Angst vor dem Date: Wie Sie Ihre Nervosität in den Griff bekommen

Angst vor dem Date? Diese Situation kennen wir alle: Noch sitzen Sie entspannt daheim in der Küche bei einem Kaffee, als wäre die Welt in Ordnung. Doch ein kurzer Blick auf die Uhr genügt und alles dreht sich um 180 Grad: Der Puls schnellt in die Höhe, die Hände schwitzen, im Magen macht sich ein mulmiges Gefühl breit.

Die Angst vor dem Treffen mit ihm bereitet Ihnen Kopfzerbrechen: Warum sollen Sie sich diesen Stress überhaupt antun? Wäre es klüger, gleich wieder abzusagen? Ausreden gäbe es wie Sand am Meer. Aber ein bisschen neugierig sind Sie auch. Was ist, wenn da vielleicht doch die Liebe Ihres Lebens wartet?

Wir zeigen Ihnen Beispiele auf, die Ihre Nervosität auslösen können und geben Ihnen acht nützliche Strategien an die Hand, um das unruhige Gefühl in positive Energie umzuwandeln.

Gründe für die Angst vor dem Date

Das sind die sieben häufigsten Gründe, die die Panik auslösen können:

  • Verunsichert, aus der Übung zu sein, da Sie nach langer Beziehung als Single ab 50 wieder auf dem Datingmarkt sind
  • Angst vor Enttäuschungen und Ablehnung
  • Anspannung, weil Sie als Langzeitsingle im Dating-Marathon erneut scheitern könnten.
  • Angst, dass Sie nicht attraktiv genug sein könnten, vor allem, wenn Sie eher schüchtern sind
  • Sorge, den Erwartungen nicht zu genügen
  • Unsicherheit, etwas Falsches zu sagen, oder in unangenehmen Redepausen oder peinlichem Schweigen zu versinken
  • Unruhe, dass Ihr Gegenüber in Realität doch nicht dem entspricht, was Sie bisher von ihm auf der Online-Partnerbörse kennengelernt haben.

Angst vor dem Date: Das können Sie dagegen tun

Im Folgenden wollen wir Ihnen acht Tipps geben, damit Sie mit der innerlichen Achterbahnfahrt der Gefühle erfolgreich umgehen können.

1. Lassen Sie die Angst vor dem Date zu

Das klingt jetzt wahrscheinlich genau wie das Gegenteil von dem, was Sie eigentlich wollen. Sehen Sie Ihre Furcht als Lampenfieber: Sie hilft dem Körper nämlich auch in eine höhere Leistung zu kommen. Angst ist also nicht unbedingt etwas Negatives. Wenn Sie völlig entspannt sind und überhaupt keine Gefühle vor einem ersten Date haben, könnte Ihr Gegenüber dies vielleicht sogar als emotions- oder teilnahmslos interpretieren. Sie wollen ja schließlich sympathisch wirken und nicht wie ein Kühlschrank. Werden Sie sich bewusst, was genau die Angst vor einem Date auslöst und lassen Sie das Gefühl erst einmal zu. Noch dazu sorgt ein gewisser Nervenkitzel für eine knisternde romantische Spannung.

2. Fokussieren Sie sich auf Ihre positiven Gefühle

Wenn Sie ausschließlich Panik vor Dates verspüren, würden Sie nie aus dem Haus gehen. Aus Angst würden Sie kategorisch vermeiden, jemanden treffen zu wollen. Da muss es also noch etwas Anderes geben. Um die negativen Emotionen zu relativieren, empfehlen wir Ihnen, dass Sie auch die positiven Gefühle, die mit einer Verabredung verbunden sind, ins Blickfeld rücken.

Was motiviert Sie, sich auf diese Situation einzulassen:

  • Ist es die Vorfreude?
  • Die Sehnsucht?
  • Die bloße Neugier?
  • Die aufregende Abwechslung zum Alltagstrott?
  • Die Hoffnung auf eine glückliche Beziehung?

Erstellen Sie eine Liste, mit der Sie sich klar vor Augen führen, aus welchen Gründen Sie dieses Treffen wollen. Ein bisschen mehr Klarheit kann Sie davor bewahren, wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung zu rennen und herunterzukommen.

3. Nervös vor dem Date? Fehler sind okay

Niemand ist makellos. Die Unsicherheit, zu versagen oder zu scheitern gehört zum Leben dazu. Erlauben Sie sich, Fehler machen zu dürfen. Das entspannt die Situation ungemein. Wenn Sie bei einem Date alles perfekt und richtig machen wollen, könnten Sie sehr schnell verkrampft wirken. Sehen Sie mögliche Fehler als positives Ereignis aus dem Sie für die Zukunft lernen können. Mit Selbstironie und Humor entsteht eine Leichtigkeit, die auch Ihr Gegenüber entspannt. Obgleich Sie Angst vor einem Date haben – Ziel ist es letzten Endes natürlich und authentisch zu wirken.

4. Versetzen Sie sich in die Lage des anderen

Wagen Sie doch mal den Perspektivenwechsel. Denken Sie daran, dass ihr Gegenüber womöglich auch mit der Nervosität zu kämpfen hat. Damit wären Sie dann also schon zwei, die sich mit der Panik vor Dates rumschlagen müssen. Und Gemeinsamkeiten verbinden ja bekanntlich.

5. Gehen Sie offen mit Ihrer Nervosität um

Vielleicht wäre ein ehrliches Eingeständnis ja sogar das perfekte erste Gesprächsthema für das Date. Sie können Ihre Gefühlslage also auch zu Beginn des Kennenlernens offen ansprechen. Geben Sie ruhig zu, dass Sie etwas nervös sind. Damit hat die Anspannung keine Macht mehr über Sie. So müssen Sie sich nicht verbiegen und wirken direkt menschlich und authentisch. Sie werden feststellen, dass Sie sehr schnell auf Verständnis stoßen werden und sich die Situation auflockert.

6. Humor bewahren trotz Angst vor dem Date

Sollte es doch zu einer unangenehmen Situation kommen, verkrampfen Sie nicht direkt. Bewahren Sie Ihren Humor! Auch wenn Sie aus lauter Nervosität versehentlich die Kaffeetasse umstoßen oder bei Ihnen eine Sprachblockade einsetzt, tragen Sie es mit Fassung. Das mindert die Angst vor dem Date. Gerade das primäre persönliche Aufeinandertreffen läuft immer etwas holpriger an. Viele Paare, die dann trotzdem die Kurve bekommen haben, sprechen im Nachhinein oft von einem wahren Desaster. Rückblickend werden auch Sie über manchen Fauxpas lachen können, wenn dieser erst einmal passiert ist.

7. Nicht aufgeben!

Die Angst vor einem Treffen mit ihm oder mit ihr ist oft mit großen Erwartungen aufgeladen. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn sich von Ihrer Seite aus keine Beziehung aus dem Date entwickelt oder Sie einen Korb bekommen sollten. Es hängt nicht Ihre Existenz davon ab. Sollten Sie trotzdem das Gefühl haben, dem wäre so, dann setzen Sie Ihre Ziele niedriger an. Es ist nur ein Treffen, gegenseitiges Beschnuppern, das Sie zu nichts verpflichtet. Auf je mehr Verabredungen Sie sich einlassen, umso mehr schwindet die Anspannung. Sie werden selbstbewusster und können entspannter mit der Situation umgehen. In diesem Falle gilt also: Übung macht den Meister!

8. Finger weg von Beruhigungsmitteln

Zu guter Letzt noch ein wichtiger Hinweis: Versuchen Sie Ihre Angst vor dem Date nicht durch Einnahme von Beruhigungsmitteln zu bewältigen! Alkohol, Tranquilizer und sonstige Sedative sollten Sie vor einem Treffen meiden. Wenn Sie schon angetrunken und ohne klares Bewusstsein zum Treffen erscheinen, sinkt Ihre Chance auf eine weitere Verabredung drastisch. Sie sollten immer im nüchternen Zustand Herr der Lage und über Ihre Sinne sein. Sonst hinterlassen Sie noch einen völlig falschen Eindruck von sich.

Fazit: Die Angst vor einem Date ist völlig normal

Am Ende sind Sie auch nur ein Mensch. Und anderen geht es vor einer persönlichen Verabredung genauso. Je höher Ihre Erwartungshaltung an sich oder an Ihren Partner ist, desto mehr Futter bekommt dieses mulmige Gefühl, das Sie so in Unsicherheit versetzt. Diese Sorge zu ignorieren wäre falsch. Stellen Sie sich dem Gefühl und konzentrieren Sie sich auf die positiven Gefühle. Sollten Sie vor einem Date immer noch nervös sein, dann pflegen Sie einen offenen Umgang mit Ihrem Innenleben. Wenn Sie die oben angeführten Tipps in der Praxis anwenden, steht einer erfolgreichen Bewältigung des Dates nichts mehr im Wege.

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