Smalltalk: Mit Offenheit und Interesse zum Flirt

Das erste Gespräch mit einer fremden Person ist für beide Seiten eine neue Erfahrung. Natürlich möchten Sie Ihren Charme spielen lassen, Sympathie versprühen und einen tollen Smalltalk führen. Allerdings stellt die nette Plauderei für viele eine große Überwindung dar. Doch egal ob im Alltag, im Beruf oder beim Flirten.

Smalltalk können Sie erlernen!

Eigentlich könnte es so einfach sein: Man trifft eine fremde Person, spricht mit dieser und hinterlässt wie von Zauberhand einen guten Eindruck. Doch diese sympathische Lockerheit fällt leider nur den wenigsten Menschen leicht. Dabei ist gerade der Smalltalk mit Nachbarn, Kollegen oder aber beim ersten Flirt ein wichtiger Türöffner, der eine elementare Rolle in unserem Leben spielt und gerade in sozialen Belangen unabdingbar ist. Doch wie meistern Sie dieses Alltagsgespräch – ganz ohne peinliche Stille und Nervosität?

Smalltalk erlernen ist kein Hexenwerk

Vorweg eine gute Nachricht: Smalltalk lässt sich lernen, weswegen der Weg zu unverfänglichen Gesprächen für jeden offensteht. Nur die wenigsten sind von Geburt an die perfekten Kommunikatoren. Wie so oft gilt: Übung macht den Meister! Während der Smalltalk in den USA ganz selbstverständlich zu den Alltagsgesprächen gehört, sind wir hier in Deutschland allerdings reservierter. Aber auch extrovertierte Menschen bekommen Probleme, wenn sie zu viel über sich selbst sprechen und Monologe halten. Doch mit wenigen Tipps und Tricks können auch Sie Meister dieses Fachs werden.

Mit Übung zum Smalltalk-Experten

Nichts ist peinlicher, als wenn schon am Anfang eines Gesprächs Stille herrscht. Deswegen sollten Sie gerade im Alltag den Einstieg üben und damit sicherer werden. Wenn Sie einen Nachbarn auf der Straße treffen, ist es wichtig, den ersten Schritt zu machen. Begrüßen Sie ihn doch einfach und fragen Sie nach seinem Befinden. Mit diesen Personen verbindet Sie bereits etwas – Sie wohnen in der gleichen Gegend und haben dementsprechend vielleicht die gleichen Probleme. Haben Sie kürzlich Briefe erst verspätet bekommen? Ist die neue WG in der Nachbarschaft doch ein bisschen zu laut? Oder finden Sie das neugeborene Baby im Haus unglaublich süß? Erzählen Sie es Ihrem Nachbarn – zur Übung von unverfänglichem Plaudern ist das der einfachste Weg. Ihr Training muss sich natürlich nicht auf Ihren Nachbarn beschränken – ob im Supermarkt, in einer Kantine oder beim Friseur, wenn Sie darauf achten, werden Sie schnell merken, wie viele Übungssituationen da draußen auf Sie warten! Wenn Sie diese Hürde gut meistern, fällt auch der Smalltalk mit komplett fremden Personen leichter.

Das A und O des Smalltalk: Tipps und Tricks

Egal ob der Nachbar Ihnen über den Weg läuft, ein wichtiges Meeting mit einem neuen Kollegen ansteht oder Sie sich zum ersten Mal mit Ihrem Date treffen – es gibt einige Regeln und Tricks, die auf jede Situation zutreffen und recht einfach zu üben sind:

 

  • Lächeln Sie
    Es mag ein wenig abgedroschen klingen, aber ein freundliches und offenes Gesicht nimmt einen großen Einfluss. Nicht nur fühlen Sie selbst sich besser, auch Ihrem Gegenüber signalisieren Sie damit Wärme und Gesprächsbereitschaft. Bedenken Sie: Auch die Person, mit der Sie gerade sprechen, trifft Sie zum ersten Mal, die Unsicherheit ist gegenseitig. Je leichter Sie es Ihrem Gesprächspartner machen, mit Ihnen warm zu werden, desto mehr profitieren auch Sie von dem Gespräch. Tipp: Lächeln und eine deutliche und selbstbewusste Sprache können Sie vor dem Spiegel einüben.


  • Bleiben Sie positiv
    Selten treffen Sie auf eine Person, mit der Sie überhaupt keine Berührungspunkte haben. Wenn Sie sich etwa mit einem Kollegen treffen, ist am Anfang des Gesprächs Ihre Arbeit das einfachste Thema. Doch wenn die Person Sie fragt, wie Ihr Tag heute war, sollten Sie ihm nicht Ihr Herz über zu viel Stress ausschütten. Smalltalk darf belanglos bleiben – und wer mit negativen Emotionen ein Gespräch startet, sollte nicht mit Sympathie rechnen.


  • Offene Fragen sind ein Muss
    Eigentlich liegt es auf der Hand, und doch stellen wir viel zu selten offene Fragen. Doch gerade im alltäglichen Gespräch sind offene Fragen die Königsdisziplin – statt zu fragen, ob Ihr Gegenüber gut hergefunden hat, könnten Sie einfach fragen „Wie war der Weg?“. Tipp: Sie können den Fragen auch eine eigene Aussage vorwegsetzen und dabei von sich erzählen: „Ich finde, dieses Gebäude ist echt eine tolle Location, so zentral in der Innenstadt. Wie war der Weg?“


  • Üben Sie die perfekten Smalltalk-Themen
    Natürlich hängt jedes Gespräch individuell von der Situation ab, doch ein paar Themen dürften Sie ruhig im Hinterkopf behalten, falls es doch mal zu einer peinlichen Stille kommt. Vom Wetterklassiker, zur aktuellen Umgebung, über Hobbys und Kultur bis hin zum Urlaub oder Essen – es gibt Themen, die so universell sind, dass einfach jeder etwas dazu zu sagen hat. Aber Achtung: Hüten Sie sich beim Smalltalk vor Floskeln, Sie sollten authentisch bleiben! Das reine Auswendiglernen bringt also meist wenig.


  • Hören Sie aktiv zu
    Natürlich sollen nicht nur Sie sprechen, auch Ihr Gegenüber beteiligt sich am Gespräch. Der beste Weg, die Standardthemen zu vergessen und Sympathie zu erwecken ist es, wenn Sie auf das Gesagte weiter eingehen und Rückfragen stellen. Das signalisiert Interesse und Ihr Gesprächspartner hat dazu sicher noch mehr zu sagen.

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Vom Smalltalk zum Flirt

Ob beim Vorstellungsgespräch oder in der Firma – an den alltäglichen Plaudereien kommen Sie nicht vorbei. Aber auch auf der Suche nach einem Partner lässt sich die Smalltalk-Phase meist nicht umgehen. Irgendwann kommt immer der Moment, in dem man eine Person das erste Mal sieht und dann den passenden Gesprächseinstieg finden sollte. Während der ersten unverfänglichen Minuten sollte dann recht schnell klar werden, ob Sie mit der anderen Person warm werden. Dann ist es wichtig, das Gespräch am Laufen zu halten. Doch wie stellen Sie das am besten an?

Tipp 1: Bleiben Sie locker!

Verkrampfte Fragen machen niemandem Spaß, und gerade ein Smalltalk und auch das Flirten an sich lebt von Leichtigkeit. Wenn Sie sich selbst unter Druck setzen, hören Sie gleichzeitig auf, Ihrem Gegenüber zuzuhören. Viel wichtiger ist also: Wenn Sie ehrliches Interesse an Ihrem Gesprächspartner haben, müssen Sie eigentlich nur zuhören. Die Fragen ergeben sich dann ganz von selbst!

Tipp 2: Streuen Sie Komplimente

Ein einfacher Austausch in einer Bar ist definitiv noch kein Flirt. Wenn Sie spüren, dass Sie gerne einen Schritt weitergehen würden, lassen Sie vorsichtig Komplimente einfließen. Natürlich nur ernst gemeinte und vor allem nicht schmierig. Es wird aber in jedem Fall Gründe geben, warum Sie Ihr Gegenüber interessant finden. Teilen Sie sie ihm mit!

Tipp 3: Sehen Sie den Smalltalk als Chance

Ein bisschen Uneigennützigkeit schadet weder bei belanglosen Plaudereien noch beim Flirten. Das Gespräch mit Ihrem Gegenüber ist eine Chance, die andere Person kennenzulernen und den eigenen Horizont zu erweitern. Das sollten Sie genießen – denn Sie tauchen gerade in eine andere Lebenswelt ein und haben die einmalige Chance, im persönlichen Gespräch mehr zu erfahren. Deshalb: Stellen Sie Fragen, die Sie wirklich interessieren. Das bringt Ihnen immer etwas – egal, ob der Smalltalk beim Date endet, oder nicht.

Tipp 4: Kommen Sie dem anderen näher

Eigentlich ist persönlich werden beim Smalltalk ein Tabu: Die Oberflächlichkeit siegt in dieser Kür. Doch gerade bei dem Übergang zum Flirt können Sie ruhig ein wenig persönlicher werden und damit Ihre Intention zeigen. Das ist überhaupt nicht körperlich gemeint – aber wenn das Gespräch schon eine Weile läuft, können Sie durchaus etwas intimere Dinge ansprechen. Doch Vorsicht: Es gibt Grenzen, die die meisten Menschen beim ersten Aufeinandertreffen nicht überschreiten wollen. Auch wenn es individuell ist, Themen wie Krankheiten, Sex oder Geld sind erst mal tabu!

Gibt es Unterschiede zwischen Frauen und Männern?

Zwischen Männern und Frauen gibt es kleine aber feine Unterschiede in der Rhetorik, die sich auch im Smalltalk widerspiegeln. Dieser Hintergrund ist durchaus wichtig, wenn Sie Männer kennenlernen wollen oder aber gerade auf der Suche nach einer Partnerin sind. Oft sind Männer nämlich auch heute noch der dominante Gesprächspart, neigen eher zu Monologen und nehmen sich in diesem Zuge auch in einem unverfänglichen Gespräch viel Raum. Als Mann beim Frauen kennenlernen ist es also wichtig, sich ein wenig zurückzuhalten und sich Tipps wie Zuhören wirklich zu Herzen zu nehmen. Für Frauen gilt die Regel genau andersherum: Folgen Sie keinen langweiligen Monologen, sondern fordern Sie stattdessen Ihren Gesprächsanteil ein und setzen Akzente. Ein gutes Gespräch ist ausgewogen.

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Vom Smalltalk zum Flirt: Authentisch und mit Charisma

Was noch harmlose Plauderei ist und was schon in die Kategorie Flirten fällt, ist definitiv Definitionssache. Doch eines haben das unverfängliche Gespräch und der Beginn einer Datingphase gemeinsam: Es geht darum, die andere Person kennenzulernen und zu ergründen, ob Sie und Ihr Gegenüber auf einer Wellenlänge sind. Doch der Weg von einer schüchternen Grundhaltung zu einem gelungenen Smalltalk bis hin zu einem erfolgreichen Flirt kann steinig sein. Aus diesem Grund sollten Sie jede Situation im Alltag nutzen, um Smalltalk zu üben und anzuwenden. Nur so steigen Sie zu einem Meister dieser Disziplin auf. Der Rest kommt dann fast wie von alleine.

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