Was Liebe alles bewirken kann

26.07.2016 Jana Bogatz

Gerd (50, selbstständig) aus Schleswig-Holstein und Claudia (47, Lehrerin) aus Schleswig-Holstein haben sich auf Parship.de kennengelernt. Hier erzählen sie, wieso es die richtige Entscheidung war, sich bei Parship.de anzumelden.

So verliebten sie sich:

© privat

„Ich treffe den Mann meiner Träume im Supermarkt an der Kasse“. Davon war ich nach meiner Trennung überzeugt und von all den gut gemeinten Ratschlägen meiner Freundinnen, ich solle mich doch bei einer Partnervermittlung anmelden, wollte ich nichts wissen. Schließlich bin ich viel unterwegs. Und treffe ich meinen Traumprinzen nicht im Supermarkt, dann doch wohl hoffentlich beim Sport oder auf Partys bei Freunden oder im Urlaub.

Nach einigen Jahren Alleinseins verlor ich allmählich dann doch die Hoffnung und meldete mich im Oktober 2014 bei Parship an.

Bei meinen Kontakten war mir sehr wichtig, dass wir gemeinsame Hobbies haben

Insofern setzte ich den Filter der Partnersuche sehr eng. Im November lernte ich einen Mann kennen, in den ich mich verliebte. Nach außen hin schien alles perfekt zu sein. Er wohnte in meiner Nähe, hatte Kinder im Alter meiner Kinder und was ich am Schönsten fand: er spielte genau wie ich Golf und joggte regelmäßig. Letztlich musste ich aber feststellen, dass die äußeren Werte noch so toll sein können; wenn man nicht genug Wärme und Zuwendung bekommt, kann sich keine dauerhafte Partnerschaft entwickeln. Nach vier Monaten beendete ich die Beziehung.
Ich fühlte mich bestätigt: Partnersuche im Internet kann nicht funktionieren! Ziemlich halbherzig loggte ich mich in den nächsten Wochen ab und zu bei Parship ein. Und eines Tages hatte ich eine Anfrage von Gerd in meinem Postfach. Mein erster Blick war wie immer auf die Hobbies:
Fahrradfahren- ich hasse Fahrradfahren
Paddeln- noch nie gemacht
Volleyball- bestimmt ganz nett, habe ich aber noch nie gespielt
Inlinern- mit Graus dachte ich an meine gescheiterten Inliner-Versuche zurück
Als ich dann allerdings das „ Er über sich“ las, wurde ich dann doch neugierig und antwortete auf seine Mail. Es entstand ein sehr intensiver Mailkontakt und was ich nie für möglich gehalten habe:

Ich war dabei, mich in einen Mann zu verlieben, den ich bislang nur per Mail kennengelernt hatte

Nach drei Wochen hatten wir unsere erste Verabredung und ich hatte große Angst vor dem Date. Angst, enttäuscht zu werden, dass Gerd in Wirklichkeit doch nicht so nett ist wie in den Mails und auch Angst, dass ich nicht seinen Erwartungen entspreche.
Aber diese Angst war absolut unberechtigt. Als ich ihm das erste Mal in die Augen schaute, war es schon um mich geschehen. Liebe auf den ersten Blick! Dass ich so was erleben durfte, hätte ich nie geglaubt. Wir haben einen wunderschönen Nachmittag miteinander verbracht. Kaum war ich zu Hause angekommen, kam auch schon eine SMS von ihm, dass ihm der Nachmittag sehr gefallen hätte und er mich gerne wiedersehen würde. Gleich am nächsten Tag trafen wir uns wieder zum gemeinsamen Spaziergang. Als er mich irgendwann in den Arm nahm, hatte ich das Gefühl, im 7. Himmel zu schweben… und dort schwebe ich immer noch.
Mittlerweile sind wir ein halbes Jahr zusammen. Und meine Freunde staunen: ich fahre mittlerweile jeden Morgen mit dem Fahrrad zur Arbeit, war im Sommer paddeln und Gerd war auch schon mit mir auf dem Golfplatz. Was Liebe alles bewirken kann! Nur auf Inliner wird Gerd mich nie bekommen!