Holger (50)
männlich

Als Mann bei Parship: Holgers erste Eindrücke und sein magisches Date

Von anfänglicher Skepsis bis zum magischen Treffen: Holger (50 Jahre) schildert seine ersten Eindrücke von der Parship App, verrät, ob der Persönlichkeitstest tatsächlich funktioniert und wie es zu einem magischen Treffen mit Naima kam.

Ich habe mich Ende 2020 bei Parship angemeldet und ehrlich gesagt war ich ziemlich skeptisch, ob es für mich funktionieren würde. Wenn mir vor ein paar Jahren jemand gesagt hätte, dass ich mich dort einmal anmelden würde, hätte ich ihm wahrscheinlich einen Vogel gezeigt. Aber letztlich war ich doch sehr neugierig zu erfahren, wie Parship funktioniert. Die Corona-Pandemie hat zudem ihr Übriges getan, denn durch die neue Situation wurde es sehr schwer, jemanden kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen.

Nach der Anmeldung bei Parship habe ich direkt den Fragebogen beantwortet und kurz darauf einen Report über meine „Partnerschaftspersönlichkeit“ erhalten. Danach war ich noch etwas offener für die ganze Sache, denn ich habe mich, bzw. meine Eigenschaften in der Beschreibung, wirklich gut wiedergefunden. In der ersten Zeit war ich trotzdem recht zurückhaltend, obwohl ich wirklich nette Kontaktanfragen erhielt und auch selber welche verschickte. Es gab hin und wieder Nachrichten, Telefonate und Treffen, aber der Funke ist nicht wirklich übergesprungen.  

Von der ersten Nachricht zum ersten Date 

Dann erhielt ich eine erste Nachricht von Naima. Sie lautete: „Moin Holger. Hast ein sympathisches Profil. Dich mag ich.“ Ich sah die Nachricht und schließlich ihr Profilbild an und hatte sofort Gänsehaut. Sie erschien bei mir nicht als Vorschlag, weil ich einen kleineren Radius von meiner Heimatstadt aus gewählt hatte. Aber was sind schon 150 Kilometer Entfernung, wenn die Chemie stimmt? Wir schrieben nur ein paar Mal hin und her, bevor wir uns zum Telefonieren verabredeten. Im Laufe des Tages entschlossen wir uns dann kurzfristig dazu, uns doch direkt persönlich zu treffen. Wir haben kurz überlegt und geschaut, wo ungefähr die Mitte zwischen unseren Städten liegt. 

Es war schönstes Sommerwetter, also haben wir uns an einem Freitagnachmittag am Silbersee in Haltern verabredet. Wir hatten einen Treffpunkt ausgemacht, kamen zeitgleich an, stiegen aus den Autos aus und umarmten uns direkt. Danach sind wir losgezogen, haben auf einem Steg gepicknickt und ganz zwanglos geredet. Wir sind um den See spaziert, waren schwimmen und haben während des Sonnenuntergangs ein Bier getrunken.  

Wenn Partnersuche auf magische Weise zum Erfolg führt

Wir sind schnell warm miteinander geworden und haben über Familie, Freunde, Musik, das Leben und den Tod gesprochen. Ich hatte direkt das Gefühl, dass eine tiefe Verbundenheit zwischen uns vorhanden war. Es funkte direkt beim ersten Treffen – eigentlich schlug sogar der Blitz bei mir ein. Ich dachte nur: „Wow! Ich will diese Frau unbedingt besser kennenlernen und ganz viel Zeit mit ihr verbringen.“ Während die Sonne unterging, haben wir uns am Strand ganz romantisch zum ersten Mal geküsst…

Seit diesem unvergesslichen Tag am Silbersee sind zum Zeitpunkt dieser Erzählung nun fünf Monate vergangen. Seitdem treffen wir uns so oft wie möglich und können es jedes Mal gar nicht erwarten, uns endlich wiederzusehen. Die räumliche Entfernung steht noch ein wenig zwischen uns, aber wir sind sehr kreativ, was unsere Treffen, gemeinsame Wochenenden und Unternehmungen betrifft. Wir planen eine gemeinsame Zukunft und sind dankbar und glücklich, uns über Parship kennengelernt zu haben. 



Thomas und Marie (25 und 23)

Im direkten Vergleich: Toms Partnersuche als Mann und Maries Erfahrungen als Frau

Erleben Männer Online-Dating bei Parship anders als Frauen? Und welche Funktionen erleichtern die Kontaktaufnahme? Das verraten Tom (25 Jahre) und Marie (23 Jahre) aus ihrer jeweils eigenen Perspektive.

Toms Perspektive

Mein Name ist Thomas, ich bin 25 Jahre alt, komme aus dem Saarland und arbeite im Vertrieb für Fahrzeugersatzteile. Ich bin der Meinung, dass jedes Jahrhundert seine eigenen Herausforderungen bei der Partnersuche mit sich bringt. Es war ein Montag wie jeder andere. Ich war auf bei der Arbeit, als ein sehr geschätzter Arbeitskollege den ersten Tag nach seinem sechsmonatigen Krankenhausaufenthalt zurückkehrte. In der Mittagspause gingen wir spazieren und unterhielten uns. Während des Gesprächs erzählte er mir von seiner neuen Freundin und, dass es mit ihr sehr gut laufen würde. Ich war völlig perplex. Nicht, dass ich mich nicht für ihn freute, aber ich fragte mich, wie er es geschaffte hatte, während seines langen Krankenhausaufenthalts jemanden kennenzulernen? 

Daraufhin erklärte er mir, dass er sich bei Parship angemeldet und darüber der Kontakt zu seiner Freundin zustande gekommen war. Während er im Krankenbett lag, habe er ja genügend Zeit zum Chatten gehabt. Zugleich wunderte er sich, warum ich als Technik- und Internet-Enthusiast so erstaunt über Online-Dating war. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass meine bisherigen Erfahrungen mit kostenlosen Dating Apps überschaubar waren. Die Leute bei diversen Dating-Portalen suchten Vieles – aber meistens keine feste Beziehung. Das wiederum war meine Intension. 

Parship kannte ich bislang nur aus der Werbung

In der Werbung kann man allerdings viel erzählen… Mein Kollege und ich fingen also an, über Parship zu debattieren. Er erklärte mir, wie es dort abläuft, was er erlebt hatte und natürlich auch, was es kostet. Daraufhin beschloss ich, mich bei Parship anzumelden, um einen letzten Versuch der Online-Partnersuche zu starten. Der Kostenpunkt war nicht irrelevant: Um den vollen Umfang nutzen zu können, benötigt man die Premium-Mitgliedschaft. Aber genau hierbei sehe ich eine Stärke. Ich denke, dass Menschen, die sich bewusst bei Parship anmelden und bereit sind, einen entsprechenden Beitrag zu zahlen, es ernst mit der Partnersuche meinen. 

Die Anmeldung? Anders als bei anderen Dating-Apps

Man muss einen Fragebogen ausfüllen und sich dafür intensiv mit sich selbst als Mensch, seinen eigenen Interessen und Vorstellungen auseinandersetzen. Nach der Anmeldung und Einstellung der Zielgruppe ging aber auch schon los. Ich habe mir die verschiedenen, vorgeschlagenen Profile von Frauen angeschaut, ihre Beschreibungen und Angaben durchgelesen, die ersten Nachrichten geschrieben und die verschiedenen Funktionen wie der “Eisbrecher” oder das Liken der Profilangaben ausprobiert. 

Marie machte den ersten Schritt und schrieb mir

Die Tatsache, dass eine Frau den ersten Schritt macht, fand ich toll. Noch interessanter war für mich allerdings, dass dies bereits ein paar Tage nach meiner Anmeldung geschah. Ihr Profil sah interessant aus und es gab einige Überschneidungen mit meinen Interessen. Auch die bereits erwähnte “Eisbrecher”-Funktion konnte man gut nutzen, um ein Gesprächsthema zu starten. Ich empfinde als angenehm, dass Parship einen dabei unterstützt und vor allem den Gesprächsstart vereinfacht. Nach einigen Nachrichten und einem Anruf über Parship merkte ich schnell, dass ich Marie gerne persönlich kennenlernen möchte.

Nach einigen Treffen traute ich mich

Wir trafen uns im Oktober das erste Mal. Danach fanden noch einige Treffen statt und ich merkte mehr und mehr, dass Marie eine Frau ist, mit der ich mir mehr vorstellen könnte. Ich fragte ich Marie knappe drei Monate nach unserem Kennenlernen, ob sie meine Freundin sein möchte. Marie sagt ja! Nun sind wir schon circa neun Monate ein Paar und ich genieße jede Minute mit ihr. Ich weiß, dass wir noch Einiges zusammen erleben und aufbauen werden, denn es passt einfach.

Letztendlich möchte ich gerne noch ein paar allgemeine Worte an alle Singles richten. Gebt euch nicht auf, versucht am Ball zu bleiben und verwendet das richtige Portal für eure Partnersuche. Ich würde Parship jederzeit weiterempfehlen, denn ich bin ein gutes Beispiel dafür, dass alles gut werden kann und irgendwo da draußen für jeden Topf der passende Deckel wartet. 

Maries Perspektive

Ich heiße Marie, bin 23 Jahre alt und komme aus dem kleinen Saarland. Grundsätzlich bin ich kein großer Fan von Online-Dating. Vielleicht liegt das an meiner Generation, aber ich hatte eigentlich immer gehofft, auf „klassischem“ Wege einen Partner zu finden. Ich bin in der Gastronomie tätig und war eigentlich zu beschäftigt, um jemanden kennenzulernen. Außerdem hatte ich mir eingeredet, auch gut alleine sein zu können. Im hektischen Alltag ist das tatsächlich auch der Fall, aber sobald ich Zeit für mich hatte, wurde mir klar, dass ich diese lieber mit einem Partner verbringen würde. 

Ein Mann, mit dem man schöne Erinnerungen schaffen und zu dem man nach einer langen Arbeitsschicht nach Hause kommen kann. Als die Pandemie begann, spürte ich die Sehnsucht erst recht und ich begann, nach seriösen Online Dating-Apps zu recherchieren.

Ich bin im Allgemeinen ein „vorsichtiger Flirter“, das heißt, ich taste mich nur langsam an die andere Person heran. Ein Treffen kommt für mich erst in Frage, wenn ich mindestens eine Woche mit meinem Gegenüber geschrieben und den Eindruck habe, dass sich ein Treffen lohnen könnte.

Kein Interesse an einer lockeren Beziehung – deshalb fiel die Wahl auf Parship

Ich habe mich bei Parship angemeldet, um einen festen Partner zu finden und damit eine ernsthafte Beziehung einzugehen. Im Voraus hatte ich mich ein bisschen über verschiedene Online-Dating-Anbieter informiert. Bei Parship gefiel mir zum Beispiel, dass das Profilbild nur für potentielle Interessenten angezeigt wird. Alle weiteren Fotos muss man selbst freigeben und kann so bestimmen, wer diese sieht oder wer eben nicht. Außerdem ist es leicht, einen Kontakt zu beenden, wenn das Gegenüber unsympathisch wirkt oder man kein Interesse hat. Was ich ebenfalls positiv an Parship fand, war, dass man erstens keine Fotos über die Seite schicken kann und somit, vor allem als Frau, vor unerwünschten (Genital-)Bildern geschützt ist.

Zweitens bietet Parship die Möglichkeit eines Videochats – so muss man nicht seine private Kontaktdaten für Skype oder seine Handynummer freizugeben. Natürlich muss man auch etwas Geld in die Hand nehmen, wenn man sich bei Parship für eine Premium Mitgliedschaft entscheidet. Dies war allerdings ein zusätzlicher Grund für meine Registrierung! Ich hatte das Gefühl, dass die Mitglieder dieser Dating-Plattform somit etwas selektiert werden und es sich, zumindest bei einem Großteil, um Leute handelt, die ernste Absichten haben und Parship nicht nur zum reinen Vergnügen verwenden.

Wie habe ich nun meinen Partner kennengelernt?

Ich war seit ungefähr drei Monaten bei Parship angemeldet, bevor ich das erste Mal mit Thomas gechattet habe. Zuvor hatte ich drei Dates mit einem anderen jungen Mann, der zwar sehr nett war, aber nach dem dritten Treffen waren wir uns einig, dass wohl nicht mehr als Freundschaft daraus werden würde.

Mitte Oktober 2020 begannen Thomas und ich zu chatten und uns kennenzulernen. Ich hatte mir zuvor sein Profil angeschaut und fand einige Dinge, die er über sich geschrieben hatte, interessant und teilweise amüsant, denn sie passten gut zu meinen Vorlieben. Irgendwann beschlossen wir, uns zu treffen. Es war spontaner als gedacht, denn zu diesem Zeitpunkt wurde bekannt gegeben, dass Ende Oktober die Gastronomie bis auf Weiteres schließen musste. Wir wollten uns für das erste Date an einem halbwegs öffentlichen Ort treffen, da ich mich in einer neutralen Umgebung sicherer fühlte, als direkt zu einer fremden Person nach Hause zu fahren. So entschlossen wir uns dazu, uns zum letztmöglichen Zweitpunkt vor dem Lockdown in einer tollen Bäckerei bei ihm in der Nähe zu treffen.

Nach dem ersten Treffen folgten viele Spaziergänge

Aufgrund des Lockdowns waren Treffen in verschiedenen Lokalitäten nicht möglich, also trafen wir uns in der Natur. Irgendwann lud Thomas mich zu sich nach Hause ein und weil ich mich in seiner Gegenwart wohl fühlte, stimmte ich zu. Seitdem sahen wir uns öfter und das Ende des Jahres verging mit viel Arbeit, ein paar schönen Dates und einem verschneiten Weihnachtsgruß per WhatsApp aus seinem jährlichen Heimaturlaub.

Es fühlte sich gut an zwischen uns, aber ich mochte den Zustand der Unsicherheit nicht. Was war denn nun zwischen uns? Thomas schien das gemerkt zu haben, denn Anfang Februar 2021 fragte er mich dann ganz offiziell, kitschig und romantisch, ob ich seine Freundin sein möchte. Nun sind wir seit ungefähr neun Monaten zusammen und planen, im kommenden Jahr zusammenzuziehen.

Und: Wir werden nächste Woche einen Ausflug machen und haben geplant schick essen zu gehen, um den Jahrestag unseres Ersten Dates in einem richtigen Restaurant zu feiern.

Lasst uns Dating neu starten

Reinhard (56)
männlich

Schnelle Kontaktaufnahme und präzise Partnervorschläge: So bewertet Reinhard Parship

Als seine Ehe gescheitert war, wagte Reinhard (56 Jahre) den Neustart. Hier erzählt er von seiner Anmeldung bei Parship, dem Matching-Prozess und wie er auf das Profil von Dagmar aufmerksam wurde.

Ich dachte immer „das geschieht nur anderen“ – doch dann war es passiert. Meine Ehe war nach über 25 Jahren gescheitert und ich war allein. Nach einer Phase der Erholung war mir ziemlich schnell klar, dass ich nicht alleine bleiben möchte. Aber wie lernt man in meinem Alter jemanden kennen?

Über die Werbung war mir Parship ein Begriff und als seriöse Partnerbörse bekannt. Es dauerte dann noch eine Weile, bis ich mich entschließen wollte, mich tatsächlich dort anzumelden. Die Anmeldung war für mich eine etwas aufwendige Prozedur, da man die eigene Persönlichkeit schon sehr detailliert hinterfragen muss. Aber der Aufwand lohnt sich, denn durch das von Parship ermittelte Matching erfährt man bereits sehr viel von dem Menschen gegenüber. Auch bei den Partnervorschlägen waren immer Mitglieder dabei, bei denen ich eine sehr große Übereinstimmung mit meinen eigenen Interessen feststellen konnte.

Ich war überrascht, wie schnell die Kontaktaufnahme funktioniert hat. Nach zwei Dates, bei denen es bei einem Spaziergang und einem gemeinsamen Essen geblieben ist, habe ich mich mit meiner jetzigen Partnerin getroffen.

Nach zwei Monaten der erste erfolgversprechende Kontakt

Ihr Profil hat mich sehr angesprochen und ich schickte ihr ein Kompliment, das sie mit einem Lächeln beantwortete. Wir haben uns eine Weile lang geschrieben und uns dann in Würzburg für ein gemeinsames Wochenende verabredet. Wir hatten beide ein paar Bedenken, da wir über 200 km entfernt voneinander wohnen. Am Abend vor unserem Treffen habe ich sie das erste Mal angerufen und mich sofort in ihre Stimme verliebt. Dabei ist es jedoch nicht geblieben. Das Wochenende verging wie im Flug und wir haben uns sofort für das nächste erneut verabredet.

Die Wochenenden gehören uns

Da ich beruflich die Möglichkeit habe im Homeoffice zu arbeiten, beginnen unsere Wochenenden bereits am Donnerstag und enden am Montag. Vor zwei Tagen haben wir unser einjähriges Jubiläum gefeiert und freuen uns auf noch viele gemeinsame Tage. Für die Zukunft planen wir in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen.

Ich bin sehr glücklich und froh darüber, mich für eine Partnersuche über Parship entschieden zu haben. Meine Empfehlung ist es, offen und ehrlich den Anmeldefragebogen zu beantworten, denn so kann man einen passenden Partner kennenlernen. Ich wünsche allen Mitgliedern so viel Glück dabei, wie ich es hatte.

Christine (65)
weiblich

Die Bedeutung des Parship-Prinzips: Halten Matching-Punkte, was sie versprechen?

Kleine Distanz, großes Matching: Christine (65 Jahre) verrät, was ihr beim Online-Dating wichtig ist und bewertet, wie relevant die Anzahl der Matching-Punkte, ermittelt aus dem Parship-Persönlichkeitstest, tatsächlich ist.

Nachdem ich mich häufig einsam gefühlt habe, beschloss ich, mich bei Parship anzumelden. Gleich nach der Anmeldung ging ich den Fragebogen Punkt für Punkt durch. Die Fragestellung war sehr interessant und ich war verwundert über das fundierte Ergebnis.

Am Anfang hatte ich die Profile einiger an mir interessierter Parship-Mitglieder angeklickt, um mehr über sie zu erfahren. Von zweien wurde ich jedoch gleich wieder gelöscht. Das war kein schönes Gefühl. Bevor ich auf meine große Liebe stieß, hatte ich zwei Dates. Doch die Entfernung von über 200 Kilometern war in beiden Fällen schlussendlich einfach zu weit. Sehr schade. Es waren bestimmt sehr interessante Personen dabei. Schließlich begann ich darauf zu achten, dass die Matches in meiner Nähe lebten. Männer, die mehr als 100 Kilometer von mir entfernt wohnten, klammerte ich aus. Manchmal kontaktierte ich zuerst, manchmal wurde ich angeschrieben – es hielt sich die Waage.

Während ich mich mit einigen meiner Matches austauschte, fiel mir auf, dass jeder auf die Anzahl der gemeinsamen Matching-Punkte achtete. An dieser Stelle möchte ich ein Lob an Parship aussprechen, denn dieser Parameter hat sich als sehr wichtig erwiesen. 

Schließlich lernte ich Lorenz kennen

Nachdem wir häufig miteinander geschrieben hatten, trafen wir uns an einem See und unternahmen einen wunderschönen Spaziergang. Wir waren uns gleich sympathisch. Wir haben noch weitere Unternehmungen gemacht und sind uns nahegekommen. Wir hatten schnell Schmetterlinge im Bauch. Auch unsere gemeinsamen Hobbys verbinden uns. Wir gehen gerne in den Bergen wandern, wir fahren häufig mit dem Fahrrad und lieben unseren Garten. 

Für mich ist es ein großes Glücksgefühl, am Morgen neben dem lieben Partner auf zu wachen und den Tag gemeinsam zu genießen. Ich finde, dass Parship gut und übersichtlich aufbereitet ist. Mein persönlicher Kritikpunkt ist die teilweise große Entfernung der jeweiligen Matches zueinander. Ich hätte gerne mehr Dates im näheren Umkreis gehabt. Lorenz und ich wohnen circa 30 Kilometer voneinander entfernt. Das passt. Eine große Liebe mit wenig Abstand.

Franziska (30) weiblich

Zwei Frauen, eine Liebe: Wie sich Stefanie und Franziska bei Parship kennen und lieben lernten

Nach Enttäuschungen in der Offline-Welt und langem Zögern gab Stefanie (30 Jahre) Parship eine Chance. Welche Erfahrungen sie dort machte und wie der erste Kontakt mit Franziska verlief, verrät sie hier persönlich.

Wie vermutlich viele junge Menschen durchlebte ich meine Zwanziger mit Freunden, studierte, ging auf Partys und erfreute mich am Leben. Doch während andere mehr oder weniger ernsthafte Beziehungen eingingen und sich die Wege teilweise wieder trennten, habe ich immer nur von der Seitenlinie zugeschaut. Einerseits war ich mir ziemlich sicher, dass ich auf Frauen stehe, anderseits habe ich bei den zwei bis drei Gay-Partys, bei denen ich aus Neugier dann doch mal gewesen war, keine homosexuelle Frau getroffen, die mich tiefergehend interessiert hätte.

Von Online-Dating habe ich nicht viel gehalten

Ich hatte immer relativ viele neue Kontakte, aber ein potenzielles Date war nie darunter. Dann verliebte ich mich, wie viele andere auch, in meine beste Freundin. Mich vor ihr zu outen und auch über meine Gefühle zu reden, hat ganze zwei Jahre gedauert. Dass sie gleichzeitig ihren neuen Freund kennengelernt hat, war für mich nicht dauerhaft ertragbar und ich musste die Freundschaft beenden. Ich habe mir vorgenommen, mich nie wieder in eine heterosexuelle Frau zu verlieben! Doch es ist wieder passiert. Danach war mir klar, dass das so keinen Sinn hat und nach langem Zögern habe ich mich bei Parship angemeldet. 

Die Anmeldung bei Parship ging recht einfach

Man musste sich zwar etwas Zeit nehmen, um über die detaillierten Fragen des Parship-Persönlichkeitstest nachzudenken, aber genau das macht es auch spannend. Langweilige Fragen mit langweiligen Antworten reizen einen ja selbst nicht. 

Am Anfang wurde ich von zwei bis drei Frauen angeschrieben, aber das ebbte schnell ab. Ich selbst wollte mich erst etwas umschauen und nicht sofort jemanden anschreiben. Es erfordert etwas Mut und Kreativität, einen anderen Gesprächseinstieg zu finden als „wie geht´s?“. So viele passende Kontakte gab es in meinem begrenzten Umkreis leider auch nicht.

Kleinigkeiten, die ihr Profil besonders machten

Ein Match ging mir nicht aus dem Kopf. Es gab zwar beim Lesen ihres Profils keinen Wow-Effekt, aber die Bilder und die Antworten auf einige Fragen ließen mir keine Ruhe. Ich musste immer wieder daran denken, also fasste ich mir ein Herz und schrieb sie an – kurz und bündig und bezugnehmend auf eine ihrer Aussagen im Profil. Ein Schuss ins Blaue.

Über die Chatfunktion lernten wir uns näher kennen

Sie antwortete mir – und das sogar recht ausführlich, was mich immer wieder beeindruckte. Sie erzählte mir, dass sie schon länger angemeldet, aber jetzt frisch getrennt und Parship deshalb erst seit kurzem wieder ein Thema für sie sei. Auch deshalb beschlossen wir, nichts zu überstürzen. So schrieben wir über den Winter recht freundschaftlich hin und her, bis wir feststellten, dass uns beiden nach einem Treffen im echten Leben war. Also trafen wir uns im Frühjahr auf einen Sonntagsspaziergang. Ich war super aufgeregt. Aber nach ein paar Metern ging die Aufregung vorüber. Wir redeten über Gott und die Welt.

Der Schritt vom Online-Dating in die Offline-Welt

Ich wollte sie zeitnah wieder sehen, also überredete ich sie zu einer Wanderung zwei Wochen später. Aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Naja, nicht ganz, denn da scheinbar keine von uns auf das Treffen verzichten wollte, haben wir uns getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung“ zu einem kleinen Spaziergang getroffen und danach einen Kaffee getrunken. Wir haben gemerkt, dass wir über ernste Themen reden, aber auch sehr viel zusammen lachen können. Mich hat am meisten beeindruckt, dass sie ehrlich über meine Witze lacht.

Die Wellenlänge stimmte einfach

Spätestens nach dieser Unternehmung war klar, dass sich hier etwas anbahnen könnte, was uns beiden so noch nicht passiert war. Wir haben uns dann – so gut es die Entfernung von 100 Kilometern zuließ – regelmäßig getroffen. Durch Corona konnten wir uns nicht für klassische Dates wie Essengehen, Kino oder andere Aktivitäten verabreden. Daher lief es am Anfang auf Spaziergänge (bevorzugt zur Eisdiele) und auf Kochen zuhause hinaus.

Nach vier Treffen hat sie mich das erste Mal geküsst. Einen Monat später habe ich sie gefragt, ob sie meine Freundin sein möchte. Seitdem lachen und weinen wir gemeinsam, sind mit Freunden draußen unterwegs oder genießen unsere Zweisamkeit. Ein erster gemeinsamer Urlaub steht auch bald an. Wir wollen noch vieles voneinander kennenlernen und sind gespannt auf die Zukunft.