, auch als Single grundglücklich durchs Leben zu gehen:

Sie haben jemanden kennengelernt und sind dabei, sich Hals über Kopf zu verlieben? Eigentlich großartig! Wäre da nur nicht dieses mulmige Gefühl…? Keine Sorge: Die Furcht davor, verletzt zu werden, ist ganz normal! Diese vier Tricks helfen Ihnen, mit Ihren Ängsten besser umgehen zu können:

1. Pfeifen Sie auf gute Ratschläge

Sie bekommen von allen Seiten Tipps der Sorte „Du wirst den/die Richtige/n finden, wenn du aufhörst, nach ihm/ihr zu suchen“? (Was glauben Sie, wie viele NICHT auf der Suche sind, aber seit Jahren auf keinen grünen Zweig kommen!) Oder – noch besser: „Du musst erst dich selbst lieben, bevor jemand anderes dich lieben kann.“ (Wenn es danach ginge, hätte KEIN Teenager dieser Welt eine Beziehung!) Die Wahrheit ist, wie immer im Leben: Wenn Sie etwas verändern wollen, müssen SIE sich bewegen. Und wenn Sie jemanden kennenlernen möchten, müssen SIE etwas dafür tun, nämlich vom Sofa aufstehen, Kontakte knüpfen – und unter Umständen Dutzende Male dem/der Falschen gegenübersitzen, bevor der/die Richtige Ihnen in die Arme läuft…

2. Lassen Sie sich nicht blenden

Egal ob Familienalbum, Instagram oder Facebook: Menschen zeigen nur die wirklich strahlenden (oder – seltener – die wirklich schlimmen) Seiten ihres Lebens. Lassen Sie sich bloß nicht durch Pärchenperfektions-Postings oder Romantik-Hashtags aus der Ruhe bringen. Natürlich macht kaum einer miese Dates oder ein gebrochenes Herz öffentlich. Und wer postet schon die verzweifelten Momente, in denen er der festen Überzeugung ist, niemals den Richtigen zu finden?

3. Glauben Sie: Wie es ist, ist es gut

Ja! In den fünfziger Jahren hat man früh geheiratet und das Lebensziel bestand darin, eine Familie zu gründen. Die Frauen hatten eine propere Küche vorzuweisen, Männer einen gesicherten Job. Heute ist zum Glück vieles möglich: Frauen machen Karriere, bevor sie sich für Mann und Kinder interessieren. Männer hoffen nach zwei gescheiterten Ehen immer noch auf die große Liebe. Und an all dem ist nichts falsch. Es ist Ihr Leben und Ihre Entscheidung, wie Sie es gestalten. Also: Pfeifen Sie auf Vergleiche mit anderen Biografien. Es ist gut, wie SIE es machen – und wie es ist.

4. Suchen Sie Verbündete

Sie sind nicht der oder die Einzige, der gefühlt schon ewig Single zu sein meint. Auch andere kennen die Anwandlungen zu glauben, dass sie NIEMALS jemanden finden werden, der zu ihnen passt. Schauen Sie sich einfach mal aufmerksam in Ihrem Bekanntenkreis um. Sie werden feststellen: Sie müssen keine Selbsthilfegruppe gründen, um Gleichgesinnte zu finden. Knüpfen Sie Kontakte – und machen Sie gemeinsame Pläne. Sie werden viel Spaß zusammen haben und erkennen: Sie brauchen sich überhaupt keine Sorgen zu machen, dass etwas mit Ihnen nicht stimmt.

5. Schätzen Sie, was Sie haben

Sie haben keinen Partner? Na und? Sie sind mehr als nur Ihr Beziehungsstatus! Das nächste Mal, wenn jemand wieder mal kurz davor ist, Sie zu bemitleiden, lassen Sie ruhig mal Neid aufkommen: „Naja, weißt du… ich bin so was von happy, so viel Energie für meinen neuen, spannenden Job zu haben.“ Oder: „Nächstes Wochenende gehe ich feiern bis früh um vier. Und zwar ohne ewige Diskussionen am nächsten Morgen.“ Auch prima geeignet: „Oh Mann, heute habe ich mit so einem süßen Typen/einer tollen Frau in der Supermarktschlange geflirtet. Leider nichts für dich, du bist ja schon vergeben…“.

6. Freuen Sie sich für andere

Neid und Eifersucht sind wirklich miese Gefühle. Darum: Versuchen Sie, dieses Gift aus Ihrem Leben zu verbannen! Klar ist es hart, wenn wieder mal eine Freundin anruft, um zu schwärmen, dass sie sich verlobt hat. Und es kann schmerzen, wenn der beste Kumpel zum zweiten Mal Vater wird, während man selber nicht mal ein Rendezvous in Aussicht hat. Dennoch: Freuen Sie sich mit! Gönnen Sie anderen von Herzen, was Sie sich selber wünschen. Denn all Ihre Freunde, die den Richtigen oder die Richtige schon gefunden haben – und vielleicht sogar schon verheiratet sind -, werden eines Tages auch für Sie da sein. Dann, wenn Sie den Richtigen gefunden haben.