Freundschaft oder Liebe? Wer wagt, gewinnt!

„1000 Mal berührt, 1000 Mal ist nichts passiert.“ Es bahnt sich manchmal eher schleichend an, aber ist es wirklich Freundschaft oder Liebe? Kann aus einer engen platonischen Beziehung tatsächlich mehr werden? Einige sagen sogar, dass das freundschaftliche Verhältnis die einzig belastbare Grundlage für eine Beziehung sei. Aber worin liegt der Unterschied zwischen Freundschaft und Beziehung und welche Chancen und Risiken gehen in dieser Konstellation einher…

Inhalt:

Der kleine aber feine Unterschied: Freundschaft oder Liebe?

Wenn Ihnen plötzlich auffällt, wie gut der beste Kumpel eigentlich aussieht oder sein Flirt mit einer anderen Frau Ihnen einen Stich ins Herz versetzt, kommt plötzlich der Gedanke auf, ob Freundschaft oder Liebe im Spiel ist. Aber sollten Sie alles riskieren, wenn Sie sich nicht absolut sicher sind? Was passiert mit dem entspannten Verhältnis, wenn man unglücklich verliebt ist? Oder wenn die Beziehung in die Brüche geht? Hier einige Kriterien, die beim Ordnen Ihrer Gefühle helfen können.

Nur noch Augen für den besten Freund

Wahre Liebe ist exklusiv. Wer verliebt ist, hat nur noch Augen für den anderen. Er ist immun für alle anderen Reize und potentielle Fremdflirts. Die blonde Frau im roten Kleid? Gar nicht gesehen! Der süße Typ am Nachbartisch? War da einer? Auch wer es immer wieder schafft, in jedem Gespräch vom besten Freund oder der besten Freundin zu erzählen, ist wahrscheinlich verliebt.

Sehnsucht

Während es ausreicht, den besten Kumpel jede Woche zusammen mit allen anderen zu sehen, wollen Sie den Mann, in den Sie verliebt sind, häufiger und vor allem exklusiver sehen. Wenn aus Freundschaft Liebe wird, möchten Sie ihm täglich von Ihren Erlebnissen berichten und sich von ihm moralische Unterstützung für schwierige Situationen holen. Bei Dingen, die ihm gefallen, denken Sie sofort an ihn und wenn Sie einschlafen, ist er der letzte Gedanke. Freunde spuken Ihnen nicht so häufig im Kopf herum und Freunde vermissen Sie nicht, wenn Sie sie zwei Tage lang nicht gesehen haben.

Zufälliger Körperkontakt

Berührungen sind ein eindeutiges Kriterium dafür, dass Sie die die Frage „Freundschaft oder Liebe?“ geklärt ist und Sie die Friendzone verlassen wollen. Berühren Sie sich häufig wie zufällig – am Bein, an der Schulter, am Arm? Schaut er Sie in unbeobachteten Momenten intensiv an? Das können eindeutige Hinweise sein.

Aufmerksamkeit und Wertschätzung

Das war ein schöner Abend! Sie haben viel geredet und gelacht und schließlich ist jeder allein nach Hause gegangen. Kaum sind Sie angekommen, meldet das Handy schon eine Nachricht von ihm. Was bei Frauen fast normal ist, ist bei Männern ein sehr klares Indiz, dass er erst Freundschaft und jetzt eine Beziehung anvisiert. Er kann nie genug von Ihnen bekommen, er sorgt sich um Sie. Offensichtlich sind Sie sein letzter Gedanke vor dem Einschlafen.

Freundschaft oder Liebe? Für Sie ist immer Zeit

Bei der Wahl zwischen einem Abend mit den Jungs oder einem Treffen mit Ihnen entscheidet er sich für Sie. Gilt umgekehrt natürlich genauso: Mädelsabend oder Date? Wer sich dann für ein Treffen mit dem besten Freund entscheidet, empfindet womöglich mehr als Freundschaft. Ein erster Hinweis, für den Unterschied zwischen Freundschaft und Beziehung. Klar, dass sich das dann im Laufe einer Beziehung wieder ändert und Sie auch wieder Zeit für die Clique haben – aber wer frisch verliebt ist, bekommt einfach nie genug vom anderen. Und die Zeit, die sie zusammen verbringen, möchten Sie den anderen möglichst für sich allein haben.

Eifersucht weckt die Frage Freundschaft oder Liebe?

Der beste Freund hat sich verliebt? Wie schön! Sie wünschen ihm alles Glück der Welt und sind neugierig auf die Neue. So sollte es in einem platonischen Verhältnis sein. Wenn aus Freundschaft Liebe wird, stellt sich spätestens jetzt bohrende Eifersucht ein. Die Frage „Was hat sie, was ich nicht habe?“ macht sich auf.

Erst Freundschaft jetzt Beziehung: Wie klärt man das Verhältnis?

Für Sie ist klar: Es hat gefunkt! Jetzt ist die brennendste Frage: Geht es dem anderen auch so? Verborgene Signale deuten, Orakel befragen oder schlichtes Abwarten ist nicht für jeden die richtige Vorgehensweise. Wer etwas über die Gefühle des anderen erfahren möchte, kommt um das Fragen nicht herum. Aber wie stellen Sie das am besten an?

1. Per Textnachricht

„Findest du nicht auch, dass zwischen uns mehr ist, als nur Freundschaft?“ Wer eine solche erste Nachricht mit dem Hintergedanke an Freundschaft oder Liebe abschickt, hat im Anschluss sicher die längsten Minuten seines Lebens. Wann wird der andere antworten? Was wird er schreiben? Sie können dabei weder seine Stimme hören noch seine Mimik deuten. Fällt er gerade aus allen Wolken? Freut er sich und muss mit der Botschaft klar kommen? Weiß er nicht was er sagen soll oder haben Sie ihn mit der Nachricht zum völlig falschen Zeitpunkt erwischt? Eine Textnachricht ist kein empfehlenswerter Weg, um Gewissheit bei diesem Thema zu erlangen.

2. Freundschaft oder Liebe am Telefon

Das Telefon hat gegenüber der Textnachricht zumindest den Vorteil, dass die Reaktion des anderen besser gedeutet werden kann. Wie klingt seine Stimme? Muss er jetzt sofort auflegen? Oder schlägt er ein Treffen vor um über alles zu reden? Persönlicher ist es allemal. Aber am besten wird so eine wichtige Nachricht doch persönlich überbracht!

3. Bei einem Treffen

Von Angesicht zu Angesicht ist der beste Weg, dem anderen zu gestehen, dass aus Freundschaft Liebe geworden ist. Selbst wenn Sie noch so große Angst vor der Reaktion des anderen haben, sollte Sie sich ein Herz fassen und sich die Zeit nehmen. Am besten verabreden Sie sich bei Ihrem Angebeteten, denn falls die Sache wider Erwarten doch schiefläuft, haben Sie die eigene Entscheidung darüber, wann Sie gehen und sich zurückziehen wollen. Falls es gut läuft … können Sie sich gleich zu zweit von aller Welt zurückziehen.

Wenn aus Freundschaft Liebe wird: Chancen vs. Risiken

Wenn Sie sich sicher sind, dass Sie die Friendzone hinter sich lassen wollen, müssen Sie abwägen: Gehe ich das Risiko ein und offenbare meine Gefühle, oder schweige ich lieber und versuche mich schweren Herzens nach der Frage „Freundschaft oder Liebe?“ zu entlieben?

Belastete Freundschaft: Die Risiken

  1. Freundschaftliche Verhältnis in Gefahr: Echte Freunde sind sehr wertvoll. Selten findet man Menschen, mit denen man völlig auf einer Wellenlänge ist. Freundschaft oder Liebe? Eine gebeichtete aber einseitige Liebe kann das Verhältnis unter Freunden gefährden. Es kann Monate dauern, bis sie sich entliebt haben und wieder so unbeschwert miteinander umgehen können, wie vorher. Jede scherzhaft gemeinte Bemerkung wird argwöhnisch hinterfragt und es stellt sich eine seltsame Atmosphäre ein.
  2. Kein Beziehungspotenzial: Gesetzt den Fall, der andere erwidert die Gefühle und es entsteht tatsächlich eine Beziehung – Doch plötzlich stellt sich nach einigen wunderbaren Monaten heraus, dass es auf dieser emotionalen Ebene doch nicht so rosarot läuft, wie Sie sich das vorgestellt haben und sie trennen sich. Dann führt meist kein Weg zurück zu einer platonischen Beziehung.
  3. Freundschaft zerstört: Lass uns Freunde bleiben? Eine schwer zu beantwortende Frage, wenn aus einer Freundschaft, eine Liebe entstanden ist. Im schlimmsten Fall sind die Wunden, wenn man einen Korb bekommen hat, zu tief. Dann hat man nicht nur die Beziehung, sondern auch einen guten Freund verloren. Bevor Sie dem anderen also Ihre Gefühle gestehen, sollten Sie sich sehr sicher sein, dass es das Risiko wert ist und eine Chance besteht, dass die Liebe tatsächlich erwidert wird. Sendet Ihr Gegenüber ähnliche Signale? Dann dürfen Sie den Sprung ins kalte Wasser ruhig wagen. Es gibt unendlich viel zu gewinnen.

Die Chancen: Freundschaft oder Liebe

  1. Angst vor Ablehnung: Dem ganzen aus Angst sich zu verlieben erst gar keine Chance zu geben, wäre falsch. Garantien gibt es nie. Was, wenn dieser Partner tatsächlich die Liebe des Lebens ist, nach der wir alle suchen? Dann hätten Sie die Chance auf ein dauerhaftes Liebesglück aus Angst vor dem Scheitern vergeben.
  2. Gute Vertrauensbasis: Freundschaft oder Liebe? Eine Beziehung, die aus einer engen platonischen Bindung erwachsen ist, hat eine stabile Grundlage, auf der sie gedeihen kann. Man kennt sich schon in allen möglichen Lebenslagen, hat sich schon in Wohlfühlklamotten, mit Chips und Bier erlebt. Beide wissen, wie der andere funktioniert und dass man sich gut versteht, egal was kommt. Ein so starke Vertrauen müssen sich andere Beziehungen erst langsam aufbauen.
  3. Feste Verbindung: Auch das Gefühl der engen Verbundenheit ist bei Ihnen schon vorhanden, wenn erst Freundschaft und dann eine Beziehung folgt. Freuen Sie sich schon auf lange Gespräche darüber, wann für den anderen der Funke übergesprungen ist und ihm klar wurde, dass es mehr als ein lockeres freundschaftliches Verhältnis geworden ist!

Fazit: Freundschaft oder Liebe? Trauen Sie sich!

Im Grunde ist diese Frage nicht so schwer zu beantworten. Wer ehrlich zu sich ist und auf sein Herz hört, weiß genau, ob er Freundschaft oder Liebe empfindet. Oft ist es eher die Angst vor dem, was passieren kann, wenn man dem anderen „Ich liebe dich“ sagt, die uns davon abhält, den eigenen Gefühlen zu trauen. Achten Sie auf die Körpersprache und Signale, die der andere sendet – ob bewusst oder unbewusst. Und wenn eine Chance besteht, dass Ihre Gefühle erwidert werden, fassen Sie sich ein Herz, laden Sie zu einem richtigen ersten Date ein und offenbaren Sie dem anderen Ihre Liebe.

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