Frau am Tablet verfeinert Sucheinstellungen bei der Partnersuche auf parship.de

Sucheinstellungen – so filtern Sie mit Erfolg!

08.08.2014 Levke Pohlers

In der Fülle der Partnervorschlagsliste helfen dir Sucheinstellungen dabei, die Treffer einzugrenzen und darunter den passenden Partner ausfindig zu machen. Probier es aus!

So findest du Singles in deiner Nähe

Du hast partout keine Lust auf eine Fernbeziehung – oder bist schlicht aus ganz praktischen Gründen unflexibel? Wir verraten dir, wie du Singles findest, die dir jetzt schon ganz nahe sind…

Ganz große Möglichkeiten

Du hast das Gefühl, dass du in deiner Stadt schon alle Chancen ausgereizt hast – und hast den Gedanken, jemanden in deiner Nähe zu finden, so gut wie aufgegeben? Bitte nicht! Parship hat viele Millionen Mitglieder. Da ist garantiert jemand dabei, der sich gar nicht weit weg von dir sehr darüber freuen würde, mit dir Kontakt aufzunehmen!

Hallo Nachbar…

Der erste Schritt: Du beschränkst dich in deiner Suche auf deine Region. Konsequent.

Zweite Möglichkeit: Du sortierst deine Matches nach Entfernung. Damit bekommst du dann automatisch die Personen zuerst angezeigt, die im Bereich deiner Postleitzahl lebt, also theoretisch direkt nebenan.

Heimvorteil

Natürlich grenzt du mit der regionalen Suche mögliche vielversprechende Kandidaten aus. Aber: Du erhöhst für dich die Chance, jemanden unkompliziert und schnell kennenzulernen, der dich interessiert!.Wer in der gleichen Stadt lebt, hat nicht nur am Wochenende, sondern auch mal spontan abends Zeit auf ein Glas Wein oder einen Kinobesuch. Und: Ihr beide bewegt euch auf vertrautem Terrain, also auf Augenhöhe.

Wir kennen dein Pflaster!

Wetten, du kennst noch nicht jedes verträumte Café deinesHeimatortes? Oder vielleicht bist du sogar erst neu zugezogen und kannst ein wenig Orientierung gut gebrauchen? Für alle Ortsfesten haben wir tolle Tipps über ihre Stadt zusammengestellt – ideale Datingplätze, aber auch Infos darüber, wie die Singles hier ticken… Plus: Wie haben Parship-Paare hier zueinander gefunden?

6 Tipps für deine Sucheinstellungen

Eine Handvoll ausgewählter Vorschläge – oder eine lange Liste mit vielen spannenden Partnerprofilen? Deine Sucheinstellungen entscheiden darüber, wen du kennenlernen kannst (und wen unbedacht herausfiltern)! Unterschätze darum niemals die „Macht“ dieser Angaben.

1. Du sitzt am längeren Hebel

„Schickt mir bitte mehr Matches“, werden wir häufig gebeten. Das Missverständnis: Das ist uns gar nicht möglich, weil DU mit deinen Sucheinstellungen allein darüber entscheidest, wie klein oder groß der Kreis „deiner“ Kandidaten ist!. In dem Moment, in dem du an dieser Stellschraube drehst – und den Kreis erweiterst – , bekommst du automatisch neue Vorschläge, und zwar sofort! Scheu dich nicht, mit den Einstellungen zu „spielen“ – du wirst mit jeder Menge interessanter Profile belohnt. Versprochen!

2. Blick über den Tellerrand

Es gibt tatsächlich ein Paar, das im selben Haus wohnte – und sich dennoch erst über uns kennenlernte. Das ist die, zugegebenermaßen, wirklich schwerromantische, Ausnahme. Zwischen dir und deinem zukünftigen Herzblatt werden vermutlich ein paar Kilometer liegen. Pass die Filter daher an und nimm ruhig ein angrenzendes Bundesland dazu. Zu weit weg? Bei dem einem steht vielleicht eine berufliche Herausforderung in deiner Nähe an, der andere hat Familie oder Freunde in deiner Stadt und ist daher ohnehin oft vor Ort… Schau über den Tellerrand!

3. Suchen statt bestellen

Natürlich kannst du Alter, Größe, Rauchgewohnheiten, Kinderoption und Region so eng fassen, dass exakt der EINE Partner mit Idealdaten und 200 Meter Luftlinie von deinem Wohnort ausgespuckt wird. Theoretisch. Praktisch aber gibt es keine bessere Strategie, um ewig Single zu bleiben. Die Option, deine Suche eingrenzen zu können, mag dazu verführen, sich an Eckdaten festzubeißen. Ein Partner ist aber kein Pulli, den man beim Versandhaus genau in der gewünschten Farbe und Größe bestellen kann. Es ist möglich, dass der Mensch, der perfekt zu dir passt, 10 Zentimeter kleiner ist als gedacht oder 10 Jahre jünger. Wie heißt es noch so schön: Wo die Liebe hinfällt…

4. Was ist dir wirklich wichtig?

Auch wenn wir zur erweiterten Sichtung raten, beliebig solltest du nicht werden. Wenn es Dinge gibt, von denen du weißt, dass du da niemals über deinen Schatten springen wirst: Halte daran fest! Dem militanten Nikotinfeind, der nicht mal auf dem Balkon einen Aschenbecher duldet, bringt es wenig, wenn er seine Suche für Kettenraucher öffnet. Aber: Je strikter du in einem Punkt bist, desto beweglicher solltest du an anderer Stelle werden. Besonders bei Alter, Größe und Region lohnt sich Flexibilität: Oder möchtest du wirklich jemanden, der 1,78m groß ist, mit einer bei 1,80m gesetzten Grenze wegfiltern?

5. Auch das Internet ist das „echte Leben“

Wie ist es sonst bei dir gelaufen, wenn du jemanden kennengelernt hast? Warst du verblüfft, als dein letzter Beziehungspartner dir in der Anfangsphase sein Geburtsjahr verraten hat? War es dir herzlich egal, dass dein Partner leider etwas zu kurz/dick/dünn geraten oder beim Verzicht auf Tabakwaren bislang nicht allzu erfolgreich war, weil sonst alles andere wunderbar passte? Genau.

Also: Durchatmen, Computermaus kurz ruhen lassen und Sucheinstellungen überprüfen. Die Menschen, die du hier suchst (und findest) gibt es wirklich – also sei gnädig!

6. Raus aus der Rollenfalle

Wir sind gleichgestellt, aufgeklärt, tolerant. Jajaja. Warum halten sich dann bloß angestaubte Rollenbilder so hartnäckig: Er muss größer sein als sie, sie muss jünger sein als er… Wirf diese muffigen Klischees über Bord! Dem Herzen sind Größen- und Altersunterschiede egal. Glänz mit Offenheit: Such unbedingt auch mal außerhalb deines bisherigen Beuteschemas.

Tolle Partnervorschläge – was nun?

Jetzt wird es wirklich spannend: Du hast konkrete Vorschläge bekommen – und bist ein wenig ratlos, was zu tun ist? Wir verraten dir clevere Strategien, mit denen du auch durch üppige Listen findest und mit denen du die Person aufspürst, die wirklich zu dir passen könnte.

1. Der Wald und die Bäume…

Da sitzt du nun, mit deinen großzügigen Sucheinstellungen, vor einer ellenlangen Liste mit unter Umständen mehreren hundert Profilen? Ruhig Blut! Löse dich von der Idee, jedes Profil sichten zu müssen. Mit der Sortieroption entscheidest du erstmal, ob du ganz oben die im Persönlichkeitsprofil am besten zu dir passenden Kandidaten angezeigt bekommen möchtest, die neuesten Mitglieder oder die, die am nächsten bei dir wohnen. Markiere dann Favoriten und entscheide ganz entspannt, wem du eine Anfrage schicken möchtest, einen Eisbrecher oder einfach ein Lächeln.

Nutze den „Löschen“-Button nur in Ausnahmefällen. Denn eine gelöschte Person kann dich nie wieder kontaktieren. Dabei hätte vielleicht eine Nachricht von ihm/ihr alles in ein anderes Licht gesetzt?!

2. Orientierungshilfe Matching-Punkte

Warum du auf die Zahl im roten Kreis rechts oben am Foto deiner Matches achten solltest? Dies ist weder die Altersangabe der Person noch die Anzahl seiner/ihrer erhaltenen Anfragen. Es ist der Wert eurer gemeinsamen Matching-Punkte, also ein wichtiger Gradmesser für die gemeinsamen Übereinstimmungen. Er bewegt sich zwischen 60 und 140 Punkten und liefert wertvolle Hinweise darauf, wie gut die jeweiligen Startvoraussetzungen für eine Beziehung mit diesen Menschen sind. Je höher die Punktzahl, desto besser.

Tipp: Im detaillierten Matching-Ergebnis kannst du nachlesen, wo dueuch besonders viel verbindet, aber auch wo es knistern und zu Konflikten kommen könnte. Nutz diese Informationen unbedingt zur Orientierung.

3. Open your mind

Viele Menschen haben Angst vor neuen Erfahrungen. Doch nur weil du noch nie mit einem älteren/jüngeren Menschen, einem Vater/einer Mutter zusammen warst, heißt das nicht, dass es nicht doch in deiner künftigen Beziehung wunderbar klappen kann. Taste dich heran, statt von vorne herein „wegzufiltern“. Eine neue, für dich ungewohnte Konstellation kann dich persönlich weiterbringen, auf eine Art, die du dir vorher nicht ausmalen konntest.

4. Ein Job macht keinen Traumprinzen und keine Traumprinzessin

Manche Jobs sind mit negativen Vorurteilen belastet, andere Berufsbezeichnungen wecken strahlende Assoziationen. Zu Unrecht! Die Juristin kann eine emotionale, extrem warmherzige Frau sein, der Sachbearbeiter kann ein Faible für rasante Abenteuerurlaube haben. Öffne dich – du darfst gespannt sein, welche Persönlichkeit hinter einer schnöden Jobbeschreibung steckt.

5. Verfeinern ist erlaubt

Du kannst dir ein Leben ohne Fußball nicht vorstellen – und wünschst dir nichts sehnlicher, als mit deinem Schatz am Wochenende gemeinsam im Stadion fiebern zu können? Deine Leidenschaft für Hip Hop ist dir eine echte Herzensangelegenheit? Du hast in der Liste deiner Matches die tolle Möglichkeit, die Suche auf gemeinsame Hobbys und Urlaubsarten hin zu verfeinern. Versuch es einfach –  mit den nun angezeigten Kandidaten ergeben sich wie von selbst sofort prima Anknüpfungspunkte für (Experten-) Gespräche.

6. ID-Check: Auf Nummer sicher

Wer schlechte Erfahrungen bei vorherigen Online-Partnersuchen gemacht hat oder sich vor Fake-Angeboten schützen möchte, sollte auf das ID-Symbol in der unteren Leiste der potentiellen Kandidaten achten. Ist es aktiviert (dunkel), dann hat sich die jeweilige Person mit einer Handynummer oder einem Ausweis registriert. Auch du selbst unterstreichst mit unserem kostenlosen ID-Check die Ernsthaftigkeit deiner Partnersuche und erhältst mehr Kontaktanfragen, weil dein Profil von anderen als seriös erkannt wird.

Schlauer suchen: So geht dir die Liebe nicht durch die Lappen

Das Glück ist nur einen Klick entfernt? Im Prinzip schon. Wenn du großzügig und mit Geduld an Kontakte herangehst, statt vorschnell auszusortieren. Denn sonst könnte dein Schatz schnell mal durch das Raster rasseln.
 
Im „echten“ Leben läuft es so: Man trifft und mag sich, kommt ins Quatschen – und lernt sich kennen. Und selten entscheiden Haarfarbe, Job oder Rechtschreibfähigkeiten darüber, ob mehr daraus wird. Im Internet sieht es anders aus: Bevor du jemanden triffst, erfährst du einiges über ihn oder sie. Du checkst das Profil, schaust dir Fotos an. Und urteilen ratzfatz anhand von Indizien über einen Menschen, den du noch gar nicht kennst.
 
Was du unbedingt wissen solltest, damit der persönliche Filter nicht zur Liebes-Hürde wird:

… Sie wünschen?

Jeder hat Sehnsüchte und Bedürfnisse. Es ist nötig, diese Wünsche zu kennen, um zu wissen, was man braucht – und nach wem man sucht! Werde dir klar darüber, was dir im Leben und speziell in einer Beziehung wichtig ist. Ein super Anhaltspunkt sind Erfahrungswerte: Was lief toll in deiner letzten Beziehung? Auf was möchtest du in Zukunft lieber verzichten? Schreib es auf. Du wirst dich wundern, was du über dich erfährst.

Kleiner Tipp zum Partner finden: Auch deine Partnerschafts-Persönlichkeit liefert dir wertvolle Hinweise, warum es bislang nicht geklappt hat und wer dir wirklich gut tut. Eine Kurzauswertung liest du in deinem Profil, als Premium-Mitglied erhältst du eine umfassende Analyse per PDF von uns.

Butter bei die Fische

Grenz diesen „Wunschzettel“ ein, und zwar großzügig. Bei Ausschlusskriterien behältst du nur die echten No-Go’s auf der Liste. Eigenschaften also, die du partout nicht tolerieren kannst. Formuliere deine Vorstellungen nicht zu konkret und eng, speziell was Äußerlichkeiten anbelangt.

Bei ganz klaren Abneigungen darfst du jedoch ruhig kritisch sein: Du ersparst dir und anderen damit unnötige Enttäuschungen. Beispiel: Eine militante Nichtraucherin wird wenig Freude mit einem begeisterten Raucher haben – so attraktiv sein Profil auch sein mag.

Das große Ganze …

Zu kurze Haare, Rechtschreibschwäche oder seltsame Hobbys? Es gibt immer Argumente zum schnellen Wegklicken. Mit leichtfertiger „Ferndiagnose“ verpasst du aber unter Umständen jemanden, der dich in der realen Begegnung vom Hocker reißen würde. Schade um die verschenkte Chance!

Also: Lies Profile und E-Mails entspannt durch, such nach Sympathie-Punkten, lass den Gesamteindruck auf dich wirken. Wenn dein Wegklickfinger schnell mal mit dir durchgeht, hilft ein Trick: Kleb dir ein „Stopp – abwarten!“ auf ein Post-it neben den Bildschirm.

Blick hinter die Kulissen

Mal ehrlich: Wie lange hast du über deinen Profil-Einträgen gebrütet? Und bei aller Mühe: Beschreiben sie deine Person zu 100 Prozent? Falls ja: Glückwunsch! Kaum jemand besitzt das Talent, sein Wesen perfekt in Worte zu gießen. Mit Fotos ist das übrigens ähnlich: Nicht jeder ist fotogen – oder hat Bilder, die seine ganze Strahlkraft zum Ausdruck bringen. Die Moral von der Geschicht: Wer zu streng siebt, dem kann ein Goldschatz durch die Lappen gehen.

Ein Fall für die Reißleine?

Solange noch kein näherer Kontakt besteht, spricht alles dafür, großzügig zu sein. Erst wenn beispielsweise eine E-Mail unter die Gürtellinie geht oder dir der Kontakt auf andere Art Unwohlsein bereitet, kannst du ohne zu zögern weiterziehen.

Solange du aber nur einfach unsicher bist, warte ab. Schlaf darüber, und sprich mögliche Missverständnisse an. Wer dazu neigt, sich schnell vereinnahmen zu lassen oder in Traumtänzereien zu verlieren, darf die (Vernunfts-)Schere aus Selbstschutz übrigens ruhig früher zücken.

Aus Erfahrung wird man …

Gut Ding will Weile haben. Beim Kraftfahrzeug waren Jahrzehnte notwendig, um es zur Serientauglichkeit zu bringen, ebenso bei Telefon, Computer und Co. Warum sollte das mit dem Modell Liebe anders laufen? Versuch macht klug. Und Ausprobieren und Erfahrungen sammeln hilft dir zu erkennen, was du wirklich willst (und was nicht). Klopf Profile unerfreulicher Begegnungen auf Gemeinsamkeiten ab und tu dasselbe mit erfreulichen Dates. Du lernst so, die Selbstdarstellungen besser zu lesen – und deine Sucheinstellungen entsprechend nachzubessern.

Gib‘ uns mehr Zeit! Warum es schlau ist, geduldig zu suchen

Profil gescannt, ein paar fixe E-Mails, kleine „Macken“ entdeckt, danke und tschüss… Wer nach seinem Seelenbuddy sucht, sollte ein wenig Geduld mitbringen. Ein Plädoyer für die Entschleunigung der Partnersuche:

Vorauseilender Gehorsam? Bitte nicht!

Jemand antwortet nicht sofort? Nichts leichter, als den Kontakt abzubrechen, bevor man sich noch eine Abfuhr einholt, oder? „Schnelllöschern“ sollte klar sein, dass sie so Chancen vertun. Es ist ein Trugschluss, anzunehmen, man könne an einer (erstmal) ausbleibenden Antwort Desinteresse erkennen: „Er hat sich eingeloggt und meine Anfrage nicht mal gelesen“? Irrtum: Man kann zwar sehen, wann jemand sich zuletzt eingeloggt hat, aber nicht, ob eine Kontaktanfrage gelesen wurde. Das ist nur bei Postfach-Nachrichten möglich. „Er/sie steht gar nicht auf meiner Besucherliste, hat nicht mal mein Profil angeschaut“? Noch eine Fehldeutung: Man kann Profile auch „inkognito“ besuchen. Sei also nicht zu ungeduldig.

Ohne Druck geht alles leichter

Es kann viele Gründe geben, warum jemand nicht prompt reagiert: Urlaub, Krankheit, er/sie liest zwar Nachrichten während der Arbeit, will aber erst am Wochenende in Ruhe antworten, oder er/sie bekam sehr viele Anfragen und beantwortet nach und nach. Vielleicht ist der andere auch einfach begeistert von Ihrer Nachricht und möchte die Antwort gerade deshalb nicht mal eben in die Tasten hauen.

Unke also nicht, setz dich und andere nicht unnötig unter Druck. Natürlich gibt es sie, die Nicht-Antworter, die schweigen, statt abzusagen. Lösch solche Kandidaten allein der Übersichtlichkeit halber irgendwann. Warte aber mindestens eine Woche, besser noch länger. Bleib locker bei offenen Anfragen. Es bedeutet einfach nur: Die Möglichkeit, dass ein toller Kontakt zustande kommt, besteht noch. Und du hast das deine dazu getan.

Setz nicht alles auf eine Karte

Du bekommst nach einer Anfrage oder einer E-Mail sofort ein „Goodbye“? Pech für den anderen, dass er sich nicht die Zeit nimmt, dich kennen zu lernen! Deshalb noch ein Online Dating Tipp für alle, die glauben, sich nur einer Person zur Zeit widmen zu dürfen: Reagier auf weitere Anfragen zumindest mit einer Kurznachricht. Leg dich nicht zu schnell fest. Auf einer Party kommst du ja auch mit mehreren Leuten (locker) ins Gespräch. Es gibt auch bei anderen Menschen einiges zu entdecken. Bleib geduldig!

Einfach mal abschalten

Du stellst fest, dass dir der Spaß verloren gegangen ist? Dass es dich gerade mehr stresst als reizt, hoffnungsvoll Nachrichten zu verschicken und auf Antwort zu warten? Dann brich nichts übers Knie, gönnen dir Auszeiten! Lass das Handy einfach mal aus, unternimm etwas mit Freunden, setz dich aufs Fahrrad oder geh ins Kino. Mit ein paar Tagen Abstand kannst du dich dann ja wieder entspannt deiner Partnersuche widmen.

Versuch macht klug

Auch Kontakte, die vielversprechend beginnen, verlaufen manchmal einfach im Sande. Hadere nicht, lern lieber etwas daraus. Überleg, warum sich nicht mehr entwickelt hat. Du wirst nach und nach erfahren, was für dich No-gos sind, Dinge, die dir vorher so vielleicht nicht klar waren.

Nutz diese neuen Erkenntnisse und frisch dein Profil auf. Es hat dich bei der letzten Bekanntschaft angestrengt, dass der andere unentwegt Veranstaltungen besuchen wollte, während du dich einfach gern zu zweit getroffen hättest? Geh darauf im Profil ein, etwa: „Ich mag es, wenn jemand Freude daran hat, einfach mal zu zweit die Stille und die Natur zu genießen.“

Warum du deine Ansprüche über Bord werfen sollten

Auf der Suche nach dem idealen Partner vergessen wir gern eines: Nobody is perfect! Und nichts ist leichter, als an den eigenen Ansprüchen zu scheitern. Wie es besser geht? Einfach mal leben, lieben und loslassen, meint der Paarberater Wolfgang Paetzold.
 
Das Leben ist kein Ponyhof, sagt man – und die Liebe kein Wunschkonzert, sollte man denken. Doch hört man sich unter Singles um, so Autor und Paartherapeut Wolfgang Paetzold, sieht die Wirklichkeit anders aus. Da geht es viel zu wenig um Verbindlichkeit, Geduld, Sich-Einlassen. Viele Singles, stellt Paetzold fest, verhalten sich wie verwöhnte Kinder: Sie fordern alles und geben wenig, stets den eigenen Marktwert und den vielleicht doch noch besseren Kandidaten im Blick.

Beuteschema: Die eierlegende Wollmilchsau

Keiner tut sich mit der Suche nach Mr. Right oder Mrs. Perfect einen Gefallen. Ein Mensch, der sämtliche Erwartungen erfüllen soll? Blendendes Aussehen! Sportlichkeit! Humor! Bildung! Ein interessanter und gut bezahlter Job. Lebenserfahren, aber ohne Altlasten. Bester Kumpel und Granate im Bett. Sensibel, aber eben auch praktisch veranlagt. Schütteres Haar? Sofort verabschieden, den Mann. Genauso wie bei zuviel oder zuwenig Muskeln/Körpergröße/ Leibesumfang. Und auch Frau muss Idealmaße vorweisen (unabhängig davon jeweils, wie sehr vielleicht der eigene Hosenbund kneift).

Rezept fürs Liebespech: Überhöhte Ansprüche

Woher kommen sie, all diese Idealbilder, die kaum Raum lassen für Offenheit oder wichtigere Werte – wie etwa seelische Nähe? Wissen wir nur ganz genau, was wir wollen? Oder sind wir schlicht völlig verzogen? Letzteres, erklärt Wolfgang Paetzold in seinem Buch „Teflonherz und Liebesgier: Beziehungen in Zeiten der Ichsucht“. Er beschreibt den seltsamen Umgang mit der Liebe in unserer Konsumwelt, in der vermeintlich alles geht: Exotische Früchte aus Übersee, die neue It-Bag – oder eben potentielle Partner. In den Warenkorb geklickt und bei kleinen Mängeln: Retoure! Und so werden Dates aus absurden Gründen abgesagt, Kontakte verabschiedet, Beziehungen beendet. Danke, tschüss, der/die Nächste, bitte! Ohne Kompromisse.

Das Problem: Glücklich werden wir so nicht. Weil das Gras auf der anderen Weide immer grüner bleiben wird. Und zartes Anbandeln und die Chance auf Liebe und Partnerschaft fallen verqueren Vergleichen und abgehobenen Ansprüchen in Serie zum Opfer.

Liebe braucht Mut

Paetzold nennt folgende Spannungsfelder, die es uns so schwer machen: Der Wunsch nach Freiheit neben der Sehnsucht nach Nähe. Das Bild von der Ideal-Beziehung, die den Alltags-Kompromissen gegenübersteht. Das Bedürfnis nach vertrauter, lebenslanger Partnerschaft bei dem Anspruch auf stets spannenden Sex. Diese Konflikte treiben Menschen in das ewige Single-Dasein, so Paetzold.

Nur Einsicht und Offenheit können dieses Dilemma lösen: Mehr Mut zur Liebe. Das Freimachen von Äußerlichkeiten. Das Lösen von überhöhten Erwartungen und egoistischen Ansprüchen eines Narzissten. Er rät, die Suche nach dem Perfektem, was auch nur so lange perfekt erscheint, wie man es nicht hat, zu beenden. Denn wahre Nähe entstehe durch Einlassen. Und dazu gehört, auch Unterschiede und Konflikte auszuhalten und Menschen mit ihren Schwächen zu akzeptieren sowie Nähe zu- und Idealvorstellungen loszulassen. Denn gerade die Unterschiede und das vermeintlich „Unperfekte“ bringen die Spannung und Bewegung, die wir uns vom Leben und der Liebe wünschen.

Vergiss Vorurteile! Warum es sich lohnt, genauer hinzusehen

Rothaarige Frauen sind temperamentvoll, Pädagogen umständlich – und ein lediger Mann um die Fünfzig beziehungsunfähig. Zu wissen, woran man ist, macht das Leben leichter. Oder? Nein, tatsächlich tut man sich mit Vorurteilen und Klischees keinen Gefallen. Sie sind echte Fallstricke auf der Suche nach dem oder der Richtigen.

Eckdaten sind nix, Persönlichkeit ist alles!

Natürlich macht jeder sich ein Bild von den Menschen, die er/sie kennenlernt. Man greift dabei vor allem auf frühere Erfahrungen zurück – aber leider auch auf Klischees. „Ersteres ist völlig legitim“, erklärt Parship-Psychologe Markus Ernst, „solange du bereit bist, genauer hinzusehen, statt alle über einen Kamm zu scheren.“ Also: Wer gern fernsieht, ist nicht automatisch oberflächlich und phantasielos, Frauen mit Kindern suchen nicht unbedingt einen Versorger und nicht alle Motorradfahrer sind tätowiert und Mitglied der „Hells Angels“. Sei offen dafür, jemanden mit und in seinen Besonderheiten kennen zu lernen. Lass dich davon überraschen, wie schnell viele Vorbehalte entkräftet werden können.

Vorurteile – eine hübsche Selbstschutz-Mauer

„Vorauseilendes Aburteilen ist oft Selbstschutz“, weiß Ernst, „denn wer sich nicht einlässt, wird auch nicht verletzt.“ Besonders anfällig seien Menschen, die sich noch nicht komplett die Trennung verarbeitet und den Ex vergessen haben. „Dann wird gern die oder der Ex idealisiert – und zum überhöhten Maßstab gesetzt, dem ganz normale Menschen kaum entsprechen können.“ In solchen Fällen, so der Psychologe, ist es wichtig, sich mit der eigenen Hin- und Hergerissenheit zu befassen. Denn es ist völlig okay, (noch) etwas Zeit zu brauchen, um sich zu binden. Aber dann sollte man auch vermeiden, anderen indirekt das Gefühl zu geben, nicht genügen zu können.

Illusionen? Schöne Falle!

Es ist ein Leichtes, sich beim virtuellen Kennenlernen ein Traumbild zusammenzuzimmern. Man schreibt sich vielleicht Dinge, die man so schnell sonst keinem verrät. Jeder kehrt dem anderen vor allem seine Schokoladenseiten zu. Und beide malen sich daraufhin ein schillerndes Bild von der Person, mit der sie da zu tun haben. Schwierig dann, diesen Vorstellungen in der Realität zu entsprechen. Im „wirklichen Leben“ landet man im Zweifel dann schnell auf dem Boden der Tatsachen.

Also: Versuch, dich zu bremsen, wenn du anfängst, nach einer Handvoll E-Mails zu überlegen, wie du eure gemeinsamen Kinder nennen könntest. Interpretiere möglichst wenig und schlussfolgere nicht in Klischees (etwa: „Er mag Musik – dann kann er ganz toll tanzen“). Frag lieber nach! Solltest du umgekehrt feststellen, dass dein Kontakt sich in eine Idee von dir hineinsteigert, die weit von dir entfernt ist, versuch, dieses Bild gerade zu rücken – gerne auch mit einer Prise Humor.

Große Erwartungen bringen große Enttäuschungen

Es ist völlig menschlich, dass du dir schnell ein Bild vom Anderen machen möchten. Darum: Steig nach den ersten Nachrichten gerne aufs Telefonieren um. Und triff dich einfach!

„So gebt ihr einander die faire Möglichkeit, gegebenenfalls zeitnah festzustellen: ,Wir sind es nicht!´, und gar nicht erst großes Kopfkino anzuzetteln…“

Erklärt Markus Ernst.

Wer hingegen immer wieder zu rosaroten Höhenflügen mit darauffolgenden fiesen Abstürzen neigt, sollte seine Muster überdenken. Hinter dem Mechanismus, unrealistische Erwartungen aufzubauen, stecke oft die schlichte Angst vor einer nicht-virtuellen, also „echten“ Beziehung. Merke: Wer mehr möchte als ewig vorm Bildschirm Luftschlösser bauen, der sollte möglichst wenig gedanklich vorwegnehmen. Hat doch eigentlich auch was: Sich vom Leben (und der Liebe!) überraschen zu lassen, oder?

Nobody´s perfect – So gehst du mit Schönheitsfehlern um

Ja, wirklich: Niemand ist perfekt. Nur manche Schwächen fallen eben etwas schneller ins Auge als andere. Wie du mit kleinen und großen „Mängeln“ besser umgehst und vor allem selbstbewusst bleibst.

1. Mach es nicht jedem Recht

Zu mollig, zu klein, statt Normal-Nase ein Zinken – all das kann sich bei der Partnersuche tatsächlich als Hindernis erweisen. Und zwar für diejenigen, die sich daran stören. Es liegt jedenfalls nicht an Äußerlichkeiten, wenn der eine vielversprechende Kontakte knüpft und die andere nur enttäuschende oder langweilige Begegnungen hat. Was allerdings zum echten Pferdefuß werden kann: Wenn du genau das glaubst und in vorauseilendem Gehorsam ein mieses Selbstbild von dir entwirfst. Natürlich gehört eine Portion Selbstvertrauen dazu, wenn man häufiger erlebt hat, dass bestimmte Makel Körbe einbringen. Doch es ist wichtig, dass du zu dir selbst stehst und Selbstliebe entwickelst.

2. Bleib „echt“

Das Internet scheint die ideale Spielwiese, um trotz fehlender Ideal-Attribute mit Menschen anzubandeln, bei denen man sich sonst keinerlei Chancen ausrechnen würde. Super, wenn man sich unabhängig von Äußerlichkeiten kennenlernen kann, klar. Nur hilft es wenig, mit jemandem wochenlang prickelnde E-Mails auszutauschen, für den beispielsweise ein sehr viel kleinerer Partner niemals in Frage käme, du aber bei deiner Körpergröße geschummelt hast. Wer so einen Kontakt ins echte Leben holen will, wird es schwer haben. Und sich ziemlich sicher eine ziemlich bittere Abfuhr einhandeln. Es wird Ablehnung ausgelöst, weil sich der andere ein Bild gemacht hat, das mit der Realität nicht zusammenpasst. Was tun? Natürlich sollst du in deinem Profil deine inneren Werte und deinen Charme zaubern lassen. Aber: Geh auch auf Äußeres und besondere Lebensumstände ein – und vor allem: mach deinen Kontakten bitte nichts vor.

3. Klare Worte statt Mogelpakete

Auf gewisse Dinge solltest du hinweisen – aber wäge ab, was nötig ist. Eine Charakternase oder O-Beine muss keiner beichten. Extremes Übergewicht oder Körperbehinderungen – Stichwort Partnersuche mit Handicap – sollten erwähnt werden. Natürlich können offene Worte abschrecken. Aber eben nur jene, die ohnehin nicht mit dir – auch vermeintlichen – „Mängeln“ klargekommen wären. Im Gegenteil, viele Menschen erreichst du gerade durch Aufrichtigkeit. Pfleg also lockere Offenheit, ohne in Jammern zu verfallen. Lass einfließen, wenn du einige Pfunde mehr wiegst, behalte aber Kiloangaben für dich. Denk daran: Auch wie du dich und deinen Körper beschreibst, sagt einiges aus, nämlich ob du humorvoll mit deinen scheinbaren Schwächen umgehen kannst. Das macht attraktiv!

4. Geh dem Glück entgegen

Bei aller Offenheit braucht es trotzdem auch Mut zum Glück. Warte mit dem ersten Treffen nicht zu lange; du verlierst dich womöglich in Phantasien. Und fällst tief, wenn es dann doch nicht passt. Der beste Zeitpunkt, ein Date anzuschieben, ist immer dann, wenn du dich gut und stark fühlst.

Du bist gerade enttäuscht worden? Geh sanft mit dir um – und halte dich erstmal zurück. Triff Freunde, die dir ein gutes Gefühl geben – und für die du weit mehr bist als ein „Mängelexemplar“.

Den Menschen, der zu dir passt, findest du vielleicht schon mit dem nächsten Klick. Denn das Beruhigende ist: Was zählt, sind nicht die Körbe. Sondern nur der eine Volltreffer mit gegenseitiger Sympathie und Anziehung.

Nachrichtenflaute? Das steckt hinter leeren Postfächern

Immer dasselbe: Dein Postfach ist: gähnend leer? Das kann ganz schön entmutigen. Wir verraten dir, warum du die Nachrichtenflaute nicht persönlich nehmen musst – und woran es liegen kann.
 
Gründe dafür, warum du auf Nachrichten kaum Antworten erhältst oder sich die Besuche auf deinem Profil in bescheidenem Rahmen halten, kann es viele geben. Oft sind die Erklärungen ganz schlichter Natur. Also: Entspannen, tief durchatmen und mögliche,  manchmal banale, Fehlerquellen checken:

Technische Tücken

Nicht jeder ist ein Premium-Mitglied und kann unbegrenzt Nachrichten zurückschicken. Wenn du keine Antwort bekommst, kann es daran liegen, dass der oder die Angeschriebene nicht über ein Profil verfügt, das ihm/ihr das freie Antworten erlaubt. Vielleicht hat der von dir Kontaktierte nur eine Basis-Mitgliedschaft und kann die Funktionen von Parship nur eingeschränkt nutzen.

Auch die Sichtbarkeit kann jeder individuell einstellen: Wer beispielsweise schon einige Kontakte pflegt, hat sich unter Umständen zwischenzeitlich „unsichtbar“ gemacht. So wird er weder in der Suche gefunden noch anderen Mitgliedern vorgeschlagen. Und er oder sie wird auch in deinem Profil nicht als Besucher auftauchen.

Zu enge Kreise

Natürlich möchte jeder am liebsten jemanden kennenlernen, der um die Ecke wohnt. Trotzdem gilt: Prüf den Umkreis, den du für mögliche Matches festgelegt hast. Wer eher entlegen oder in einer 2.000-Seelen-Gemeinde lebt, sollte in der regionalen Suche unbedingt großzügiger sein. Die Wahrscheinlichkeit, aus deinem Postleitzahlenbereich jemanden zu erreichen, ist dann nämlich verschwindend gering. Auch wenn du es mit dem Alter zu „eng“ nimmst, könnten ausbleibende Anfragen und Antworten die Folge sein. Ganz besonders gilt das übrigens für sehr junge Singles und die Generation 70+.

Schnecken-Postfächer

Es gibt Menschen, die eher faul in der Pflege Ihrer Anfragen und Kontakte sind. Gründe dafür kann es viele geben: beruflicher Stress, längere Reisen, turbulente Familiensituationen – oder eben einfach eine etwas langsamere „Taktung“. Bewahr darum langen Atem, und verabschiede niemanden vorschnell, nur weil du nach drei Tagen noch keine Antwort bekommen hast.

Ein Tipp: Mitglieder, die sichtbar über drei Wochen nicht mehr online waren, solltest du eher vernachlässigen. Solche Kandidaten haben oft schon jemanden gefunden, aber vergessen, sich abzumelden.

Persönlicher werden

Du kannst alle voran genannten Gründe ausschließen? Angeschriebene antworten dir so gut wie nie? Dann ist es höchste Zeit, das eigene Profil und die gesendeten Nachrichten unter die Lupe zu nehmen. Profile ohne Foto bekommen beispielsweise zwanzigmal (!) weniger Anfragen. Und 08/15-Statements motivieren weder in E-Mails noch in Profilangaben besonders zur Kontaktaufnahme. Werde persönlicher – und lass Humor durchblitzen.

Das Gegenteil von öden Standards kann allerdings ebenso zum Pferdefuß werden: Unangemessene, zu flapsige Ansprachen oder Fragen, in denen du mit der Tür ins Haus fällst, wirken übergriffig. Und zu detaillierte Vorstellungen über Liebe und Partnerschaft schlagen viele schnell in die Flucht.

So funktioniert Parship

In unserem Video zeigen wir dir, wie es nach deiner Registrierung mit unserem Parship-Fragebogen weitergeht. Schau gleich hinein und leg los! Deine Anmeldung ist kostenlos.