Angst vor der Liebe: 5 Strategien, um das Gefühl hinter sich zu lassen

Angst vor der Liebe? Ich doch nicht! Der Richtige war eben noch nicht dabei. Und ich bin mir einfach zu schade, erst eine Reihe von Fröschen küssen zu müssen, also bleibe ich lieber allein bis der Prinz kommt. Ich bin noch nicht bereit für eine feste Beziehung. Kommen Ihnen diese Gedanken bekannt vor? Oder sind Sie vielleicht frisch verliebt, haben aber Angst vor einer Beziehung und wagen es nicht, dem anderen Ihre Gefühle zu offenbaren?

Vielleicht haben Sie auch nach der letzten gescheiterten Beziehung resigniert gedacht: „Ich bin einfach beziehungsunfähig.“ All diese Situationen können Hinweise auf dieses unterschwellige Gefühl sein.

3 häufige Gründe für die Angst sich zu verlieben

Es kann verschiedene Gründe haben, warum die Angst vor der Liebe aufkommt. Sie beruht oft auf Erfahrungen in der Vergangenheit beruhen. Wer sich selbst als bindungsunfähig oder als Mingle betrachtet, dem kann es helfen, sich zu fragen, wovor genau er sich fürchtet. Die häufigsten Gründe sind die Furcht vor Verletzungen und die Sorge, etwas zu verpassen.

Die Angst vor Liebe verletzt zu werden

Wer liebt, ist verletzlich. Die Meinung des Gegenübers wird plötzlich unendlich wichtig. Eine Zurückweisung wäre eine Katastrophe, das Selbstvertrauen nur noch ein Scherbenhaufen. Der Weg sich die Hilfe bei Liebeskummer einzugestehen und zurück zur Lebensfreude zu gelangen ist lang und steinig. Da ist es doch besser, man erspart sich das Ganze und lässt erst gar nicht zu, dass große Gefühle entstehen. Schade! Denn dadurch verschenken Sie so viele Gelegenheiten, von Herzen glücklich zu sein.

Die Angst, Freiheit und Individualität zu verlieren

Wer Angst vor der Liebe hat, denkt vielleicht, eine Beziehung ändert alles. Das ganze Leben wird auf den Kopf gestellt und man sieht sich gezwungen, immer wieder Kompromisse einzugehen. Spontaneität geht verloren und man muss ständig Absprachen treffen. Am Ende gibt es kein „Ich“ mehr. Wem diese Vorstellung ein Graus ist, wird sich innerlich gegen jede Beziehung wehren und sich für vermeintliche Freiheit und Individualität entscheiden. Auch die Sorge, etwas zu verpassen kann der Hintergrund der Bindungsangst sein. Keine Flirts mehr, keine Selbstbestätigung, keine Abenteuer. „Lass mir mehr Zeit!“ oder „Ich bin noch nicht bereit für eine feste Beziehung“ sind typische Sätze, wenn Ihr Gegenüber Angst vorm Verlieben hat.

Die Angst verlassen zu werden

Wer Dauersingle war und endlich den Traumpartner gefunden hat, bekommt oft Angst bei dem Gedanken, den geliebten Menschen wieder zu verlieren. Gerade wenn das Selbstbewusstsein nicht besonders stark ausgeprägt ist, beschleicht uns schnell die Befürchtung, die Erwartungen des anderen zu enttäuschen. Die Trennungsangst ist unausweichlich, wir haben versagt, sind nicht liebenswert. Da lässt man sich doch lieber erst gar nicht auf die Beziehung ein. So muss man dann auch die Scherben des Selbstbildes nicht mühsam zusammenkehren. Man hat Angst vor der Liebe, weil man ihr Ende schon kommen sieht.

Angst vor der Liebe bekämpfen mit diesen Tipps

Angst ist ein Urinstinkt, der den Menschen schützt und damit im Grunde eine gute Sache. Verliebt zu sein, aber Angst vor einer Beziehung zu haben hindert uns daran, wunderschöne, erfüllende Erfahrungen zu machen. Diese Gefühl zu besiegen kann uns also nur glücklicher machen. Packen Sie es an! Die folgenden Strategien können Ihnen dabei helfen.

1. Selbstvertrauen stärken gegen die Angst vor der Liebe

Nur wer sich selbst liebt, kann auch zulassen, geliebt zu werden. Das hören Sie sicher nicht zum ersten Mal, aber es ist absolut richtig: Wenn Sie mit sich selbst im Reinen sind, verlieren Sie die Vorstellung, die Erwartungen des Partners nicht erfüllen zu können. Sie wissen, dass Sie als Person liebenswert sind und wundern sich nicht im Stillen darüber, wie sich überhaupt jemand in Sie verlieben konnte. Wenn Sie die Angst vor der Liebe verlieren möchten, müssen Sie zuerst die Liebe zu sich selbst zulassen.

2. Ängste erforschen

Gestehen Sie sich ein, dass Sie verliebt sind, aber Angst vor einer Beziehung haben und unterdrücken Sie das Gefühl nicht mit dem Gedanken „Ich brauche eben meine Freiheit!“ Fragen Sie sich, wovor genau Sie sich fürchten und wie realistisch es ist, dass diese Situation wirklich eintritt. Was gewinnen Sie mit der Vermeidungstaktik, was schützen Sie und was verlieren Sie? Lohnt es sich?

Beruht die Angst vor der Liebe auf schlechten Erfahrungen und Verletzungen in der Vergangenheit? Dann fragen Sie sich, was das Problem in der Beziehung war und woran das genau gelegen hat. Manchmal haben tiefsitzende Ängste ihre Wurzeln schon in der Kindheit. Vielleicht haben Ihre Eltern viel gestritten oder Ihnen das Gefühl vermittelt, sich ihre Liebe erst verdienen zu müssen?

3. Reden, reden, reden

Wenn Sie Angst vor der Liebe haben, überlegen Sie, was Sie von dem großen Abenteuer abhält. Was glauben Sie in einer Beziehung tun zu „müssen“? Vor welchen vermeintlichen Zwängen scheuen Sie zurück? Sprechen Sie mit einer vertrauten Person oder mit dem Partner darüber! Bestimmt erweist sich diese Furcht als unbegründet.

Tipp: Wenn Sie dagegen das Gefühl haben, sich für einen Partner verbiegen zu müssen, sollten Sie diese Beziehung beenden, da derjenige nicht zu Ihnen passt.

4. Negative Gedanken ablegen

Wer Angst hat sich zu verlieben, hat häufig negative Gedanken wie „Sie ist viel zu gut für mich und wird mich sowieso verlassen“ oder „Warum sollte er mich überhaupt wahrnehmen?“ Machen Sie sich diese negativen Gedanken bewusst und trainieren Sie aktiv das positive Denken. Nehmen Sie eine andere Sichtweise ein. Anfangs mag Ihnen das komisch vorkommen, doch mit der Zeit festigt sich ein neues Gedankenmuster und Sie gehen optimistischer durchs Leben. Statt zu denken: „Sie wird mich sowieso verlassen“, denken Sie: „Ich bin gespannt, wohin die Reise führt.“

5. Angst vor der Liebe? Ins kalte Wasser springen!

Nehmen Sie all Ihren Mut zusammen und lassen Sie sich auf das große Abenteuer ein. Sie haben wenig zu verlieren und so viel zu gewinnen! Eine echte Partnerschaft macht Sie frei, erweitert Ihren Horizont und lässt Sie wachsen. Einschränkungen und Zwänge gehören nicht in eine Liebesbeziehung. Also keine Angst vorm Verlieben: Der Sprung ins kalte Wasser lohnt sich in jedem Fall!

Fazit: Angst vor der Liebe überwinden – so schaffen Sie es

Wer sich eine liebevolle Beziehung wünscht, gleichzeitig aber Angst hat, sich zu verlieben, steckt in einem echten Dilemma. Mangelndes Selbstwertgefühl durch schlechte Erfahrungen der Vergangenheit, die Sorge, Unabhängigkeit zu verlieren oder etwas zu verpassen können Auslöser dafür sein. Schade, denn durch diese Vermeidungstaktik schützen Sie sich nicht, sondern Sie schließen so die große Liebe aus Ihrem Leben aus. Das Gefühl, einem Menschen so nah zu sein, dass man sich ohne Worte versteht. Jemanden zu haben, mit dem Sie über die gleichen Dinge lachen können, mit dem Sie Abenteuer erleben oder zur Ruhe kommen können. Das alles ist es wert, seine Angst vor der Liebe anzupacken und zu überwinden.

Mit diesen Strategien kann es klappen:

  • Stärken Sie Ihr Selbstvertrauen und seien Sie gewiss: Sie sind liebenswert.
  • Erforschen Sie Ihre Ängste: Wo haben sie ihre Wurzeln?
  • Sprechen Sie über Ihre Befürchtungen, was Beziehungen angeht.
  • Legen Sie negative Gedanken und Erwartungen ab und denken Sie optimistischer.
  • Ergreifen Sie die Initiative! Sie haben nichts zu verlieren und alles zu gewinnen.

Leicht ist es nicht, die Angst vorm Verlieben und einer festen Beziehung zu besiegen. Aber mit etwas Mut und Optimismus schaffen Sie es ganz bestimmt. Sie haben es selbst in der Hand.

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