Beziehungsstress: Sind „wir“ als Paar noch zu retten?

In jeder Partnerschaft herrscht einmal Beziehungsstress. Höchstens in der rosaroten Phase der ersten Verliebtheit wirkt alles unbeschwert, unproblematisch und traumhaft. Aber das ist des Pudels Kern: Aus Träumen wacht man wieder auf! Kleine Reibereien oder Meinungsverschiedenheiten sind völlig normal.

Doch es gibt Warnsignale, die Sie nicht übersehen sollten, bevor der Ärger ungesund für die Beziehung wird. Wir zeigen mit Anti-Beziehungsstress-Tipps auf, um die Situationen kurzfristig und langfristig erfolgreich zu meistern.

Inhalt:

Haben Sie Beziehungsstress? So erkennen Sie es!

Ein Sommergewitter sorgt – nachher – für frische Luft. Problematisch ist es, wenn das Wetter in einer Beziehung dauerhaft grau und trist ist. Wenn es plötzlich nur noch stürmt und die Sonnenstunden deutlich in der Minderheit sind. Prüfen Sie Ihre Partnerschaft auf folgende acht Beziehungsstress-Symptome – egal, ob sie ein halbes Jahr oder 20 Jahre zusammen sind.

Mangelnde Aufmerksamkeit

Ihr Partner hat wieder den Jahrestag vergessen? Er hat kein Interesse mehr daran, wie es für Sie im Job läuft? Ruft nicht mehr an, wenn er dank Stau wiederholt zu spät kommt? Wie ist es um die Liebe bestellt, wenn die Aufmerksamkeit und die Rücksichtnahme fehlt? Der Beziehungsstress klopft laut an der Tür.

Fehlender Respekt

In der ersten Verliebtheit wirkt jeder Tick des anderen sympathisch. Wenn sich eine Beziehungskrise anbahnt, ändert sich die Wahrnehmung, dann werden daraus „bescheuerte Eigenheiten“. Die nächste Drehung an der Eskalationsschraube ist: Man(n)/frau will den Partner verbessern, erziehen. Es wird gelogen oder fremdgeflirtet. Das führt zur Demütigungen – und definitiv zum Stress in der Beziehung!

Vorsicht: Explosionsgefahr!

Ein falsches Wort und der Partner ist gereizt? Wenn Sie nur noch streiten oder im Wortgefecht den Dezibelwert eines startenden Düsenjets übertreffen, ist das ein Zeichen für mangelnde Wertschätzung. Wie aber soll man innig lieben, wenn man einander gering schätzt?

Keine Zeit füreinander

Ein deutliches Indiz für Beziehungsstress: Sie teilen kaum noch gemeinsame Hobbys und Unternehmungen – oder es fehlt das Interesse daran. Wenn ein Partner sich lieber mit seinen eigenen Freunden trifft oder beide nur noch im Cliquen-Rudel mit anderen gemeinsam agieren, stimmt einiges nicht.

Das große Schweigen

Eine fehlende Kommunikation ist schlimmer als Streit! Man sollte über alles reden können – und wollen. Ein Partner zieht sich zurück, reagiert nur ausweichend und mit belanglosen Aussagen? Er zeigt keine Reaktion und bleibt stumm? Sichere Zeichen für anbahnenden Stress in der Partnerschaft!

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Beziehungsstress, weil der Spaß ausbleibt

Humor ist absolut wichtig für eine Beziehung! Wenn nicht mehr miteinander gelacht wird, ist das kein gutes Signal. Noch schlechter: wenn die dunklen Spielarten des Humors überwiegen. Kein ungezwungener Spaß mehr, nur noch sarkastische Sticheleien oder zynische Wortattacken?

Keine körperliche Nähe

Sex und zärtlicher Körperkontakt sind zwar kein Grundnahrungsmittel, aber definitiv das Salz in der Liebessuppe. Täglicher Sex? Ein Märchen! Aber eine kleine zärtliche Geste, ein Kuss-Ritual zu Begrüßung oder Abschied? Ein Muss. Wer Sex als (lästige) Pflicht empfindet oder „es“ nur tut, weil der Partner will, stresst sich und die Beziehung: Der eine „opfert“ sich, der andere hat ein schlechtes Gewissen. Schlecht für beide.

Zu viel Raum oder zu wenig

Eifersucht ist immer die Ursache für Streit. Oft ist niedriges Selbstwertgefühl schuld. Den Partner zu kontrollieren, muss tabu sein! Ein schlechtes Anzeichen ist aber auch, wenn einem alles, was der andere tut, egal ist. Das ist nicht mit Freiraum gleichzusetzen, sondern mit Gleichgültigkeit.

So können sie Beziehungsstress bewältigen

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“. Jedoch nicht, wenn eine Krise herrscht. Dann ist Kommunikation das A und O. Das bedeutet aber nicht nur, sich auszusprechen. Man kann auch mit Lippen und Händen reden Aufmerksamkeit zeigen!

Kurzfristige Tipps gegen Beziehungsstress

  1. Sprechen Sie sich aus

Sie müssen sich nicht gleich für 20 Sitzungen in Therapie begeben. Sprechen Sie offen an, dass Sie sich aussprechen wollen. Über alles. Ihre Fragen, Ihre Sorgen, über das, was sie an einander stört. Bleiben Sie respektvoll, werden Sie nicht laut und vermeiden Sie Vorwürfe. Lassen Sie den anderen ausreden. Reagieren Sie mit Verständnis, mit Sachlichkeit – und Empathie!

  1. Erinnern Sie sich

Sie wollen keinen kurzfristigen Beziehungsstress aufkommen lassen? Schenken Sie Blumen. Machen Sie Ihrer Frau Komplimente. Einfach so, ohne besonderen Anlass. Kochen Sie dem Partner das Lieblingsgericht. Überraschen Sie den anderen mit Tickets für ein Konzert seines Lieblingssängers. Laden Sie ihn zum Kino-Date mit seinem liebsten Action-Helden ein. Erinnern Sie sich neu an die Vorlieben Ihres Partners, entdecken Sie Ihre Aufmerksamkeit für den anderen neu und überraschen Sie positiv.

  1. Sorgen Sie für stressfreien Raum

Suchen Sie Zeit füreinander. Ohne Ablenkung, und dazu gehören auch Freunde, Verwandte oder Kinder! Vereinbaren Sie wöchentliche Unternehmungen zu zweit. Werden Sie füreinander wieder exklusiv, so beugen Sie Streit vor. Und, ja, auch (regelmäßiger und lustvoller) Sex ist einer der bewährten Anti-Beziehungsstress-Tipps!

Langfristige Strategie gegen Auseinandersetzungen

  1. Die Kunst des Kompromisses

Sie steht auf Städtereisen, er auf Urlaub im Süden? Teilen Sie die Urlaubstrips so auf, dass jeder zum Zug kommt: Ostern ein verlängertes Wochenende in London, im Sommer eine Woche nach Kroatien an den Strand. Kompromisse sind der Schlüssel zum Glück.

  1. Machen Sie gemeinsame Pläne

Das Wohnzimmer müsste dringend gestrichen werden? Es müsste ein neues Auto her? Machen Sie alle Projekte zu gemeinsamen Events, um den Beziehungsstress zu bewältigen. Gerne mit zeitlichem Vorlauf: den Sommerurlaub kann man nicht nur wegen des Frühbucherrabattes schon im Herbst planen. Das schürt die – gemeinsame – Vorfreude.

  1. Reden, reden, reden!

Offene Kommunikation mindert Beziehungsstress. Über alles sprechen heißt nicht, Meinungsverschiedenheiten zu vermeiden, sondern: sich aussprechen, BEVOR anhaltende Unzufriedenheit entsteht. Ehrliche Kommunikation beugt Beziehungsprobleme nachhaltig vor.

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Fazit: Stress in der Beziehung überwinden durch Wertschätzung

In einer Beziehung sind gelegentlich kleine Auseinandersetzungen unvermeidbar. Es darf jedoch nicht zum Verlust von Aufmerksamkeit, Respekt, Kommunikation, gemeinsamen Vorlieben oder körperlicher Nähe kommen. Wie Sie das im Beziehungsalltag hinkriegen? Zeigen Sie Ihrem Partner immer wieder, dass er Ihnen wichtig, Ihr „größter Schatz“, Ihr wertvollstes Gut ist.

Checkliste: So bewältigen Sie Beziehungsstress

  • Seien Sie aufmerksam, liebevoll, interessiert gegenüber Ihrem Partner
  • Sprechen Sie aus, wenn Sie etwas stört.
  • Verbringen Sie regelmäßig aktive gemeinsame Zeit miteinander
  • Seien Sie sich so nah wie möglich, nicht nur seelisch, auch körperlich.
  • Machen Sie Pläne für gemeinsame Aktionen.
  • Seien Sie fair! Kompromisse sind der Schlüssel zum dauerhaften Glück.

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