Liebe & Großfamilie

22.07.2016 Jana Bogatz

Jörg (41, Innovation Manager) und Sandra (40, Bürokauffrau) lernten sich über Parship kennen. Ein Glück für ihre vier Kinder, denen nun bestimmt nicht mehr langweilig wird! Wie es zur Familienzusammenführung gekommen ist, erzählen sie hier.

So verliebten sie sich:

© privat

Wir kommen beide aus einer langjährigen Ehe, die wir beide 2014/2015 aus unterschiedlichsten Gründen beendeten. Anfang 2015 meldeten wir uns beide bei Parship an. Sandra hörte von einer Freundin, die über Parship einen netten Freund kennengelernt hatte, dass das eine sehr gute Online-Dating-Plattform sei. Jörg recherchierte im Internet und landete so bei Parship. Die Trennung noch relativ frisch vollzogen, waren wir bereit für einen Neustart und mit Neugierde und Aufregung hatten wir beide zwei Dates über Parship, bei denen es allerdings nicht richtig funkte. Hinzu kam sicherlich auch, dass wir im Flirten und Dating vielleicht schon etwas eingerostet waren nach den letzten gequälten Jahren in dahinsiechenden Ehen.

Am Sonntag, den 21.06., um 10:26 schickte Sandra Jörg ein Lächeln und stellte so den ersten Kontakt her. Um 19:52 lächelte Jörg noch mit Fotofreigabe am Abend zurück und stellte sich kurz per Dreizeiler vor. Um 20:03, scheinbar saßen wir beide einsam in unseren Wohnungen, antwortet Sandra mit Smiley und fand auch, dass Jörg nett aussah. Am Montagabend antwortete Jörg mit einem längeren Text, in dem er mehr von sich Preis gab. Zwei Kinder, Eigentumswohnung in Alsternähe, keine Lust mehr auf Alleinsein und vor allem keine Lust auf lange Briefe, sondern lieber Face-To-Face. Zehn Minuten später antwortete Sandra, auch zwei Kinder, und wollte auch lieber ein reales Treffen und hoffte, dass sie nicht zu forsch rüberkommt. Nochmal fünf Minuten später wurden dann die Smartphone-Nummern ausgetauscht.

Anschließend chatteten wir in WhatsApp noch bis 23:30 weiter

Am Dienstag 23.06., fing unser WhatsApp-Chat um 07:10 an und ging den ganzen Tag über bis abends 22:00. Wir verabredeten uns zu Mittwochabend 24.06 in der Waitz-Straße in einem Café. Wir chatteten wieder den ganzen Tag über und freuten uns sehr auf das erste Treffen. Inzwischen waren bereits ganze Romane in WhatsApp geschrieben und die Arbeit trat tagsüber etwas in den Hintergrund. Dann war es soweit. Das erste Date. Als Jörg die attraktive Sandra die Waitzstraße hoch auf ihn zulaufen sah, dachte er nur „Wow! Jetzt bloß nichts verkacken.“. Im Café musterten wir uns, schauten uns in die Augen und redeten ohne Punkt und Komma, genauso wie wir es bereits vor im Chat getan hatten. Der Abend ging sehr schnell vorbei und wir mussten dann plötzlich los, weil unsere Kindersitterinnen auch am nächsten Tag arbeiten mussten. Draußen gab es eine Umarmung als Verabschiedung und als sich Jörg umdrehte und losging, ließ Sandra flüchtig ihre Hand an Jörgs Arm und Hand entlangstreifen und es kam nochmal zur flüchtigen Berührung unserer Hände. Kaum getrennt und im Auto sitzend, chatteten wir weiter. Abends im Bett schrieb Jörg, dass er die flüchtige Berührung schön fand, woraufhin Sandra schrieb, dass sie Jörg eigentlich küssen wollte und sich nicht getraut hätte. Da war dann klar, wir mussten uns wiedersehen und zwar bald.

Am Freitag 26.06. machten wir dann beide blau

Es war ein wunderschöner Sommertag und wir verabredeten uns zu 10:00 in Blankenese am S-Bahnhof. Als Sandra auf Jörg zugelaufen kam, ging Jörg auf sie zu, umarmte und küsste sie. Ein erster vorsichtiger Kuss, mit dessen überrumpelnder Direktheit Sandra nicht rechnete, ihn aber zu ließ. Wir hatten eine Picknickdecke dabei und gingen nebeneinander in einen Bäcker, um etwas für den Elbstrand zu kaufen. Im Bäcker in der Warteschlange stehend küssten wir uns zum zweiten Mal. Wieder draußen kam es zum dritten und sehr intensiven Kuss und wir gingen dann händchenhaltend voller Schmetterlinge die Treppen zum Strand herunter und suchten uns ein Plätzchen unter einer Baum im Sand. Die nächsten vier Stunden bestanden dann zu 80% aus Knutschen und zu 20% aus Reden. Wir sind wir dann in letzter Minute los, um nicht zu spät unsere Kinder abzuholen.

Einige intensive Treffen später beschlossen wir, uns am Samstag, den 04. Juli erstmalig mit den Kindern im Naturfreibad Kiwittsmoor zu treffen. Uns war klar, es musste nach einem zufälligen Treffen aussehen und wir dürfen uns natürlich nicht küssen oder berühren. Wir lagen einige wenige Wolldecken voneinander getrennt im Freibad und beobachteten uns gegenseitig und wie wir mit jeweils unseren Kindern das schöne Wetter genossen.

Sandra winkte zu mir rüber und wir spielten ein zufälliges Treffen von flüchtigen Bekannten

Am Ende des Tages im Freibad spielten die Kinder zusammen im Wasser, kannten sich mit Namen und wollten sich unbedingt wieder sehen.

Die nächsten Wochen trafen wir uns häufiger mit den Kindern und ließen sie miteinander spielen, was wirklich absolut unproblematisch war und sehr natürlich ablief. Wir freuten uns sehr, dass es so gut funktionierte. Daher wagten wir es, im August über airbnb ein großes und sehr schön renoviertes Bauernhaus an der Nordseeküste in Friesland für 6 Nächte zu mieten mit allen 4 Kindern. Jörg kommt aus Friesland und seine Eltern wohnten in der Nähe. Dies sollte unsere Fallback-Lösung sein, falls es mit den Kindern nicht klappen würde, auf engem Raum über mehrere Tage. Wir hatten ein großes Schlafzimmer und zwei große Kinderzimmer mit jeweils zwei Betten. Die Mädchen schliefen zusammen in einem Zimmer und die Jungs ebenso. Am Ende des Urlaubs grillten wir mit Jörgs Freunden aus der Heimat und Sandra und ihre Kinder lernten Jörgs Eltern kennen.

Im Urlaub sagten wir uns die drei Worte

Seit diesem Sommer sind wir nun zusammen, sehen uns fast jeden Tag. Wir haben uns so mit unseren Ex-Partnern arrangiert, dass wir manchmal alle vier Kinder haben und ein Wochenende zusammen verbringen, und mindestens einmal im Monat auch ein Wochenende haben, wo dann alle vier Kinder bei unseren Ex-Partner sind und wir ein kinderfreies Wochenende genießen können.
Im Mai 2016 ziehen wir zusammen. Ein Haus am See mit vier Kinderzimmern…

Danke Parship!