Sexuelle Anziehung: Was bei Männern & Frauen Spannung aufbaut

Worin besteht die sexuelle Anziehung zwischen zwei Menschen? Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. Einer Parship-Studie zufolge sind weit über die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass ein junger attraktiver Körper ausschlaggebend für die Partnersuche ist. Ein Drittel der Befragten hält dagegen den Altersunterschied in Bezug auf die anziehende Lust für nebensächlich.

Inhalt:

Worin besteht nun eigentlich die körperliche Anziehung zwischen zwei Menschen. Ist es die Lebenserfahrung, die Optik? Oder geht es am Ende nur um Status? Wir gehen dem Phänomen hinsichtlich der psychologischen Einflüsse auf den Grund und zeigen Ihnen auf welche Anzeichen für Männer und Frauen ausschlaggebend sind.

Woher die sexuelle Anziehung zu einer Person kommt

Wenn Sie einen Menschen körperlich anziehend finden, dann hat das häufig tiefer sitzende psychologische Ursachen, die das erklären können. Denn Ihre Psyche hat auf Ihre Partnerwahl einen großen Einfluss. Die sexuelle Anziehungskraft ist oft ein filigranes Zusammenspiel aus Ihren eigenen Wünschen, Bedürfnissen, Sehnsüchten, aber auch Ihren Ängsten. Aus psychologischer Sicht hängt Ihr Sinn für Schönheit auch davon ab, in welcher Umgebung Sie aufgewachsen sind und welche Attribute Ihnen in Bezug auf Schönheit und Sexualität anerzogen sind. Daraus ergeben sich gleich mehrere Faktoren, die bei Ihnen eine attraktive und anziehende Wirkung hervorrufen können.

1. Sexuelle Anziehung durch körperliche Reize

Sie stehen einander gegenüber in der U-Bahn, begegnen sich im Supermarkt oder erblicken sich zum ersten Mal auf einer Party umringt von zahlreichen Menschen. Wenn Sie Ihr Gegenüber noch gar nicht kennen oder zum ersten Mal begegnen, bilden optische Reize den ersten Eindruck. Hierbei spielt das eigene Schönheitsideal eine wesentliche Rolle. Und dieses ist sehr subjektiv definiert. Was Sie vielleicht als gutaussehend und sexuell anziehend empfinden, kann jemand anderes völlig kalt lassen. Dabei rücken je nach Geschmack auch bestimmte Merkmale, die für uns Attraktivität verkörpern in den Vordergrund. So können Augen, Haare und Hände manch andere Problemzone schnell in den Schatten stellen.

2. Lebenserfahrung hat einen Einfluss

Gerade in einer schnelllebigen Zeit setzt bei der optischen Reizüberflutung schnell ein weiteres Selektionsverfahren bei der Partnersuche ein: die Lebenserfahrung. Auch diese kann von hoher sexueller Anziehung sein. Ist Ihr Gegenüber nur auf eine unverbindliche Affäre aus? Oder hat Ihr Dating-Partner längerfristige Absichten? Je mehr Lebenserfahrung Ihr Dating-Partner hat und Ihnen signalisieren kann, was er im Leben will, desto hingezogener fühlen Sie sich zum ihm. Dieser Punkt fällt vor allem bei der Partnersuche ab 50 ins Gewicht. Ein gesteigertes Selbstbewusstsein, aber auch Intelligenz und emotionale Reife aufgrund gesammelter Erfahrungen können hier punkten.

3. Sicherheit spielt eine Rolle

Bietet der Partner Ihnen auch die nötige Sicherheit? Das ist nicht ausschließlich in finanzieller Hinsicht gemeint. Vielmehr ist ein Anzeichen von sexueller Anziehung eines Menschen, wenn er das Gefühl von Schutz, Geborgenheit und emotionaler Sicherheit vermittelt. Werte wie Treue, Warmherzigkeit und Fürsorge sind daher auch schnell viel attraktiver, als bloße optische Reize.

4. Spiegelungen als sexuelle Anziehung

In der Psychologie ist auch die nonverbale Kommunikation ein deutlicher Auslöser. Ihre Körpersprache spiegelt sich in ihrem Partner wider. Mimik, Gestik und Bewegungsabläufe werden häufig synchron ausgeführt und signalisieren, dass Sie auf einer Wellenlänge sind. Diese Spiegelungen bewegen sich jedoch nicht an der Oberfläche, sondern legen Ihnen auch offen, welcher Mensch zu Ihren inneren psychischen Strukturen passt. Ein Magnetismus also, der daher mehr unbewusst als bewusst eine gewisse Spannung aufbaut.

Körperliche Anziehung – zwischen Testosteron &. Östrogen

Inzwischen gibt es eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen, die herausgefunden haben, dass Männer und Frauen jeweils unterschiedliche Reize bei der Partnersuche ansprechen. Dass hierbei auch die Pheromone, die individuell zusammengemischten Sexuallockstoffe, die der menschliche Organismus produziert, eine Rolle spielen, ist inzwischen wissenschaftlich belegt. Neben diesen „unbewusst“ wahrgenommenen Faktoren, wollen wir Ihnen nun an konkreten optischen Merkmalen aufzeigen, woran die sexuelle Anziehung je nach Geschlecht abzulesen ist. Dabei spielen vor allem die Reize eine Rolle, die Deutungen auf einen erhöhten Testosteron- bzw. Östrogenspiegel veranlassen.

Was bei Frauen das Herz höherschlagen lässt

Folgende männliche Attribute wirken für das weibliche Geschlecht sexy:

  1. Markante Gesichtszüge: Ein Blickkontakt kann bei Ihnen unter Umständen schon zu erhöhten Puls führen. Wenn die Augen dann noch mit markanten Augenbrauen gekrönt sind, steigt die sexuelle Anziehungskraft bei Frauen. Ist das Gesicht des Mannes von einem breiten Kiefer geprägt, ist sie besonders interessiert an ihm. Hier wird unterbewusst ein hoher Testosteronspiegel wahrgenommen. Auch sollte Sie wissen, dass Drei-Tage-Bärte den glattrasierten Gesichtern den Rang ablaufen, da diese ein Hinweis für mehr Fürsorglichkeit sein sollen.

Interessant: Gerade in der Phase des Eisprungs werden Männer mit maskulinen Gesichtszügen bevorzugt. Wenn Sie die Pille einnehmen, haben dagegen Männer mit weniger maskulinen Gesichtern eine gute Chance bei Ihnen.

  1. Maskuline Stimme: Eine tiefe Männerstimme spricht für sich und zeugt von sexueller Anziehung. Denn auch diese suggeriert bei den Frauen ein gesteigertes Männlichkeits-Hormon.
  2. Männliches Auftreten: Männer, die mit einer aufrechten und stolzen Haltung aufwarten können, werden von den Frauen eher sexy empfunden, als der lächelnde zurückhaltende Mann. Dabei ist auch das Taille-Hüft-Verhältnis nicht uninteressant. Frauen mögen Männer, deren Taillenumfang 90 Prozent vom Hüftumfang beträgt.

Was für Männer Anzeichen sexueller Anziehung sind

Aber es gibt auch einige weibliche, visuelle Reize, die die Männerwelt zur Hochform auflassen lässt:

  1. Kindchenschema: Feminine Gesichtszüge, die dem Kindchenschema folgen, lösen bei Männern erhöhte Aufmerksamkeit aus. Große Augen, hohe Stirn, schmaler Mund, kleines Kinn und schmale Augenbrauen deuten auf einen höheren Östrogenspiegel hin und sorgen so für eine erhöhte sexuelle Anziehung. Eine höhere Frauenstimme steigert zudem die Attraktivität.
  2. Weibliche Figur: Eine Marylin-Monroe-Figur mit den klassischen 90-60-90-Maßen ist inzwischen dem Ideal der Sanduhrfigur gewichen. Bei dieser beträgt der Umfang der Taille 70 Prozent vom Hüftumfang. Männer fühlen sich damit zu Frauen mit mehr „Rundungen“ hingezogen.

Spannend: Ist die Figur dann auch in ein rotes Kleid gehüllt, ist die sexuelle Anziehung besonders hoch. Diese Tatsache sollten Sie beim Outfit für’s erste Date im Hinterkopf behalten.

  1. Freundliches Auftreten: Während das männliche Geschlecht fast schon genötigt werden, ihr Bild des ernsthaften und stolzen Kriegers zu erfüllen, um die sexuelle Anziehungskraft zu steigern, reicht bei den Frauen ein charmantes Lächeln vollkommen aus, um das Interesse bei ihm zu wecken.

Fazit: Sexuelle Anziehung wird nicht nur vom Alter bestimmt

Wenn sich zwei Menschen zueinander hingezogen fühlen, wird der Fakt Altersunterschied und die Vorzüge von jungen attraktiven Staturen schnell sekundär. Denn nicht allein Ihre äußeren Reize sind von Bedeutung. Auch Ihre Sozialisierung und Ihr Werteverständnis spielen maßgeblich eine Rolle, wenn bei Ihnen die körperliche Anziehung geweckt worden ist. Ihr Selektionsverfahren ist beim Dating also nicht rein auf das Äußere beschränkt, auch die Persönlichkeitsstruktur Ihres Gegenübers kann durchaus äußerst sexy sein. Ihr Sinn für Schönheit ist individuell ausgeprägt und sollten Sie es sich selbst bei den deutlichsten Hinweisen nicht erklären können, sind vielleicht auch noch ein paar Pheromone mit beteiligt.

Jetzt kostenlos anmelden und den passenden Partner finden